Geist

SCHNITTSTELLE(N): „Ihr kriegt uns hier nicht raus!“ Auf Geisterjagd am Mariannenplatz in X-berg.

Hallo liebe cimmies!

Das Wochende steht mal wieder vor der Tür und draußen schneit es wie wild. Wie wäre es denn zur Abwechslung mal mit einer Geisterjagd im Kreuzberger Bethanien?!

Ganz besonders geheimnisvoll wirkt dieses 1847 erbaute Gebäude in der jetzigen Jahreszeit. Doch was auf den ersten Blick an eine gotische Kathedrale erinnert, war in Wirklichkeit bis 1970 ein von evangelischen Ordensschwestern geleitetes Krankenhaus.

Von der Punkszene besetzt, wurde das Bethanien ab 1971 zum politischen Ort. Heute ist der Geist der wilden 70er hier längst verflogen. Dafür kursiert im jetzigen Kunst- und Kulturraum Bethanien seit einigen Jahren ein mysteriöses Gerücht: Ansässige KünstlerInnen berichten von seltsamen Erlebnissen. Neben Vasen, die am hellichten Tag zerspringen, sollen sich angeblich merkwürdige Wesen in den Hausfluren und Treppenhäusern herumtreiben. Ob hier vielleicht doch noch die unerlösten Seelen einiger Diakonissinnen wohnen? Wer weiß?!?

Am besten Ihr guckt am Wochenende einfach mal selbst dort vorbei. Und falls Ihr keine Geister findet, war der Weg keinesfalls umsonst. Denn im Bethanien gibt es auch sonst noch einiges zu entdecken:

10. November 2012 bis 09. Dezember: Right-To-Left-Arabische und Iranische visuelle Kultur (Ausstellung/Kunstquartier Bethanien – Studio 1)

10. November 2012 bis 13. Januar: Gebärde Zeichen Kunst – Gehörlose Kultur/Hörende Kultur (Ausstellung/Kunstraum Bethanien)

Der Eintritt ist (-wie so oft-) frei.

Weitere Infos zum Bethanien findet Ihr hier.

Tipp: Die Autorin Sarah Khan hat 2009 beim Suhrkamp Verlag Erzählungen zum Thema „Gespenster in Berlin“ veröffentlicht, u.a. auch eine über das Bethanien. Ein Interview vom Deutschlandfunk findet Ihr hier.

 

 

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