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Leitfaden für einen Vetragsabschluss als Webdesigner

Als Webdesigner sieht man sich in der Praxis mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Aufgaben konfrontiert: Von der Gestaltung und dem Aufbau bis hin zur Nutzerführung von Internetseiten bedarf es vieler einzelner Arbeitsschritte. Nur große Internetagenturen verfügen über ausreichend Kapital, um Webdesigner beispielsweise ausschließlich für das Layout  und das Design der Websiten einzusetzen, während die weiterführenden Aufgaben dann von anderen Spezialisten wie Programmierern in Arbeitsteilung übernommen werden. Somit muss man gerade als freiberuflicher Webdesigner beim Vertragsabschluss mit Kunden folgende Besonderheiten beachten:

Da man sich durch den Abschluss eines Vertrages als Webdesigner sowohl zur Erstellung einer Internetseite, als auch zu ihrem Erfolg verpflichtet, sollte man bereits im Voraus eine Art Aufgabenkatalog erstellt haben: Dieser muss ein Template, die Struktur sowie die Funktionalitäten beinhalten. Außerdem kann er eine gute Möglichkeit bieten, die Umsetzbarkeit der geplanten Website vorab durchzuspielen.

Nach der Absicherung dieses Aufgabenkatalogs von Seiten beider Vertragspartner kann mit der Konzeptualisierung und der Strukturierung aller weiteren Arbeitsschritte begonnen werden; wobei dem Kunde an dieser Stelle letzte Änderungsvorschläge eingeräumt werden sollten. Von entscheidender Bedeutung in diesem Prozess ist auch die Klarheit über die Entscheidungsträger, die dazu berechtigt sind, Veränderungen zu beauftragen.

Unbedingt zu klären sind natürlich auch die Bedingungen zu den Nutzungsrechten der entstandenen Internetseite: Kann der Kunde das Ergebnis alleine nutzen, dann verfügt er über das „ausschließliche“ Nutzungsrecht. Hierbei müsst ihr bedenken, dass ihr unter diesen Bedingungen nicht einmal selbst das Arbeitsergebnis nutzen könnt.

Zu guter Letzt solltet ihr euch noch mit Folgendem beschäftigen: Wollt ihr den Kunden dazu berechtigen, die Internetseite Dritten zur Verfügung stellen oder darf er die Website nur selber nutzen? Und möchtet ihr als Urheber der Internetseite genannt werden oder verzichtet ihr lieber darauf? Dies sind ebenfalls wichtige Fragen, die im Vornherein unbedingt geklärt werden sollten, damit es nicht zu bösen Überraschungen kommt!

Wenn ihr euch nicht sicher seid, fragt lieber nochmal einen sachkundigen Experten, bevor ihr euch im Nachhinein ärgert!

 


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