Zwei Studentinnen aus Rostock im Interview

Gerade mal vier Wochen ist unser neues Institut in Rostock jetzt schon eröffnet. Und zu dem neuen Institut kommt auch ein neues Gesicht zu cimdata. Tim Henning ist unser neuer Berater vor Ort. Er ist gebürtiger Mecklenburger und kennt Rostock durch sein Studium vor Ort sehr gut. 

Und damit wir mehr erfahren können, über das neue Institut und den Start in Rostock, hat er sich zwei Studentinnen der Weiterbildung geschnappt und sie interviewt. Frau S. und Frau D. gehören zu den allerersten Studierenden der Weiterbildung von cimdata in Rostock und geben uns im folgenden Interview einen kleinen ersten Einblick in den Alltag. Danke an Frau S. und Frau D. sowie Tim Henning für das Interview!

Fragen zur Weiterbildung und den Kursen GIS I und GIS II

Tim Henning: Frau S. seit wann machen Sie denn eine Weiterbildung bei cimdata und welche Kurse belegen Sie? 

S: Seit Anfang Juni und ich mache den GIS Kurs I und II, Grund- und Aufbaukurs. 

Tim Henning: Und Sie Frau D.? 

D: Genau das Gleiche!

Tim Henning: Was genau verbirgt sich hinter GIS? Was können wir uns darunter vorstellen?

S: GIS, das ist die Abkürzung für Geoinformationssysteme und das ist ein Programm, dass Datenbanken mit geografischen Daten verbinden und verarbeiten kann.

D: Informationen, wie z. B. Messwerte und Bilder, werden mit geografischen Punkten verknüpft.

Tim Henning: Und wo ist er Anknüpfungspunkt zu Ihrer bisherigen Karriere? 

S: In dem Gutachterbüro, wo ich vorher gearbeitet habe, ist es ein Standardprogramm, was oft genutzt wird. Für kompliziertere Sachen musste ich diese Arbeiten immer abgeben und jetzt kann ich das alleine. 

D: Ja es ist ein Standardprogramm bei Gutachtertätigkeiten und es wird immer verlangt, dass man wenigstens Grundkenntnisse darin hat. Insofern kann es nicht schaden, wenn man sich Grund- und Aufbaukenntnisse aneignet. 

Tim Henning: Wie genau wird das Programm vermittelt bzw. wie kann ich mir den Kursaufbau vorstellen?

S: Zuerst bekommt man einen „Fahrplan“. Der Inhalt des Kurses wird vorgestellt. Dann lernt man die Programmoberfläche kennen und wo man die wichtigsten Dinge einstellen kann. Später arbeitet man konkrete Aufgabenstellungen durch – learning by doing. Man lernt die Unterschiede zwischen verschiedenen Koordinatensystemen kennen und sehr viele Werkzeuge.

Tim Henning: Frau D., wie gefällt Ihnen das Lernen im Virtual Classroom?

D: Ganz gut, es war ein bisschen gewöhnungsbedürftig am Anfang, aber man hat immer sofort den Kontakt zu den anderen Studenten, man kann sich gegenseitig austauschen, wir können Fragen stellen und der Dozent kann auf unserem Desktop vorbei kommen und individuell bei Lösungen helfen. 

Tim Henning: Also würden Sie sagen, dass GIS für eine Weiterbildung im Virtual Classroom genau richtig ist? Also dadurch, dass man ja auf dem zweiten Bildschirm die GIS Oberfläche sieht und auf dem anderen tatsächlich den Klassenraum, ist das, glaube ich, von der Kommunikation, vom Austausch und vom Lernen her sehr hilfreich.

Beide: Ja, es eignet sich wirklich sehr gut.

Tim Henning: Waren Sie vorher skeptisch gegenüber dieser Lernform? Oder haben Sie damit bereits Berührungspunkte gehabt?

S: Ich war schon skeptisch. Ich kannte das vorher nicht, wusste nicht, ob man die ganze Zeit über Mikrofon miteinander spricht und eventuell alle durcheinander reden. Aber meistens redet nur der Dozent. Man hat sein eigenes Mikrofon aus und wenn man eine Frage hat, kann man sie in den Chat tippen. Das stört dann nicht so sehr den Lehrprozess und man kann sich trotzdem austauschen. Es ist sehr angenehm so, finde ich. 

Fragen zum neuen Standort: Rostock

Tim Henning: Sie gehören zu den ersten Studierenden von cimdata in Rostock! Wie gefällt es Ihnen bei uns im Doberaner Hof? 

S: Ja sehr gut, sehr angenehm, ruhiges, entspanntes Lernen. 

D: Ja, das Büro oder das Klassenzimmer ist gut, man hat seine Ruhe. Wenn man eine Pause braucht, kann man nach draußen auf die Dachterrasse gehen und bisschen Kopf und Augen entspannen und in der Mittagspause kann man die vielfältigen Mittagsangebote in der Umgebung ausprobieren.

Tim Henning: Was haben Sie denn schon ausprobiert? 

Zusammen: Den Bäcker unten im Haus, den Bäcker gegenüber, die KTV-Kantine, den Asiaten und hier auf dem Wochenmarkt waren wir Hühnchen essen. 

Tim Henning: Man verhungert hier in der Gegend also nicht? 

Beide: Nein 🙂

Tim Henning: Sie kommen ja beide nicht unbedingt aus der Innenstadt von Rostock, sondern eher von außerhalb, wie ist das mit der Anreise für Sie? Frau S. Sie kommen mit Auto?

S: Ja, es geht ganz gut, ich finde gerade noch so einen Parkplatz. 

Tim Henning: Und Frau D: Sie kommen mit der Straßenbahn, richtig? 

D: Ich komme mit der Straßenbahn, das ist super! Ich geh bei mir ein paar Minuten, steig ein und steig hier vorne aus und bin schon fast im Gebäude. 

Sonstiges

Tim Henning: Würden Sie die Weiterbildung bei cimdata weiterempfehlen? Und wenn ja, warum? Und wenn nein, warum nicht?

D: Ich würde es weiterempfehlen, weil man direkt mit Daten selbst arbeiten kann. Es ist nicht so, dass man die Theorie vorgebetet bekommt, sondern man kann direkt die Hände an ein Projekt legen und immer mal wieder selbst Vorschläge mit einbringen. Das gefällt mir sehr. Außerdem ist die Unterstützung, wenn mal was nicht läuft, sofort da. 

S: Ja das kann ich so unterschreiben. Das Programm an sich finde ich sehr spannend zu lernen. Ich wusste vorher nicht, dass man so viele Sachen mit GIS machen kann und es macht mir wirklich Spaß.

Tim Henning: Super! Vielen Dank!

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