Weiterbildung im Bereich GIS – Geoinformationssysteme
Geoinformationssysteme, kurz GIS, erfassen, organisieren und analysieren geografische Daten. Dazu umfassen sie die entsprechenden Anwendungen, Software und Hardware. Der Einsatz von GIS-Anwendungen gewinnt in der modernen Welt zunehmend an Bedeutung. Überall, wo Informationen in Beziehung zu Raumstrukturen gesetzt werden müssen, ergeben sich automatisch neue Einsatzfelder für Geoinformationssysteme. Ob Standortplanung, Ver- und Entsorgung, Logistik, Netzplanung sowie die klassischen Anwendungen wie Raum- und Umweltplanung – überall finden sich neue Einsatzbereiche für GIS-Systeme.
Die Medienakademie cimdata erschließt mit ihren Fort- und Weiterbildungen diese neuen Berufsbilder und leistet Pionier-Arbeit in dem Bereich der Geoinformationssysteme (GIS).
Informieren Sie sich über Weiterbildungen im Bereich GIS bei cimdata und kontaktieren Sie uns bei Fragen – wir helfen gerne weiter!
Inhalte der Weiterbildung im Bereich GIS – Geoinformationssysteme
Neben Grundlagen in den Bereichen Microsoft Office wie Word und Excel werden Grundlagen und Anwendungen der Geoinformationssysteme erlernt. Hierzu gehören auch eine Einführung in das Internet sowie in CAD- und 3D-Konstruktions-Programme. Daran anknüpfend können Sie Inhalte aus den Bereichen Bauwesen und Multimedia wählen.
Module
Unsere Weiterbildung kann aus 85 Modulen zusammengestellt werden. Die Mindestmodulzahl beträgt 4 Module. Für dieses Berufsbild empfehlen wir folgende Kompaktangebote *:
KOMPAKTANGEBOT: GIS-Geoinformationssysteme
KOMPAKTANGEBOT: GIS-Geoinformationssysteme
Der Kurs richtet sich an Studierende die eine Einführung in Geo-Informationssysteme (GIS) benötigen. Anhand der Software ArcGIS werden alle wichtigen Grundlagen räumlicher Analysen vermittelt, die zur Bearbeitung von GIS-Projekten erforderlich sind. Die Teilnehmer werden mit zahlreichen Übungen von der Datenerfassung, Georeferenzierung und Koordinatentransformation bis hin zur Datenanalyse, Geoverarbeitung und der Erstellung von Karten mit allen wichtigen Arbeitsschritten in einem GIS-Projekt vertraut gemacht.
Voraussetzungen: Gute Kenntnisse des Windows-Betriebssystems sowie der Datenverwaltung. GIS - Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Inhalte: - Einführung in die Geoinformatik, GIS, Grundlagen und Modelle, Geodaten, Visualisierung - Einführung ArcGIS, ArcMap: Benutzeroberfläche, Funktionen, Symbole, Maptips, Layerstruktur, Graphische Ausprägung - ArcMap: Klassifizierung, Attribute, Layer-Datei, Messen, Identifizieren, Selektion, Attributauswahl (SQL-Abfragen) - Einführung in ArcMap (Benutzeroberfläche, Funktionen, Layerstruktur, Symbole, graphische Ausprägung, Klassifizierung, Attribute, Layer-Datei, Selektion, Attributauswahl SQL-Abfragen) - Raum-, Lagebezug, Abbildungen, Verzerrungen, PRJ-Datei, Koordinatensysteme ESRI, Transformation in ArcGIS - Georeferenzierung Kartenblätter, Rasterdaten, Rektifizierung, Transformationsmethoden - Koordinatensysteme (Projektionen, Transformationen, On-the-fly-Transformation) - ArcCatalog: Benutzeroberfläche, Funktionen, Datenerstellung, Metadaten - Datenerfassung: Methoden, Geräte, Mobile Datenerfassung mit GPS, Digitalisierung, Streaming, Snap, Kurven etc. - Tabellenbearbeitung: Eingabe, Feldberechnung, VBA-Befehle, Feldtypen, Tabellenverbindungen - lagebezogene Verbindung, Geoverarbeitung (Ausschneiden, Zusammenführen, Verschneiden etc.), Puffergenerierung - Datenanalyse: Räumliche Analysen, Fischnetz, einfache Datenanalyse, Standortplanungen, komplexe räumliche Analysen - Präsentation: Kartenerstellung, Layoutelemente, Kartenexport, Legende, Gradnetz, Templates etc.
Ziel: Die Teilnehmer sind am Ende des Moduls in der Lage selbständig komplette GIS-Projekte zu bearbeiten.
