cimdata - und danach? Alexander Wahl

cimdata – und danach? Interview mit Alexander Wahl

Dieses Mal haben wir mit dem Absolventen Alexander Wahl gequatscht, um zu erfahren, wie es ihm nach seiner Umschulung bei uns beruflich ergangen ist. Im Februar machte er seinen Abschluss als Mediengestalter Bild und Ton und ist nun schon erfolgreich in der Audio-Produktion und Post Produktion unterwegs. 

cimdata: Warum hast du dich für die Umschulung zum Mediengestalter Bild und Ton entschieden? Was hast du vorher gemacht?

Alex: Seit meinem 14. Lebensjahr beschäftige ich mich mit Musik- und Audioproduktion und es war schon immer mein Wunsch, auch beruflich in der Branche zu landen. Meine Laufbahn begann nach dem Abitur dann zunächst mit einer Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann. Allerdings habe ich im Job gemerkt, dass mir die Planung von Musikevents nicht ausreicht und ich gerne in der eigentlichen Musikproduktion arbeiten möchte. So ist der Entschluss gefallen eine Umschulung zum Mediengestalter Bild und Ton zu machen und meine Leidenschaft zum Beruf werden zu lassen. Ich bin wirklich froh, dass es geklappt hat und ich jetzt in diesem Bereich tätig bin.

cimdata: Wo arbeitest du im Moment?

Alex: Nach dem Ende meiner Ausbildung habe ich direkt bei HearDis! angefangen. HearDis! produziert Musik, Sound Design und Sprache für Werbung und Film; außerdem bieten wir Audio Marketing, Audio Branding, Instore Music und Licensing an. Wir entwickeln umfassende Musikkonzepte für Unternehmen und verhelfen ihnen zu einer einheitlichen akustischen Identität, die zu den Markenattributen und Wertvorstellungen des Unternehmens und seiner Kunden passt – ähnlich wie das Corporate Design im visuellen Bereich. Die Marke soll an allen Berührungspunkten mit dem Kunden akustisch stimmig ausgestaltet sein, damit man sie nicht nur erkennt, sondern sich auch wohl mit ihr fühlt – ob im Store, in TV und Radio, am Messestand oder am Telefon.

cimdata: Das klingt wirklich interessant! Was sind deine persönlichen Aufgabenfelder und Tätigkeitsbereiche?

Alex: Neben Musikproduktion und Sound Design arbeite ich vor allem im Bereich Sprache. Ich betreue beispielsweise als Projektmanager die Produktion von Funkspots von der ersten Idee über Skript, Sprecher-Recherche und Dispo bis hin zur Voice-Over-Aufnahme, Produktion, Mixdown, Mastering und Auslieferung des finalen Spots. Neben Funkspots erstelle ich auch Voice-Over für Fernseh- und Kinowerbespots, Apps und On-Hold, also Sprache für Telefonanlagen. Gelegentlich wirke ich auch an Audioinstallationen für Museen oder Malls mit. Oder mache ganz verrückte Sachen, z.B. eine Coverversion von „We Will Rock You“ aus Porsche Motorgeräuschen.

cimdata: War es schwierig in diesen Job zu kommen?

Alex: Einfach war es jedenfalls nicht, da viele Menschen gerne in diesem Bereich arbeiten möchten und die Anzahl der Stellen relativ überschaubar ist – die Konkurrenz ist groß. Ich hatte das Glück, während meiner Zeit bei cimdata mein Praktikum bei HearDis! absolvieren zu können und hab mich dann echt ins Zeug gelegt und gezeigt, was ich kann. Mein Engagement hat sich letztlich gelohnt, zum Ende des Praktikums haben sie mir eine Anstellung angeboten.

cimdata: Was hilft dir jetzt im Arbeitsalltag am meisten, was du hier bei cimdata gelernt hast?

Alex: Das technische Fachwissen und die praktische Erfahrung aus der Ausbildung sind entscheidend, um sich von Mitbewerbern abzusetzen, die zwar „irgendwas mit Medien“ machen wollen, aber beim Thema Korrelationsgrad im Bewerbungsgespräch die Augenbrauen hochziehen. Ebenso wichtig sind aber die Fähigkeiten auf der menschlichen Ebene, die cimdata vermittelt. Ton-Menschen neigen ja oft etwas zum Eigenbrödlertum…Aber an Medienproduktionen arbeiten naturgemäß zahlreiche Leute mit, da sind Teamfähigkeit und Kommunikation äußerst wichtig. Das konnte ich bei cimdata gut üben.

Danke für das Interview Alex! 


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