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Neuer Trend: Crowdfunding!

Innerhalb von nur einer Woche gelang es den Produzenten der bekannten deutschen TV-Serie „Stromberg“, eine Million Euro zu sammeln, um ihre Produktion zu finanzieren. Das Geld kam wider Erwarten nicht von Seiten investitionswilliger Banken, sondern wurde überwiegend über eine sogenannte „Crowd“ finanziert: Privatmenschen und zum Teil auch Unternehmen spendeten aus subjektiver Begeisterung heraus für dieses Projekt. Als Gegenleistung erhielten sie ein Dankeschön, dass von den Produzenten vorab selber festgelegt wurde.

Hinter dieser Aktion steht das zunehmend an Bedeutung gewinnende Konzept des „Crowdfunding“. Aber wie funktioniert es genau und wie kann man als Privatperson erfolgreich ein Projekt initiieren sowie Unterstützer gewinnen?

Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Internet-Plattformen in Deutschland, wie beispielsweise startnext.de, die kreative Köpfe dazu nutzen können, auf einer individuellen Unterseite ihr eigenes Projekt vorzustellen in Form eines Videos und mit schriftlichen Ergänzungen wie auch Erläuterungen. Jeder Förderer kann selbst entscheiden, mit wie viel Geld er das jeweilige Projekt unterstützen möchte. Was er als entsprechendes Dankeschön bekommt, legen die Initiatoren vorab selber fest. In der Regel baut sich jeder Projektbewerber seine eigene „Crowd“ auf; wobei eine erfolgreiche Kampagne immer bei den treuesten Unterstützern, Freunden und Familie, beginnt. Erst nach und nach ist mit einem Netzwerkeffekt zu rechnen.

Was ihr bei eurem Projekt beachten solltet? Natürlich muss es sich um etwas Ungewöhnliches handeln, was Menschen begeistert und an dem sie teilhaben möchten. Dabei ist eine professionelle Außendarstellung und Kommunikation von entscheidendem Wert für euren Erfolg. Allerdings müsst ihr euch immer darüber im Klaren sein, dass diese Form der Finanzierung nicht als eine Dauerförderung zu verstehen ist.

Wichtig für alle Spender unter euch: Es gibt eine Art „Geld-zurück-Garantie“, sodass den Unterstützern beim Scheitern eines Förderprojektes ihr Geld wieder zurücküberwiesen wird.

Zwar ist „Crowdfunding“ als basisdemokratische Projektförderung noch nicht vollständig in unserer Gesellschaft etabliert, aber dafür nutzen immer mehr Kreative die Möglichkeit einer finanziellen Unterstützung für ihre Ideen, die dieses Konzept ermöglicht.

Vielleicht entdeckt ja auch ihr die Vorzüge des Crowdfunding für eure Ideen und Projekte!


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