Fachinformatiker Systemintegration

Was machen Fachinformatiker/-in für Systemintegration?

Fachinformatiker/-in für Systemintegration bewegen sich im Hintergrund. Sie sind in den meisten Fällen nie zu sehen, wenn man dem Klischee folgt. So ist aber in den meisten Fällen nicht. Fachinformatiker sorgen dafür, dass eine Organisation technisch vernünftig arbeiten kann. Ohne Netzwerke würde jeder Mitarbeiter eines Unternehmens still und heimlich in seinem Kämmerlein sitzen und die Arbeitsschritte einer ganzen Arbeitseinheit könnten technisch nicht in einander greifen.
Mit dieser Comic-Story hat die Fachinformatiker-Klasse 12.1/13.1 die Arbeitsweise eines Fachinformatikers/-in für Systemintegration einfach und verständlich bei einer cimdata-Präsentation vorgestellt. Die Erläuterungen kommen von Pejman Sarabi aus der FiSi-Klasse 12.1/13.1 und ich habe versucht, diese hier fachspezifisch wieder zu geben. Die Zeichnungen stammen von dem angehenden Mediengestalter Robert Jordan.

Probleme im Arbeitsprozess entstehen, wenn PCs der Mitarbeiter nicht miteinander vernetzt sind. Projekte können im schlimmsten Fall nicht zügig abgeschlossen werden, weil ein Arbeitsschritt eines Mitarbeiters fehlt und dann der gesamte Prozess ins Stocken gerät.

Probleme entstehen auch dann, wenn einer der PCs sich einen Virus eingefangen hat und andere an dem Projekt nicht mehr weiterarbeiten können, weil nun alle Daten beispielsweise gelöscht worden sind. Da es zuvor keine Vernetzung zwischen den Computern gab und die Daten nur stationär auf einem Rechner gespeichert wurden, sind nun alle Informationen des vom Virus befallenden PCs verschwunden.

Jetzt kommt der Fachinformatiker/-in ins Spiel. Zunächst muss ein Ist-Zustand aufgenommen werden, um das Problem zu lokalisieren. Dabei kann es von Vorteil sein, wenn der Nutzer genau beschreiben kann, was geschehen ist und auf welche Anwendungen dieser zuvor geklickt hat. Je mehr Infos der Fachinformatiker/-in für die Problemlösung erhält, desto schneller kann eine Lösung gefunden werden. Der Fachmann/-frau ist also auf die Hilfe der Nutzer angewiesen. In diesem Fall ist die Lösung, einen Server für die gesamte Einheit zu installieren, damit Datenverluste in Zukunft nicht vorkommen und Viren schnell erkannt werden können.

Ein Server speichert alle Daten, aller PCs und macht regelmäßig ein Back-up von allen Datenströmen. Der Server hat die Aufgabe vorhandene Daten zu aktualisieren oder immer wieder neue Dateien bei jedem Speichervorgang anzulegen.

Wenn ein Server eingerichtet worden ist, werden alle PCs in einem Netzwerk miteinander verbunden, sodass alle Mitarbeiter zu jeder Zeit an dem selbem Projekt arbeiten können, ohne dass durch den Befall eines Virus keiner mehr weiterarbeiten kann.
Der Admin kann aber noch viel mehr. Programmieren, Datenbanken erstellen oder Software aktualisieren.

Fachinformatiker/-in erleichtern unser Leben, weil sie dafür sorgen, dass der Arbeitsprozess reibungslos abläuft.

Viel Spaß beim Comic lesen.


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