Bettina Lohmeyer

Und Action! Schauspiel-Kamera-Workshop geht in die zweite Runde

In letzter Zeit war viel los hier. Bettina Lohmeyer, erfolgreiche Schauspielerin und Schauspielcoach, gab einen Schauspiel-Kamera-Workshop bei cimdata. Wie schon im Jahr 2015 führte der Workshop auch dieses Jahr wieder acht externe Schauspieler/innen und unsere angehenden Mediengestalter/innen Bild und Ton zusammen, sodass am Ende gemeinsam vier Showreel-Partner-Szenen erarbeitet und abgedreht wurden.

Ziel des Projekts ist es, den teilnehmenden Schauspielern und Schauspielerinnen eine Möglichkeit zu bieten ihre schauspielerischen Fähigkeiten vor der Kamera zu trainieren und zu intensivieren. Die cimdata-Schüler ud Schülerinnen lernen dabei wie man komplexe Drehbuchszenen mit Schauspielern filmisch umsetzt, inklusive Drehvorbereitung, Schnitt und Postproduktion.

Bettina Lohmeyer bringt viel Erfahrung und geballte Kompetenz mit in den Workshop ein. Nach ihrem Abschluss an der Hochschule der Künste (heute UdK) Berlin arbeitet sie seit 1995 als Schauspielerin und ist seit 2004 zusätzlich als Schauspielcoach in den USA und Europa tätig. Unter anderem war sie am Maxim-Gorki-Theater in Berlin, am Schauspielhaus Hannover und Graz sowie am Staatstheater in Mainz engagiert. Darüber hinaus ist sie schon in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen gewesen (z.B. „Der Baader Meinhof Komplex“, “SOKO Leipzig“). Seit dem Jahr 2013 steht Bettina erfolgreich als Bette Davis in ihrem selbstgeschriebenen Stück „Bette Davis…Fasten Your Seatbelts!“ in New York auf der Bühne.

In diesem Jahr war unsere Klasse 20.1 der Mediengestalter Bild und Ton am Workshop beteiligt. Die Auszubildende Pia Noll und die Umschülerin Maru-Susanne Horning haben dem cimdata-Blog nun taufrisch und aus erster Hand erzählt, wie ihre Erfahrungen waren, was sie gelernt haben und wo die Herausforderungen lagen. Die beiden hatten den Job der Produktionsleitung inne und waren mit der Organisation betraut. Zudem haben sie je eine Regie übernommen, bedeutet Pia und Maru ist nichts entgangen.

c: Worum ging es in den vier verschiedenen Szenen?

Pia: Bettina hat die Szenen für jeweils zwei Schauspieler ausgewählt. Sie stammen aus den Filmen Magnolia, Chloe, 21 Gramm und Zeiten des Aufruhrs.

c: Wie ist euer Feedback zum Workshop? Hat alles funktioniert, wie ihr euch das vorgestellt habt?

Pia: Die Vorbereitung hat im Großen und Ganzen gut funktioniert. Beim Dreh selbst sind ein paar unerwartete Probleme aufgetreten, aber alle Szenen sind im Kasten und wir mussten nichts nachdrehen. Dazu hätten wir auch gar keine Zeit gehabt.

Maru: Es hat echt Spaß gemacht, obwohl es auch wirklich herausfordernd und sehr arbeitsintensiv war. An den vier Drehtagen waren wir von morgens um 7 Uhr bis spät abends, manchmal sogar bis in die Nacht bei cimdata. An dieser Stelle muss ich auch unbedingt den vier Schülern/Schülerinnen aus der Klasse unter uns danken (BT 21.1)! Ursprünglich sollten Max und Caro uns als Springer nur ein wenig unter die Arme greifen, hier und da aushelfen, doch am Ende waren sie für uns unverzichtbar. Jessica und Rebecca waren an zwei Tagen für die Continuity zuständig und haben ebenfalls einen tollen Job gemacht. Insgesamt waren die vier immer super motiviert und engagiert, sind mit als erste gekommen und als letzte vom Set gegangen.

c: Was habt ihr gelernt bzw. mitgenommen von dem Projekt? Wo lagen die Herausforderungen und Schwierigkeiten?

Pia: Auf jeden Fall haben wir mitbekommen, wie wichtig eine gute Vorbereitung auf einen Dreh ist. Das macht die Arbeit am Drehtag um einiges entspannter und man kann sich auf das Wesentliche konzentrieren. Insgesamt war das ganze Projekt eine ziemliche Herausforderung, weil wir definitiv ins kalte Wasser geworfen wurden.

Maru: Außerdem haben wir gelernt mit wenig Schlaf auszukommen (lacht). Und die Konzentration über Stunden zu halten.

Pia: Darüber hinaus haben jetzt alle verstanden, dass es notwendig und wichtig ist, auch Aufgaben zu übernehmen, die auf den ersten Blick wenig spaßig sind. Zum Beispiel aufzupassen, das am Set ausreichend Ruhe herrscht.

Maru: In diesen Aspekt spielt auch die Gruppendynamik rein. Normalerweise sind wir eine Klasse mit gleichberechtigten Schülern/Schülerinnen, aber während des Workshops hat jeder unterschiedliche Aufgaben mit unterschiedlicher Verantwortung übernommen. Mit dieser neuen Hierarchie umzugehen, und Privates von Beruflichem zu trennen, da bestand bei einigen Gewöhnungsbedarf.

c. Also war es ein spannendes und aufschlussreiches Projekt?

Pia: Auf jeden Fall!

Maru: Sehe ich genauso! Bettina Lohmeyer hat auch die ganze Zeit über super Tipps gegeben, war immer voll präsent und hat damit eine motivierende Arbeitsatmosphäre geschaffen.

c: Danke ihr beiden für das Interview. Wir sind gespannt auf die entstandenen Showreel-Filme!

 

 


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