Im zweiten Modul zu GIS Grundlagen werden die vermittelten Kenntnisse vertieft und die Studierenden werden in weitere wichtige Thematiken eingeführt. Sie erhalten unter anderem einen Überblick zu Geodatenbanken, der Bearbeitung von Raster- und 3D-Daten und werden mit Hilfe zahlreicher Erweiterungen den Funktionsumfang von ArcGIS deutlich ausbauen. Neben der Anpassung der Benutzeroberfläche wird mit Grundlagen von VBA / ArcObjects eine Einführung in die GIS-Programmierung gegeben. Mit zahlreichen Übungen aus den unterschiedlichsten Themenbereichen (Umwelt, Verkehr, Planung, Geomarketing etc.) werden alle wichtigen Bearbeitungsmethoden in GIS vorgestellt.
Voraussetzungen: Besuch des Moduls GIS Grundlagen 1 oder sehr gute GIS-Kenntnisse (ArcGIS)
Inhalte: - Einführung in Geodatenbanken, Personal-Geodatabase, File-Geodatabase, Methoden, Anwendungen, SQL etc. - Modellumgebung: Arbeiten mit dem Model Builder, Laden und Anpassen von Skripten - Vorstellung verschiedener kostenloser Erweiterungen - Verschiedene Beispiele: Geomarketing, Verkehr etc. - CAD-Datenmodelle, Problematik und Besonderheiten - Software-Überblick GIS, Vorstellung der wichtigsten Desktop GIS - Einführung in die 3D-Modellierung, Erstellung und Visualisierung von 3D-Modellen - Bearbeitung und Auswertung von Rasterdaten, Rasteranalysen etc. - GUI-Anpassung: Erstellen von Werkzeugen, Modellen, Menüs, Anpassung Benutzeroberfläche, Tastaturkürzel - Einführung in VBA, Grundlagen von ArcObjects, Anpassung, Einführungsprojekt
Ziel: Die Teilnehmer kennen sich mit verschiedensten Datenformaten und Modellierungen aus, können 3D-Modelle erzeugen und mit Geodatenbanken arbeiten. Sie sind zudem in der Lage eigenständig Funktionalitäten zu integrieren und Modelle als Werkzeuge abzuspeichern und auf diese Weise die Arbeit mit GIS-Projekten deutlich zu vereinfachen.
Voraussetzungen
Der Besuch der Module zu GIS Grundlagen ist nicht Voraussetzung, wird aber empfohlen.
In jedem Fall sind gute GIS-Kenntnisse von Vorteil.
Inhalte:
- Einführung in Open Source Anwendungen, Konzepte, Möglichkeiten, Besonderheiten, Beispiele
- Einführung in Quantum GIS, verschiedene Beispielanwendungen
- Einführung in gvSIG, verschiedene Beispielanwendungen
- Einführung in SAGA GIS, verschiedene Beispielanwendunge
- Geodatenbanken: Einführung in PostgreSQL mit PostGIS, Verwaltung, Erzeugung, Speicherung von Geodaten, Anbindung an OSS und ArcGIS
- Einführung in Webmapping-Anwendungen, Einführung in HTML-Erstellung, Beispiel: HTML Image Mapper
- Einführung in Earth Viewer: Google Earth, NASA Wind World, Virtual Earth, KML und KMZ Import/Export, Entwicklung und Anpassung
- Einführung UMN Mapserver, Mapfiles, MS4W, Erstellung einer Webmapping-Lösung
- Einführung in die Fernerkundung und Methodik, verschiedene Beispielanwendungen, Bildverbesserung, Klassifizierung etc.
Alle Teilnehmer sind zum Ende des Moduls in der Lage komplexe GIS-Projekte mit verschiedensten Software-Lösungen umzusetzen. Sie haben einen Überblick zu allen wichtigen GIS-Lösungen und Anwendungsbereichen und können sowohl Internetkarten erstellen oder Daten in Google Earth laden, als auch Fernerkundungsprojekte bearbeiten.
Photoshop ist unbestritten das leistungsfähigste Bildbearbeitungsprogramm.
Durch umfangreiche Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung für den Druck, das Internet oder andere Medien, ist diese Anwendung zum Standard in Agenturen, der Druckvorstufe und sonstigen Anwendern geworden.
Voraussetzung:
keine, Windows oder Mac Betriebssystemkenntnisse sowie DTP Basic Kenntnisse wünschenswert
Vorgehensweise:
Vertieft erarbeitet werden die Kenntnisse der zahllosen Einstellungsmöglichkeiten von Adobe Photoshop, der Umgang mit Maskentechniken, Einstellungen für Transparenzen, Freistellungen, Objektverschmelzungen, Schriften und Text, die vielfältige Verwendbarkeit von Kurven, Stilen und Einstellungsebenen.
