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Fachinformatiker*innen entwickeln Konsolen-Applikation mit C++

Fachinformatiker programmieren mit C++

Was machen Fachinformatiker*innen in ihrer Ausbildung? Bei den Fachinformatiker*innen der Klasse IT 26.1 fand vom 19.11.2018 – 22.11.2018 eine Projektwoche mit dem Thema objektorientierte Programmierung mit der Programmiersprache C++ statt. Das Ziel war es eine Konsolen-Applikation zu entwickeln. In dem folgenden Beitrag berichtet der Umschüler Daniel Ziemann von der genauen Aufgabenstellung, wissenswerten Einblicken und seiner eigenen Meinung zur Projektwoche.

Aufgabenstellung

„Folgende Aufgabenstellung galt es in unserer Projektwoche zu beachten:
Es sollte eine Konsolen-Applikation entwickelt werden, die das im Unterricht erworbene Wissen in vielfältiger Weise widerspiegelt. Eine Konsolen-Applikation ist ein Programm, welches in der Konsole läuft und, anders als beispielsweise Word, keine grafische Oberfläche besitzt. Die Entwicklung sollte als Einzelprojekt erfolgen und der erzeugte Programmcode in geeigneter Weise dokumentiert werden.

Zur Dokumentation zählten:

  • Angabe des Programmnamens
  • Einsatzbereich des Programms (wo/für was findet es Anwendung?)
  • Bedienung des Programms (z.B. Steuerung mit „w, a, s, d“, wie ist der Ablauf, was muss beachtet werden)
  • Erklärung der Funktionsweise der von uns verwendeten Unterprogramme, Klassen sowie deren Klassenvariablen und Methoden.

Klasse: „Eine Klasse ist ein benutzerdefinierter Datentyp. Eine Klasse kann sowohl Variablen/und oder Unterprogramme enthalten.“
Unterprogramm: „Ein Programm, welches im Programm aufgerufen wird“
Klassenvariable: „Variable einer Klasse“

Das fertige Programm sollte am Donnerstag, den 22.11.18, planmäßig um 14:00 Uhr vor der Klasse und geladenen Gästen präsentiert werden.“

Einblicke in die Projektwoche

„Am Anfang herrschte eine sehr gemischte Stimmung. Viele von uns waren von den drei Wochen Theorie ermattet und Programmieren ist nicht jedermanns Sache, auch wenn es für uns alle prüfungsrelevant ist. Für die Systemintegratoren und Anwendungsentwickler gilt dies gleichermaßen, auch wenn für letztere der Schwerpunkt ausgeprägter ist.

Ich war definitiv einer davon und habe es sehr begrüßt, dass ich nun endlich in meinem eigenen Tempo arbeiten und meiner Kreativität ein bisschen Auslauf spendieren konnte. Erst mal überlegte ich, was ich denn nun kreieren sollte und beschloss nach mehrstündigen Internetrecherchen und ein paar Tassen Kaffee, dass mir das nicht weiterhelfen würde.

Ich nahm nur die Idee mit, dass ein „[…] Zufallszahlengenerator wohl Eindruck schinden würde“. So fing ich also an und programmierte was mir einfiel und wie es mir passte. Dabei kam mir die Idee bestimmte Zahlen zu generieren.

Applikationsname „Lotto – Zahlengenerator“

6aus49 + Superzahl…
keine null…
keine Zahl doppelt…

Das war dann schon schwieriger und der Quelltext wuchs und wuchs.

Am Mittwoch war ich mit dem größten Teil fertig und begann in Hinsicht auf die bevorstehende Präsentation an ein paar „unterhaltenden“ Features wie die „LOADING-Animation“, dem „Tetris-Easteregg“ oder dem „Sternenregen“ am Ende zu arbeiten. Auch die Dokumentation musste fertig werden. Da die Struktur dieser quasi schon in der Aufgabenstellung enthalten war, schrieb sie sich fast von alleine und somit hatte ich am Donnerstag sogar noch ein Stündchen Zeit, um meinem Sitznachbarn zu helfen.“

Vielen Dank für den Erfahrungsbericht Daniel!

Schon während der theoretischen Phase der Ausbildung oder Umschulung wird bei cimdata viel Wert darauf gelegt, dass die Auszubildenden und Umschüler*innen im Rahmen von Projektarbeiten eigenständig verschiedene Themen bearbeiten. Für weitere Informationen zu der Ausbildung oder Umschulung zum/zur Fachinformatiker/-in für Systemintegration findet ihre in dem Blogbeitrag Was machen Fachinformatiker/-in für Systemintegration? oder auf unserer Website. 

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