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Student aus dem Bereich GIS berichtet von seiner Reise nach Neuseeland - mit dem Rad

Mit dem Fahrrad in Vietnam

2 Jahre mit dem Fahrrad unterwegs mit dem Endziel Australien, im Gepäck ein Zelt und eine Kamera – das ist sicherlich nicht für jeden was. Für Robert und Tobias aus Rostock aber schon. Zusammen sind sie durch mehr als 20 Länder geradelt. Genug Stoff für viele spannende Erzählungen ihrer Reise. Tobias Fronk macht in unserem Rostocker Institut gerade eine Weiterbildung im Bereich GIS. Im Interview hat er mir von seiner Reise und seiner Weiterbildung bei cimdata erzählt.

Die ausführliche Berichterstattung mit vielen tollen Bildern der beiden Reisenden findet Ihr in ihrem Blog RobTob-Ahoi.

Wie entstand die Idee mit dem Rad nach Australien zu fahren?

„2012 beendete ich mein Studium der Geografie in Greifswald. Danach habe ich erst einige Zeit in Italien verbracht und im Anschluss 3 Jahre in einem Planungsbüro in Rostock gearbeitet. Die Idee zu der Reise entstand ziemlich schnell nach meiner Zeit in Italien. Dort habe ich die neue Kultur und Sprache sowie das Leben unter internationalen Menschen sehr genossen – und das habe ich vermisst.

Meine Motivation war dann hauptsächlich die Reiselust an sich. Ich lese gerne Reiseberichte und das Reisen mit dem Fahrrad hat mich schon lange interessiert, weil man alles selbst bestimmen kann und an niemanden gebunden ist. Der Entschluss war schnell gefasst und über 2 Jahre hinweg haben Robert und ich daraufhin gespart, das Equipment besorgt und uns vorbereitet. Im Anschluss kündigten wir unsere Jobs, zogen aus unseren WGs aus und sattelten unsere Fahrräder. Und so radelten wir im Juni 2016 von Rostock aus los, gen Osten.“

Wie lange warst Du mit dem Rad unterwegs?

„Insgesamt war ich 2 Jahre und 3 Monate unterwegs. Das Fahrrad ist das ideale Fortbewegungsmittel zum Reisen. Es bietet eine wunderbare Möglichkeit ein Land, die Natur und die Menschen, die dort leben, kennenzulernen. Auf unserer Reise haben wir viele Kulturen und unterschiedliche Mentalitäten kennengelernt. Sehr beeindruckt und positiv überrascht hat mich beispielsweise der Iran. Wir sind durch wunderschöne iranische Landschaften und einsame Dörfer gefahren und mit Leichtigkeit mit Einheimischen ins Gespräch gekommen. Auf unsere Pausen in kleinen Dörfern folgte oftmals eine Einladung zum Tee oder Kaffee. Etliche Male haben wir abends, als es darum ging ein Schlafplatz für die Nacht zu finden, erst mal einen Kebab gegessen und sind dabei mit den Menschen ins Gespräch gekommen. Auf die Frage hin, wo wir unsere Zelte für die Nacht aufbauen können entwickelte sich bei 33/35 Tagen im Iran eine Einladung und das Angebot eines Schlafplatzes für die Nacht. Ich war sehr beeindruckt von der Gastfreundschaft der Iraner.“

Bist du die ganze Zeit geradelt? Welche Gebiete konntet ihr nicht mit dem Rad durchqueren?

„Ursprünglich war unser Ziel zumindest bis nach Indien mit dem Fahrrad zu fahren. Während unserer Reise haben wir versucht, Kälte und Regen zu meiden. Dafür hatten wir sogar einen groben Zeitplan erstellt. Da wir aber dazu neigten in den Städten länger zu bleiben als angesetzt, konnten wir unsere Zeitplanung nicht einhalten. In Istanbul sind wir beispielsweise einen ganzen Monat geblieben, in dem wir bei Freunden auf der Couch schlafen konnten und eine wunderschöne Zeit hatten.

Jetzt in einem zeitlichen Rückstand stand Indien nicht mehr auf unserer Reiseroute, da dort der Monsun schon eingesetzt hatte.“

Jetzt bist du seit September wieder zurück von deiner Reise. Was waren deine nächsten Schritte? Wie bist du zu cimdata gekommen und wie gefällt es dir?

„Zwar habe ich Studium schon einen Kurs über Geoinformationssysteme gehabt – wirklich viel hängengeblieben ist in den 5 Tagen Seminar aber nicht. Schon während der Reise habe ich mir überlegt, dass ich meine Kenntnisse im GIS-Bereich gerne auffrischen möchte.
Deswegen war einer der ersten Handlungen, nachdem ich zurückgekommen bin, der Weg zum Arbeitsamt, um mich über GIS-Kurse zu informieren. Zwei Wochen später konnte ich auch schon in die Weiterbildung starten.

Ich mache insgesamt vier Kurse bei cimdata.

Hier am Standort Rostock gefällt es mir sehr gut. Ich habe hier viele nette Leute kennengelernt und wir sind ein eingespieltes Team. Unser Bildungsberater Tim Henning hilft uns unglaublich viel! Er unterstützt bei Bewerbungen, beispielsweise bei der Wortwahl, oder fungiert als Bindeglied zwischen Arbeitsamt und den Weiterbildungsteilnehmern. Er kennt sich sehr gut aus und das ist oft von großem Vorteil.

Ich muss zugeben, ich war vorher etwas skeptisch, ob mir der Unterricht im Virtuellen Klassenzimmer gefällt. Schon nach dem ersten Tag habe ich gemerkt, dass die Unterrichtsform für mich sehr gut läuft.“

Vielen Dank für das Gespräch Tobias. Mich konntest du mit deinem Reisebericht auf jeden Fall begeistern! 

Wer sich für GIS interessiert findet hier ein Interview mit der GIS-Dozentin Meike S., die uns fünf wichtige Fragen zu Geoinformationssystemen beantwortet und uns gleichzeitig über das vielfältige Weiterbildungsangebot in diesem Bereich von cimdata informiert: 5 Fragen zu Geoinformationssystemen.

In der Galerie könnt Ihr einige fotografische Impressionen von Robert und Tobias und ihrer Reise sehen:

Foto Credit: robtob-ahoi.de

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