Vielfältige Präzisionswerkzeuge wie Zauberstab, Paletten, Stifte und Pinsel, Magischer Radiergummi, Lasso, Farbsättigungskorrektur Sofortreparatur-Pinsel (Kleine Mängel auf digitalen Fotos - auch mit 16-Bit-Farbtiefe - lassen sich mit dem Sofortreparatur- Pinsel mühelos korrigieren)
- Segmentierungswerkzeuge
- Hunderte von Ebenen in einem Bild, gruppierbar und einzeln bearbeitbar Steuerung auf mehreren Ebenen. Wählen, verschieben, gruppieren, transformieren und verzerren von Objekten.
- Nutzung der magnetischen Hilfslinien zur Ausrichtung der Objekte
- Die verschiedenen Farbmodi Farbumwandlung Graustufenbilder, Duplex, Auflösung, Größe und Bildformat, Bildkorrektur nach dem Scannen, Farbenmanagement
- Leistungsstarke Werkzeuge wie z.B. für Fluchtpunkte, mit dem innovativen Fluchtpunkt-Werkzeug Bildelemente kopieren, zeichnen oder einfügen, die sich automatisch an die Perspektive der vorhandenen Objekte anpassen.
- Stapelverarbeitung von Bilderdaten durch simultane Verarbeitung mehrerer Bilder im Hintergrund. Importieren / Exportieren von Bildern im gewünschten Format
- Bildretusche, z.B. entfernen roter Augen per Mausklick, mit dem Rote-Augen-Effektwerkzeug, das 16-Bit-Bilder unterstützt und die Einstellung von Pupillengröße und Verdunkelungsbetrag ermöglicht.
- Dateibrowser
- Filtereffekte, Farb- und Alphakanäle
- Vielfältige Web-Funktionen
Ziel:
Im Rahmen einer selbst gewählten Projektarbeit werden die vermittelten Inhalte vertieft und die Ergebnisse sowohl als Printausgabe, wie auch als Bildschirmpräsentation inklusive Vortrag vor Publikum präsentiert.
* Ergänzen Sie die Kompaktangebote mit weiteren Modulen, die Ihrem individuellen Weiterbildungsbedarf entsprechen. Die Kompaktangebote sind variabel, d.h. es ist möglich einzelne Module zu ersetzen. Der Bedarf wird individuell ermittelt.
Modulübersicht ( Katalog Fachbereich Geoinformationssysteme )
Voraussetzungen:
Der Kurs richtet sich an Studierende aus dem weiten Bereich der Bauberufe (z.B. Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten, Bauzeichner), aber auch Maschinenbau und verwandte Fachrichtungen.
Vorkenntnisse in anderen Zeichenprogrammen sind nicht erforderlich. Grundlegende Computerkenntnisse ( Windows ) werden vorausgesetzt.
Inhalte des Kurses sind:
- Alle wichtigen Zeichnen- und Editierfunktionen
- Objekt-Eigenschaften zuweisen
- Arbeiten mit Layern
- Layouts einrichten und drucken, auch mit virtuellen Druckern (PDF- und DWF-Dateien)
- Beschriften und Bemaßen von Zeichnungen, erstellen von Text- und Bemaßungsstilen
- Arbeiten mit den AutoCAD Expresstools (Layer- und Text-Tools)
- Arbeiten mit internen und externen Blöcken, Blöcke mit Attributen
- Blöcke und andere Zeichnungsinhalte über das Designcenter importieren
- Externe Referenzen und Pixelbilder einfügen
Die Inhalte werden von kurzen Übungsphasen unterbrochen vermittelt. Das Erlernte wird täglich in kleineren Übungsaufgaben und am Ende des Kurses im Rahmen einer Projektarbeit eigenständig angewandt und vertieft.
Einsatzgebiete der Absolventen dieses Kurses sind alle Bereiche, in den mit AutoCAD konstruiert wird. Die Absolventen sind in der Lage (in der Regel technische) Inhalte in digitalen 2D-Zeichnungen darzustellen uns auszudrucken.
