Art

Kreativität meets Art

Steffen Paschke, Digital und Printer, stellt uns einige seiner Arbeiten vor. Vielleicht auch eine Anregung für den einen oder anderen, sich an das Unbekannte zu wagen und einfach der eigene Kreativität seinen Lauf zu lassen. Mit den kleinen Untertexten zu den Bildern will Steffen euch seine Herangehensweise näher erläutern. Die meisten Arbeiten sind im Unterricht bei cimdata erstellt worden.

Lasst euch inspirieren…….

Schuh:
Diese Arbeit wurde mit Adobe Illustrator im Unterricht erstellt. Aufgabe war es lediglich einen Schuh als Vektorgrafik umzusetzen. Da für diese Art von Illustrationen harte Kanten in Glanz- und Schattenflächen gut geeignet sind, habe ich mich für einen Lackschuh entschieden. Über die Glanz- und Schattenflächen wurde trotzdem noch ein leichter Weichzeichner gelegt, um der Vorlage näher zu kommen.

Biomech:
Diese Arbeit wurde mit Adobe Illustrator erstellt und muss in zwei grundlegende Arbeitsschritte geteilt werden: Der metallische Schlauch sowie die Verbindung zum Gewebe bilden den ersten Arbeitsschritt. Diesen Teil habe ich nebenbei als Übung erstellt, wobei ich vor allem den Metall-Effekt üben wollte. Der zweite Arbeitsschritt ist der Fischkopf, der für eine Unterrichtsaufgabe hinzugefügt wurde. Dabei sollte lediglich eine Illustration eines Fisches erstellt werden, doch mir gefiel die Idee, die Aufgabe mit meiner eigenen Übung zu verbinden.

Reise:
Bei diesem Bild handelt es sich um einen Arbeitsauftrag aus dem Unterricht, dessen Thema allgemein „Reise/Ferne“ war, das mit Adobe Illustrator umgesetzt werden sollte. Ich habe mich für eine stilisierte Wüstenlandschaft entschieden und sie mit zwei Texturen versehen: Eine Textur liegt über den Sandhügeln, um sie schmutzig wirken zu lassen, die andere liegt über dem Himmel und verleiht dem Bild im wörtlichen Sinne etwas Schleierhaftes und bringt damit etwas mehr Spannung in die Arbeit.

Straßenfest:
Bei dieser Arbeit handelt es sich um ein reales Projekt, für das ein Plakat für das Straßenfest in der Windscheidstraße entworfen werden sollte. Die ganze Klasse hat diesen Auftrag mit Adobe Illustrator bearbeitet und am Ende wurden drei Plakate von den Auftraggebern ausgewählt und in der Windscheidstraße ausgehängt. Dabei entschieden sie sich auch für diese Arbeit.

Meine Idee war es, ein eher schlichtes, auf Typographie fokussiertes Plakat anzubieten, daher habe ich mich auf wenige Farben und klare, große Formen beschränkt. Hell-Dunkel-Kontraste dominieren das Bild, während ein sanfter Verlauf von Blau zu Gelb im Hintergrund eine Abendstimmung erzeugt. Über den Himmel wurde eine Aquarell-Textur gelegt, um das Plakat lebhafter zu machen.

Divine Intervention:
Dies ist eine kleine Übung im Umgang mit Adobe Photoshop. Ursache war ein Video-Tutorial zur Erstellung von „Plasmaschlingen“. Dieser Effekt lässt sich leicht beschreiben: Mit dem Pfadwerkzeug werden erst die Schlingen aufgezogen, dann wird die Pfadkontur mit einer passenden Pinselspitze gefüllt. Durch Ebenenstile wird dann ein Leuchteffekt erzeugt und mit Einstellungsebenen wird der Licht- und Schattenwurf auf der Hand an die Formen angepasst.

Mark of Chaos:
Diese Arbeit wurde in Kombination von Adobe Illustrator und Photoshop erstellt. Die Grundlegende Form des Sterns wurde in Illustrator gezeichnet und dann nach Photoshop exportiert. In Photoshop wurden dann Texturen in den Hintergrund gelegt und meinen Vorstellung entsprechend gefärbt und in den Kontrasten bearbeitet. Auch die Sternform aus Illustrator wurde mit Texturen überlegt, während die Formen durch Ausmaskierung mit Löchern versehen wurden. Viele Verschieden Einstellungen aus den Ebenenstilen sorgen dabei für Plastizität und in Kombination, mit einer Gradiationskurve entsteht der metallische Glanz. Eine weitere Gradiatonskurve bringt letztendlich einen goldenen Farbton in die Zeichnung.

Portfolio:
Dies ist lediglich ein Screenshot eines Online-Portfolios, das im Rahmen des Unterrichts letztendlich mit html umgesetzt wurde. Das grundlegende Layout sowie die optische Gestaltung habe ich mit Adobe Photoshop ausgearbeitet. Danach habe ich das Ergebnis in verschieden Teile zerlegt, die ich mithilfe von Containern pixelgenau positioniert habe.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.