Australien

cimdata – und danach? Ab nach Down Under!

Die ehemalige cimdata-Schülerin Maike Grießbach hat uns aus dem fernen Australien ein Interview gegeben und berichtet, warum sie als Mediengestalterin ans andere Ende der Welt gegangen ist und was ihren Arbeitsalltag ausmacht.

cimdata: Du hast im Frühjahr 2011 bei cimdata deinen Abschluss zur Mediengestalterin Digital und Print gemacht, warum hast du dich damals für eine Ausbildung bei cimdata entschieden?

Maike: Ich fand die Idee toll, eine Ausbildung zu machen, in der ich Schule und Praktika in verschiedenen Agenturen miteinander verbinden konnte. Außerdem hatte ich nach meinem Besuch am Tag der offenen Tür bei cimdata ein gutes Gefühl, dass ich hier eine angemessene Bildung erlangen kann, sowie kompetente Menschen treffe, die mich an die Hand nehmen, mir mit Rat und Tat zur Seite stehen und mir den Lehrstoff sehr gut vermitteln.

cimdata: Wie ist es dir nach deiner Ausbildung ergangen? Was waren deine Erfahrungen bei der Jobsuche?

Maike: Ich hatte großes Glück, relativ schnell einen gut bezahlten Job zu bekommen, in dem ich kreativ und eigenständig sein durfte. Gleich an meinem ersten Tag wurde ich quasi ins kalte Wasser geschmissen und musste mein erstes großes Projekt planen, managen, kalkulieren und gestalten. Ich glaube, dass die Praktika und somit die praktischen Erfahrungen in einem realen Arbeitsumfeld sowie die Projekte bei cimdata (z.B. damals bei mir Hörpol) viel dazu beigetragen haben, dass ich diesen Job bekommen habe. Alles in Allem habe ich, wenn ich mich recht erinnere, 10 Bewerbungen rausgeschickt und ein Vorstellungsgespräch gehabt.
Somit waren meine persönlichen Erfahrungen sehr gut 😉

cimdata: Was für einen Job machst du jetzt? Seit Wann?

Maike: Gerade befinde ich mich in Australien, Perth bei 25 Grad im Herbst 😉 und arbeite immer noch als Mediengestalter in einer Agentur, welche mich bei der australischen Regierung nominiert hat, damit ich die Erlaubnis bekomme, hier zu arbeiten und gleichzeitig eine permanente Aufenthaltsgenehmigung bekomme. Ich habe letztes Jahr im März als Freelancer angefangen (da war ich noch auf meinen Working-Holiday-Visa hier) und bin nun vollständiger Mitarbeiter.

cimdata: Warum Australien, sind dort die Arbeitsbedingungen für einen Mediengestalter besser? Gibt es große Unterschiede zur Arbeit in Deutschland?

Maike: Das ist eine gute Frage. Warum „am Arsch der Welt“ arbeiten?! Ich glaube hauptausschlaggebend war die Pulle Bier, die es hier jeden Freitag um 16 Uhr für jeden Mitarbeiter gibt. Nein, Spass…also das mit dem Bier stimmt aber.
Abgesehen von meinem Partner, den ich hier getroffen habe, welches ein Grund war zu bleiben, sind die Arbeitsbedingungen im Vergleich zu Deutschland wesentlich besser. Überstunden kann ich so gut wie gar nicht nachweisen und mein Gehalt ist auch wesentlich besser (auch wenn Australien wesentlich teurer als Deutschland ist). Manchesmal habe ich bis zu 16 Stunden am Tag gearbeitet, je nachdem, was für ein Projekt gerade anstand. Hier ist nach 9 Stunden (inkl. einer Stunde Mittagspause am Strand 😉 Feierabend.
Die Arbeitsabläufe sind hier genauso wie in Deutschland auch.

cimdata: Was sind deine jetzigen Tätigkeitsfelder und Aufgabenbereiche?

Maike: Momentan arbeite ich leider nur im Studio, also in dem Abteil einer Agentur, wo der Designer Printunterlagen aufbereitet und Änderungen an schon bestehenden Designs vornimmt. Leider ist es momentan sehr unkreativ. Aber das ist momentan ok, denn ich werde gesponsert und ab und zu muss man auch mal „in den sauren Apfel beißen“. Zwei Jahre geht mein Vertrag, danach bin ich „frei“ (eine Regelung, um ein Sponsorship zu bekommen, ist zwei Jahre in dem Betrieb, der dich sponsort zu arbeiten).
Dennoch bin ich glücklich, denn bei großen Webprojekten, die die Agentur betreut, bin ich der „Hauptdesigner“ und dann auch super kreativ und designe neue Websiten „from scratch“.

cimdata: Bist du zufrieden mit deinem Job? Was macht dir am meisten Spaß?

Maike: Wie bei der vorherigen Frage schon erwähnt, Jain. Aber wie gesagt, dass ist okay, denn die Arbeitsverhältnisse und Kollegen sind spitze.

cimdata: Welche Erfahrungen bei cimdata bzw. hier erlernte Inhalte helfen dir jetzt besonders im Arbeitsalltag?

Maike: Mir hilft momentan auf jeden Fall mein Wissen über Printprodukte und Printaufbereitungen. Beim Websitedesignen bin ich dankbar, dass ich auch etwas Programmieren gelernt habe und nicht wegen jeder Kleinigkeit den Programmierer um Rat fragen muss, obwohl er ein Netter ist 😉

cimdata: Hast du konkrete Ziele oder Pläne für deine berufliche Zukunft?

Maike: Ja auf jeden Fall. Nach meiner Zeit in der Agentur möchte ich eventuell etwas kürzer im Agenturleben treten und mein eigenes Ding durchziehen, als Freelance Designer, als auch mit meinem kleinen Arts&Crafts Business „Frollein Freckle“, welches ich mir gerade aufbaue.Frollein Freckle

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Vielen Dank für dieses Interview 🙂

 

 

 

 


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