Modulaufbau:
Back End Das Modul ist wie folgt aufgebaut:
- Theorie der relationalen Datenbanken
- Beziehungen zwischen den Objekten
- Binäre (meist verwendet)
- Unäre (auch als rekursiv genannt)
- IS-A-Beziehung
Darstellung der Objekte und der Beziehungen durch ein Entity-Relationship-Modell (ERS-Modell). Dazu werden folgende Notationen behandelt:
- Krähenfuss-Notation
- Min-Max-Notation
Theoretisch erstellte Datenbanken werden in Access umgesetzt
- Relationale Algebra als Grundlage von SQL
- Einführung in SQL
- Erstellung von einfachen Abfragen in SQL
- Erstellung von komplizierten Abfragen (JOIN, Unterabfragen)
- Verwendung von Aggregat-, und eingebauten VBA-Funktionen in SQL
Front End
- Erstellung von Formularen und Diagrammen mit Hilfe von Assistenten
- Erstellung von Abschlussberichten
- Verwendung von Makros, um bestimmte Arbeitsabläufe ohne Programmierkenntnisse zu automatisieren
Ziel des Moduls:
Nach einer 3-wöchigen Intensivarbeit an den o.g. Themen werden Ihnen die Grundlagen vermittelt, um eine beliebige Datenbank professionell modellieren zu können, in Access umzusetzen, durch SQL abzufragen und dazu Eingabemasken, Diagramme und Abschlussberichte zu erstellen.
Voraussetzung:
Vorkenntnisse zum Betriebssystem WindowsXP, der Verwaltung von Dateien und andere CAD-Kenntnisse günstig, aber nicht Bedingung.
Inhalt:
Erlernen der Fähigkeit mit Hilfe eines CAD-Programms Planzeichnungen zu erstellen: Anwendung von 2D-Konstruktionsbefehlen und Modifikation vorhandener Konstruktionselemente; das Konstruktionsprinzip (Werkzeuge) von ALLPLAN, Arbeit mit Elementkatalogen (Bibliotheken), Plankopf und das Zusammenstellen und Drucken von Plänen, Datenverwaltung/Datensicherung in ALLPLAN.
Schwerpunkt des Kurses liegt dabei im Erstellen eines 3D-Gebäudemodells mittels der 3D-Konstruktionspaletten und Ableitung der 2D-Zeichnungen; Variables Textbild als Raumstempel, Wohnflächenberechnung und Übersicht über die Möglichkeiten der komplexen Gebäudeauswertung (Ausgabelisten, Mengenermittlung, Datenübergabe in ein Ausschreibungsprogramm).
Vorgehensweise:
- Projektverwaltung
- Das Konstruktionsprinzip in Allplan:
- Werkzeuge
- Elementekataloge
- Konstruktion und Modifikation in der 2D-Konstruktion
- Prinzip der 3D-Kontruktion
- Arbeiten mit dem 3D-Modell
- Ansichten, Schnitte
- Perspektiven
- Pixelbilder
- Gebäudeauswertung
- Wohnflächenberechnung
- Raumstempel
- Mengenermittlung
- Planzusammenstellung
- Datensicherung
Ziel:
Im Rahmen einer vorgegebenen Projektarbeit werden die vermittelten Inhalte vertieft und bewertet.
Betriebssystem Windows XP, Dateien verwalten im Windows- Explorer, Allplan Grundlagenkurs oder gute Vorkenntnisse in Allplan 2D und 3D, Basiswissen in Windows Office Programmen (Word, Excel, Power-Point) sind von Vorteil.
Lernziele:
Dieses Modul baut auf dem Allplan Grundlagenkurs auf und vertieft die dort behandelten Themen anhand komplexerer Planungsaufgaben. Das Verständnis für die Programmphilosophie wird geschult mit dem Ziel, auch schwierige Probleme selbständig lösen zu lernen. Das 3D-Modell wird detaillierter ausgearbeitet (Sparren, Fassadenelemente wie Sonnenschutzlamellen, etc.), mit Texturen belegt, in ein amorphes Gelände eingebunden (digitales Geländemodell), mit Außenanlagen wie Bäumen, Nachbarbebauung, Menschen, Autos, etc. ausgestattet und in Plänen, Renderbildern und Filmen präsentiert.
Außerdem geht es in diesem Modul um die VOB gerechte Mengenauswertung für die Ausschreibung in Form von Listen oder direkt über die Schnittstelle zu AVA- Programmen (Ausschreibung, Vergabe, Abrechnung).
Modulinhalte:
Schwerpunkt: 3D- Konstruktionen
- Dächer und Gauben
- Holzbau und Stahlbau
- Treppen und Geländer
- Makrotechnik
Schwerpunkt: 3D- Konstruktionen, Datenhandling
- Digitales Geländemodell (Dreiecksvermaschung)
- Hybride Datenverarbeitung (Vektor- und Pixeldaten)
- Bestandspläne einscannen und weiterbearbeiten
- Datenaustausch mit anderen CAD Programmen (Autocad, Microstation, Archicad)
- Mengenauswertung mit Listen, Listenprogrammierung
- Datenkonvertierung für verschiedene Versionen von Allplan
Schwerpunkt: Präsentation
- Animatonseinstellungen anpassen
- Lichter, Texturen, Kamerafahrten einstellen
- Filme rechnen und wiedergeben
- Methoden des Gestaltens beim Planlayout
Projektphase:
Mehrtägige Prüfungsaufgabe: selbständige Anwendung des erlernten Stoffes anhand eines mehrgeschossigen Gebäudes mit erhöhten Anforderungen an Gestaltung und Datenhandling.
