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Der große kleine Cimdatabericht zur IFA

Lohnt es sich die IFA zu besuchen? Diese Klasse hier hat es getestet und berichtet:

Hallo liebe cimmies. Wieder einmal öffnete die IFA die Tore für Interessenten und Fachpublikum. Für jeden Mediengestalter oder Medienliebenden ist diese Messe der ideale Info-Pool für neueste Technik, Trends und Hypes. Auch wir ließen es uns natürlich nicht nehmen wieder eine Delegation dort hin zu entsenden.

Hier ein kurzer Bericht für Euch:

Treffen der Gesandtschaft am Nordeingang um 10 Uhr.

Nach kurzem Intro seitens des Dozenten wurde die Meute mit Aufgaben auf das unvorbereitete Messepublikum und die diesjährigen Aussteller losgelassen. Bereits durch die Vorberichterstattung wurde deutlich, dass es dieses Jahr kaum wirklich neue oder besser gesagt bahnbrechende Technik bzw. Endgeräte zu bestaunen gab.

Eventuell zu erwähnen sind die vielen Funktionen neuer Kameras. Nach dem Nahles‘schen Motto:

Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt – können z.B. unmerkbar Hintergründe und selbst Gesichter nachträglich eingefügt oder ersetzt werden. Schlechte Fotos gehören also nun der Vergangenheit an!

Doch besonders unter dem Aspekt einer „consumer electronics“-Messe waren die Highlights dieses Jahr wirklich rar gesät, schlicht unerschwinglich oder noch nicht ausgereift. Die „smartwatch“ von Samsung etwa funktioniert derzeit nur in Kombination mit einem Mobiltelefon – welches sie ja eigentlich ablösen soll. Lediglich wieder einmal unendlich viele (für durchschnittliche Haushalte wohl unverhältnismäßig große) Fernsehgeräte, mit neuen sog. smarten Features und noch schärferem, tollerem, fantastischerem…  Bild ausgestattet, warteten darauf hier und jetzt bestaunt, um bald darauf begehrt und demnächst dann irgendwann gekauft zu werden.

Explizit für die überdimensionierten Stände (eigentlich Hallen) von Sony, Samsung, Toshiba, LG oder Phillips galt mehr Schein als Sein. Schön und sehr großzügig gestaltet, jedoch keine Sensationen.

Insgesamt war das Angebot an Produkten naturgemäß recht vielfältig und bot eine Vorschau auf viele kleine neue oder weiterentwickelte bereits bekannte Helferlein z.B. im Haushalt. Auch wurde dem Publikum natürlich wieder einiges an Rahmenprogramm (Autogrammstunden z.B. Kloppi / Konzerte z.B. Unheilig / Showacts / Gewinnspiele / usw.) geboten. Sowohl der IFA-Sommergarten als auch ein extra zur Premiere des Ausschanks von „Hofbräu Bier“ erbautes Oktoberfestzelt wurden erwartungsgemäß von den Besuchern äußert gut angenommen.

Hervorzuheben allerdings sind die gute Aufteilung und Organisation. Denn trotz der offiziellen neuen Rekordbesucherzahlen blieb das Gedränge und Geschiebe wie sonst gerade zu den Stoßzeiten üblich meist aus. Um z.B. schon mal mit der bald erhältlichen PS4 zu spielen wartete man nur ca. 30min.! J

Somit fanden auch alle Exkursionsteilnehmer rechtzeitig zum Treffpunkt zurück und abgesehen der Tatsache, dass es wirklich viel zu groß war um alles an einem Tag gesehen zu haben, ist ein Besuch der IFA immer lohnenswert – und sei es nur um einfach Spaß zu haben…

 

M. Vosen (MK 15.1)                                                                                                     Berlin, 13.09.2013


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