Game

Game Design – oldscool vs. basics?

Nein, das ist jetzt kein Aufruf die Entwicklung des Gamedesign aufzuhalten 🙂

Das ist eine Wertschätzung  an die Designer, die das Wesen des „Spiels“ von der Pieke auf kennen.  Der Erfolg eines Spiels hängt nicht davon ab, ob es auf den Bildschirmen flackert  oder als Brettspiel  beim gemĂĽtlichen Freundetreff  fĂĽr begeisterte Stunden sorgt.  Dass gute Spiel oftmals in der virtuellen als auch in der realen Welt existieren, erklärt sich dabei schon fast von selbst:  Am Anfang ist die Idee. Das Konzept des Spieles ist vergleichbar mit dem Drehbuch des Films. Und ohne einen guten Stoff, ohne fesselnde Ideen entstehen eben selten gute Filme.

Die Mediengestalter für Digital und Print haben sich innerhalb eines Projektes mit der  Konzeption und dem Design von solchen fesselnden Spielabenteuern auseinandergesetzt. Die Resultate sind einfach klasse geworden. Von der Konzeption, der Zielgruppenanalyse bis zur dreidimensionalen Umsetzung und der Präsentation wurde das reale Berufsleben nicht nur geübt, sondern vorgelebt.

Das gesamte Projekt wurde durch den Dozenten Dirk Losau geleitet, der hier Einblick in die gesmate Vorgehensweise gibt:

Dozent Dirk Lossau:

„Die Aufgabenstellung basierte auf einem Spielentwurf meinerseits. Die SchĂĽler sollten den gesamten Spieleverlauf, die Verpackung, die Anleitung und alles was dazu gehört konzipieren und umsetzen. Am Ende wollten wir einen Verlag finden, um das Spiel tatsächlich auf den Markt zu bringen. Hier sind wir noch mittendrin. Tatsächlich haben wir bereits einen interessierten Agenten, denn der Spielemarkt hat sich insofern verändert, dass die Verlage von Agenten beliefert werden. Es ist also noch spannend! Eine fast nicht zu bewältigende Aufgabe fĂĽr mich, war es den besten Entwurf der SchĂĽler auszuwählen. Die SchĂĽler hatten 6 Gruppen gebildet, die allesamt unglaublich gute Arbeit geleistet haben und viele sogar in ihrer Freizeit bis spät in die Nacht an ihren Ideen und EntwĂĽrfen arbeiteten. Die Ergebnisse sind eine Wucht. Alle Arbeiten und die daraus entstandenen Spiele hatten Ihren ganz eigenen Reiz und wären es wert als Spiel auf den Markt zu kommen. Bravo! Aber so ist das nun mal auch im realen Berufsleben: Nur ein Spiel von unzähligen EntwĂĽrfen kann es in die Produktion schaffen“.

Der Inhalt des Spieles

Zu dem Spiel gehört eine Geschichte, die erklärt, das es einmal einen riesigen Elefanten aus einem einzigen Goldklumpen in der Mitte eines kleinen Dorfes gab, der aber zersägt wurde um ihn vor Wilderern zu schützen. Die Einzelteile wurden an diversen Orten versteckt und diese gilt es nun zu finden.

FĂĽr die einzelnen Teile gibt es unterschiedliche Punkte, gewonnen hat, wer am meisten Punkte hat. Durch Frage und Aktionskarten wird das Spiel sehr dynamisch und spannend.

Grundidee:

Es soll zwar einen Sieger geben, aber das soll nur eine untergeordnete Rolle spielen, denn nur gemeinsam kommen die Spieler zu dem Endziel: Der Bau des goldenen Elefanten. So können sich alle als Sieger fühlen. Außerdem sollte es ein Spiel sein, das mit 8 Personen zu spielen ist aber auch ganz alleine gespielt werden kann. So macht es auch viel Spaß, den Elefanten, dessen Teile durch Magnete aneinander halten, auch alleine zusammen zu puzzlen.


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