Bauen Sie die Welt neu, modellieren Sie noch nie Gesehenes oder rekonstruieren Sie untergegangene Welten.
In 3D-Programmen können Sie intuitiv Objekte modellieren, Figuren bewegen, Stoffe, Feuer, Rauch und Wasser simulieren. Sie sind in der Lage Bilder und Filme zu erarbeiten die in ihrer Realitätsnähe von der Wirklichkeit nicht mehr zu unterscheiden sind. Wie Sie mit 3ds Max unter anderem Computerspiele vorbereiten, Architekturvisualisierungen entwickeln oder im Produktdesign überzeugend präsentieren können Sie in diesem Kurs erfahren.
Voraussetzungen:
Vorkenntnisse des Windows-Betriebssystems. Gute räumliche Vorstellungskraft.
Vorgehensweise:
- grundsätzliche Modelingtechniken für technische und organische Objekte
- Erstellen von Materialien für die modellierten Modelle
- Beleuchtung und Rendern der Szenen
- Animation von Kameras, Objekten und Figuren
- In der einwöchigen Projektphase wird ein kurzer 3D-Film nach eigenen Ideen erarbeitet
Ziel:
Der Kurs vermittelt den grundsätzlichen Einblick in das Arbeiten mir 3ds MAX. Sie lernen die wichtigsten Techniken im Bereich Modeling, Materialien, Animation und Beleuchtung. Mit dem beigebrachten Wissen schaffen Sie den Einstieg in die unterschiedliche 3D-Berufsfelder. Dazu gehören unter anderen, Modeling für Computerspiele, Architekturvisualisierung, Simulation von wissenschaftlichen Abläufen und Animation für Film und Fernsehen.
Der Kurs ist für Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten, Bühnenbildner, Bauingenieure, Bauzeichner, Messebauer, Produktdesigner und Quereinsteiger konzipiert Neben dem Erlernen der Programmfunktionen steht die Realisierung von hochwertigen architektonischen 3D-Visualisierungen im Mittelpunkt.
Vorkenntnisse:
Vorausgesetzt werden der erfolgreiche Abschluss eines 3D CAD Kurses oder Praxiserfahrung mit einem 3D CAD Programm sowie Grundkenntnisse der Bildbearbeitung.
Inhalte:
- Grundlagen in 3D Max: polygonales Modellieren, Materialien, Licht
- Rendern mit Scanline und Mental Ray
- 3D-CAD Gebäudemodelldaten für den Export/Import vorbereiten, damit diese im Visualisierungsprogramm optimal weiterverarbeitet werden können, Datenaustausch mit verschiedener CAD Software, z.B. AutoCAD, ArchiCAD, Revit
- die Lösbarkeit der Probleme des Datenaustausches beurteilen und gegebenenfalls die notwendigen Dateimanipulationen realisieren können
- den Produktionsprozess für die Visualisierung erarbeiten und anwenden
- Fotomontagen erstellen basierend auf einer Kombination aus Fotografie und 3D-Computervisualisierung
- Publizieroptionen: Architekturwettbewerbe – Von der Idee zum Auftrag Bauschilder - Impression des geplanten Bauwerks. Presseartikel - Illustrationen von Architekturvisualisierungen lockern die Inhalte auf Webseiten von Projektentwicklern - Immobilienvermarktung über 3D-Visualisierungen Beamervorträge - Präsentation verschiedener Entwurfsvarianten als Entscheidungsfindung
Erlernen Sie neueste Modelingmethoden, erstellen Sie physikalische Simulationen um ihre Animationen noch überzeugender aussehen zu lassen. Glas und Chrom in Architekturvisualisierung gelingen Ihnen noch überzeugender mit den Kenntnissen des zweiten Kurses. Aktuelle Beleuchtungs- und Rendermethoden berechnen fotorealistische Bilder und Filme.
Animieren Sie ihre modellierten Figuren mit Hilfe von Knochensystemen oder verwenden Sie dazu Motion Capture – Dateien.
