Roadtrip Schottland

Roadtrip durch die schottischen Highlands

Unser Mediengestalter Bild und Ton Christoph Groß, der gerade seinen Abschluss in der Tasche hat, war mit drei Freunden auf einem spannenden Roadtrip durch Schottland unterwegs. Uns hat er von den Erlebnissen und Eindrücken erzählt. Ich kann anteasern, es ist einiges passiert…

cim: Christoph, erstmal Glückwunsch zu Abschluss, da hast du dir einen Urlaub verdient 😉 Mit wem warst du unterwegs und wie lange?

Christoph: Wir waren zu viert. Mit dabei waren Philipp Kornemann, der auch hier bei cimdata die Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton gemacht hat und zwei weitere Freunde, Vanessa Bletz und Eric Lange. Insgesamt waren wir zwei Wochen unterwegs.

cim: Warum habt ihr euch für Schottland entschieden, wie kam der Trip zustande?

Christoph: Die Idee ist im Unterricht entstanden (bzw. natürlich in der Pause). Philipp und ich haben ein bisschen gegoogelt und sind auf die „500 miles north coast route“ durch die schottischen Highlands gestoßen. Da waren wir angefixt. Ursprünglich war es als entspannter Urlaub geplant, doch dann ist es irgendwie als Foto-Abenteuerreise geendet. Mit dem Crafter von Rallycross TV sind wir am Tag ca. 200 Meilen gefahren, dazu 10 km gelaufen und das alles ohne sehr viel Schlaf.

cim: Also gab es eine vorgeplante Route?

Christoph: Theoretisch schon, aber an diese haben wir uns nur schätzungsweise zu 15 % gehalten. Trotzdem haben wir die wichtigen und unglaublich schönen Spots auf der geplanten Route fast alle gesehen – nur halt auf anderen Wegen. Da wir im Crafter geschlafen haben, was in Schottland überall ohne Probleme möglich ist, waren wir sehr flexibel. Es ist echt unglaublich, dort wartet hinter jeder Kurve etwas Sehenswertes. Eine Ecke ist schöner als die andere.

cim: Was war denn der schönste Spot?

Christoph: Das kann man gar nicht so genau ausmachen. Aber bei den Smoo Caves an der Nordküste haben wir unerwarteter Weise einen Strand gefunden. Strände sind in Schottland eher selten. Diesen traumhaften Ort haben wir dann auch gleich mit der Drohne von oben bildlich festgehalten.

cim: Gab es eine große Panne?

Christoph: Oh ja, die gab es…Unser Crafter ist zum Ende des Trips mit einem Getriebeschaden liegen geblieben. Den Rücktransport aus dem schottischen Nirgendwo nach Deutschland zu organisieren war ziemlich stressig und gar nicht so einfach. Außerdem gab es bei jeder Wanderung mindestens einen Sturz. Lag vielleicht an unserem Motto „Everything for the shot“. Wir sind oft mit voller technischer Montur auf Klippen und Berge geklettert, die nicht ganz ungefährlich waren. Das Gelände ist oft sehr rutschig, und man muss wirklich gut aufpassen, wo man hintritt. Aber meist war es die Anstrengung wert und wir wurden mit einem extrem schönen Blick und Fotomotiv belohnt.

cim: Wie war die Stimmung in der Gruppe? Ich kann mir vorstellen, 2 Wochen, 24 Stunden am Tag auf engstem Raum miteinander auszukommen kann man nicht mit jedem.

Christoph: Die Stimmung war die ganze Zeit über super. Wir vier haben so viel gelacht und eine Erfahrung wie diese mit Freunden zu teilen ist echt einzigartig gut. Und die Schotten sind glaube ich die nettesten und hilfsbereitesten Menschen der Welt! Wir sind alle schon viel gereist, aber sowas haben wir noch nie erlebt. Als der ADAC uns die Hilfe bei der Autopanne verweigert hat, stand uns wie selbstverständlich ein einheimischer Campingplatzbesitzer zur Seite und hat uns quasi gerettet. Er hat uns auf seinem Campingplatz Unterschlupf gewährt und beim Abtransport des Wagens geholfen. Ein toller Typ!

cim: Also haben sich deine Erwartungen an die Reise und Schottland erfüllt?

Christoph: Dazu kann ich nur sagen: Wir kommen wieder! Auf jeden Fall besuchen wir nochmal den Campingplatzbesitzer und bedanken uns nochmal für seine Hilfe in der Not. Und ein Wochenendtrip nach Edinburgh ist gedanklich schon gebucht. Insgesamt wurden viele neue Kontakte geknüpft, selbst hier in Berlin. Die Drohne, die wir während der Reise benutzt haben, stammte von iProtect, von denen ich jetzt einen Folgeauftrag erhalten habe.

cim: Veröffentlicht ihr die entstandenen Bilder?

Christoph: Genau, jeder von uns wird seine Lieblingsfotos über seine Social-Media-Kanäle veröffentlichen. Es sollen auch noch ein paar Vlogs folgen.

cim: Da sind wir jetzt aber gespannt, beim Anblick bekommt man bestimmt Fernweh!!! Danke für das Interview!


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