Voraussetzungen:
Vorkenntnisse des Windows-Betriebssystems. Gute räumliche Vorstellungskraft
Vorgehensweise:
- erweiterte Modelingtechniken für technische und organische Objekte
- Spezialmaterialien für Architekturvisualisierung und Figurendarstellungen
- fotorealistische Beleuchtung und Rendering der Szenen
- Echtzeitanimation von Stoffen und Festkörpern für PC-Spiele
- Simulation von Wasser, Feuer und Rauch
- Knochensysteme für Characteranimation
- In der einwöchigen Projektphase wird ein kurzer 3D-Film nach eigenen Ideen erarbeitet.
Ziel:
Der Kurs vermittelt einen vertieften Einblick in das Arbeiten mir 3ds MAX. Sie lernen den professionelle Umgang mit im Visualisierungs- und Animationstechniken. Über das Einstiegswissen hinaus, erarbeiten Sie den gesamten 3ds MAX-Workflow für den Echtzeit- und Filmbereich.
VBA wird auch in anderen MS Office-Applikationen wie Excel, Word, PowerPoint verwendet. Allerdings wird in diesem Modul VBA nur in ACCESS und EXCEL behandelt.
Das Modul ist wie folgt aufgebaut:
- Einführung in die Programmiersprachen und Erörterung der Position von VBA innerhalb dieser Sprachen
- Prozedurale Programmierung in VBA
- Erstellung von einfachen Prozeduren
- Erstellung von einfachen Funktionen
- Verwendung von Variablen
- Fehlerbehandlung in VBA
- Variablen als Parameter verwenden
- Verwendung von Kontrollstrukturen (IF, CASE)
- Verwendung von Schleifen (For, While)
- Objektorientierte Programmierung
- Verwendung von eingebauten Objekten, Methoden und Eigenschaften in der Access-Objekthierarchie
- Verwendung von externen Objektbibliotheken wie DAO, ADO für Datenbankzugriffe
- Einführung in der Excel-Objekthierarchie
- Datenkommunikationen zwischen unterschiedlichen System wie Access, Oracle und Access-Excel
Ziel des Moduls:
Nach einer 3-wöchigen Intensivarbeit an den o.g. Themen werden Ihnen die Grundlagen vermittelt, um eine beliebige Programmlogik in der Datenbank durch die passende Kodierung umzusetzen.
Hauptbestandteil des Moduls wird das teilweise Kennenlernen der Access-Objekthierarchielogik sein. Analog dazu werden Sie selber oder – falls erforderlich – durch geeignete Literatur noch weitere Bereiche der Objekthierarchie auf bestimmte Problemlösungen verwenden.
Nach dem Abschluss der beiden Modulen werden Sie in der Lage sein, eine Access-Datenbank komplett zu entwickeln und die Front-Ends zu programmieren.
Grundlegende Techniken (Dokumentaufbau, Syntaxregeln, Farben, Einbinden von Grafiken und Objekten, Image-Maps, Listen, Tabellen, Frames)
- Einbindung von Cascading Style Sheets zur Steigerung der Effizienz und Flexibilität von Websites (Formate für Texte, Maße, Hintergründe, Positionen, Ebenen)
- die Website im Internet (Protokolle, Browser, FTP-Programme, Suchmaschinen, dynamischer Austausch mit Formularen, Einbindung von Skripten)
Konzeption von Web-Auftritten und Erarbeitung eines eigenen Website-Projekts:
Seitengestaltung (Stil, Navigation, Layout, Farben, Schriften);
Dateistruktur, interne und externe Hyperlinks, Metatags, Upload auf einen Server.
Im Seminar steht neben der Vermittlung grundlegender Kenntnisse über den Platz, die Aufgaben und die Bestandteile der betrieblichen Kosten- und Leistungsrechnung, die Erfassung, Aufbereitung sowie Auswertung der Kosten im Rahmen der Kalkulation von Bauleistungen bis zur Ermittlung von Angebotspreisen im Mittelpunkt. Übungen zur Bildung von Datenbanken mit Excel und dem Programm BauSU® dienen der Festigung des erworbenen Wissens.
Voraussetzungen:
Kenntnisse zur Anwendung des Windows-Betriebssystems und der Windows-Office-Programme ( Excel, Word, Internet ) sind zweckmäßig. Vorteilhaft sind praktische Erfahrung in der Bauleitung, Arbeitsvorbereitung oder in der Entwurfsplanung insbesondere in den Leistungsphasen 5 – 8 HOAI.
Schwerpunkte:
- Die Anwendung des Ökonomischen Prinzips unter den besonderen Bedingungen von Bauunternehmungen
- Grundbegriffe und Gliederung des betrieblichen Rechnungswesens, Aufgaben der Kosten- und Leistungsrechnung, Voll- und Teilkostenrechnung
- Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung, Break Even Point, Kostenstellenrechnung und Kalkulation
- Angebots-, Ausführungs- und Nachkalkulation
- Leistungserfassung und Leistungsbeschreibung
- Industriekalkulation und Baukalkulation
- Bestandteile der Baukalkulation, Einzelkosten der Teilleistungen, Baustellengemeinkosten, Allgemeine Geschäftskosten, Wagnis und Gewinn
- Lohn- und Lohnnebenkosten, Bundesrahmentarifvertrag
- Vorhaltekosten für Maschinen und Geräte, Abschreibung, Baugeräteliste
- Stoffkosten, Listenpreis und Kalkulationspreis
- Leistungen durch Subunternehmer
- Kalkulation einer Bauleistung auf Formblättern und mit Excel-Arbeitsblättern
- Einführung in SQL-Datenbanken ( Programm BauSU® )
Ziel:
Es werden Fähigkeiten zur Kalkulation einer Bauleistungen unter Beachtung der Besonderheiten der jeweiligen Baustelle erworben. Schwerpunkt bildet dabei die Ermittlung der Einzelkosten der Teilleistungen, der Gemeinkosten der Baustelle und der allgemeinen Geschäftskosten.
Das Seminar bildet die Voraussetzung für das Modul Vertiefung der Baukalkulation.
Voraussetzungen:
Erfolgreicher Abschluss des Moduls Grundlagen der Baukalkulation / C28A oder Erfahrungen in der Arbeitsvorbereitung bzw. als Kalkulator.
Schwerpunkte:
- Entwicklung von Datenbanksystemen, SQL-Datenbanken
- Aufbau Bestandteile und Bedienung des Betriebsverwaltungsprogramms BauSU®
- Aufbau und Bestandteile des Hauptmenü 4
– Kalkulation
- Anlegen und Bearbeiten von Firmenstammdaten, Strukturbildung von Datenbanken
- Anlegen von Arbeitselementen ( A-Elemente ), Kopieren von Datensätzen, Bearbeitung von Einkaufspreisen, Umnummerieren, Löschfunktion
- Datenimport im Format Datanorm, Feldwertänderung
- Anlegen von Leistungselementen ( B-Elemente ), die Langtextdatenbank, gegliederte Datenbankstruktur, Kopieren von Datensätzen, Umnummerieren, Löschfunktion
- Arbeit mit Variablen, Faktoren und Textzeilen, Bildung von Makroelementen
- Erstellen eines Musterleistungsverzeichnisses
- Anlegen von Leistungsverzeichnissen, Eingabe von Titeln und Positionen, Bildung von Positionen aus eigenen Leistungselementen, Import- und Export von Leistungsverzeichnissen über GAEB-Schnittstellen
- Aufmasserfassung und Abrechnung von Leistungen, Zeiterfassung, Materiallisten
- Kalkulation der Baustellengemeinkosten, versteckte Gemeinkosten
- Bearbeitung der Einkaufs- und Kalkulationspreise eines Leistungsverzeichnisses
- Bildung der Angebotsendsumme, Umlage von Gemeinkosten
- Preismanipulation im Angebot, Runden von Preisen, Erhöhung und Senkung von Preisen, Skonto und Rabatte, Preisverschiebungen
- Angebots und Blankettdruck, Kalkulationslisten
Ziel:
Im Rahmen einer Projektarbeit wird selbständig eine vorgegebene Bauleistung auf der Grundlage eines Leistungsverzeichnisses kalkuliert und ein Angebot erarbeitet. Das Ergebnis wird vor der Seminargruppe präsentiert.
Dieses Seminar richtet sich an alle Anwender, die die Fähigkeit entwickeln wollen, mit ArchiCAD Projekte im 2D- und 3D-Bereich selbständig bearbeiten zu können.
Vorkenntnisse:
Das Windows-Betriebssystems und die Datenverwaltung sind hierbei unerlässlich.
Vorgehensweise:
- Einarbeitung in die Philosophie der Arbeit mit dem Programm
- Verwaltung von programminternen Daten
- Erzeugung eines virtuellen Gebäudemodells mit allen relevanten Bauteilen (Wände, Öffnungen, Decken, Treppen, Dachkonstruktionen, Möblierung etc.)
- Konstruktionsmethoden von nicht standardisierten Bauteilen
- Erstellung, Verwaltung und Einbindung von Bibliothekselementen
- Generierung von Grundrissen, Schnitten und Ansichten aus dem virtuellen Modell für die Planausgabe; Vervollständigung mit Dokumentationswerkzeugen
- Zuordnung von Materialien für die Visualisierung
- Ausstattung der Szenen und Räume mit Lichtern
- Positionierung und Einstellungen der Kameras für die Standbilder, Virtual Reality Modelle und Animationen
Ziel:
Im Rahmen einer selbst gewählten Projektarbeit werden die vermittelten Inhalte vertieft und die Ergebnisse anschließend vor der Seminargruppe präsentiert.
Das Seminar richtet sich an alle Anwender, die an einer stufenweisen Entwicklung und Umsetzung einer Architekturpräsentation unter Zusammenwirkung von Konstruktions- (2D+3D), Visualisierungs-, Bildbearbeitungs-, Layout- und Präsentationsprogramm erlernen wollen. Über den Rahmen der jeweiligen Programmbedienung hinaus wird der Umgang mit Dateiformaten und Schnittstellen trainiert sowie die Sensibilisierung für Wahrnehmung und Gestaltung gefördert.
Voraussetzungen:
Vorkenntnisse des Windows-Betriebssystems, der Datenverwaltung und eines bei cimdata.de unterrichteten CAD-Programms im Bereich 3D sind hierbei unerlässlich.
Vorgehensweise:
- Datenverwaltung und Schnittstellen zwischen den gängigen CAD-Programmen
- Zusammenfassung der Präsentationsbearbeitungsmöglichkeiten in diesen Programmen
- Schnittstellen zu weiterführenden Programmen: Visualisierungs-, Bildbearbeitungs-, Layout und Bildschirmpräsentationsprogrammen
- Einführung in ein Layout-, ein Bildbearbeitungs- und ein Bildschirmpräsentationsprogramm mit den für den Architekturbereich relevanten Schwerpunkten
- Die Ergebnisse aller Übungsaufgaben werden in der Gruppe präsentiert und in Hinsicht auf Gestaltung und Inhalte besprochen.
Ziel:
Im Rahmen einer selbst gewählten Projektarbeit werden die vermittelten Inhalte vertieft und die Ergebnisse sowohl als Printausgabe wie auch als Bildschirmpräsentation inklusive Vortrag vor Publikum präsentiert.
Voraussetzung:
Vorkenntnisse zum Betriebssystem WindowsXP, der Verwaltung von Dateien und andere CAD-Kenntnisse günstig, aber nicht Bedingung.
Inhalt:
Erlernen der Fähigkeit mit Hilfe eines CAD-Programms Planzeichnungen zu erstellen: Anwendung von 2D-Konstruktionsbefehlen und Modifikation vorhandener Konstruktionselemente; das Konstruktionsprinzip (Werkzeuge) von ALLPLAN, Arbeit mit Elementkatalogen (Bibliotheken), Plankopf und das Zusammenstellen und Drucken von Plänen, Datenverwaltung/Datensicherung in ALLPLAN.
Schwerpunkt des Kurses liegt dabei im Erstellen eines 3D-Gebäudemodells mittels der 3D-Konstruktionspaletten und Ableitung der 2D-Zeichnungen; Variables Textbild als Raumstempel, Wohnflächenberechnung und Übersicht über die Möglichkeiten der komplexen Gebäudeauswertung (Ausgabelisten, Mengenermittlung, Datenübergabe in ein Ausschreibungsprogramm).
Vorgehensweise:
- Projektverwaltung
- Das Konstruktionsprinzip in Allplan:
- Werkzeuge
- Elementekataloge
- Konstruktion und Modifikation in der 2D-Konstruktion
- Prinzip der 3D-Kontruktion
- Arbeiten mit dem 3D-Modell
- Ansichten, Schnitte
- Perspektiven
- Pixelbilder
- Gebäudeauswertung
- Wohnflächenberechnung
- Raumstempel
- Mengenermittlung
- Planzusammenstellung
- Datensicherung
Ziel:
Im Rahmen einer vorgegebenen Projektarbeit werden die vermittelten Inhalte vertieft und bewertet.
Teilnahmevoraussetzungen
Absolventen der Hoch-, Fachhoch- und Fachschulen aus den Bereichen Geographie, Umweltwissenschaft, Naturwissenschaften, Vermessungswesen, Stadt- und Raumplanung, Architektur, Bauingenieurwesen und angrenzende Bereiche.Bei Erfüllung der individuellen Zugangsvoraussetzungen ist eine Förderung nach dem SGB III und SGB II möglich.
Seminardauer
Unsere Weiterbildungsseminare haben, je nach Bildungsbedarf und Förderungsmöglichkeiten, eine variable Kursdauer von 4 bis 12 Modulen (Monaten).Beginntermine der Weiterbildungsseminare
Laufender Einstieg alle 4 Wochen möglich, den aktuellen Beginntermin finden Sie auf unserer Website.

