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Start/ Weiterbildung/ Kategorie: UX/UI/ Digital Touchpoints & Interaction Design

Weiterbildung: Digital Touchpoints & Interaction Design

Details

Dauer: 4 Wochen

Starttermin: 06.12.2021 | 14.02.2022 | 11.04.2022

Unterrichtszeiten: Mo–Fr 08:30–16:15 Uhr​

Mit Branded Interaction Design (BIxD) lassen sich nutzerzentrierte Markenerlebnisse über die unterschiedlichsten Kontaktpunkte hinweg schaffen. Marken müssen lebendig sein, sich stetig verändern. Um zukünftig erfolgreich zu sein, müssen Unternehmen ihre eigene Identität zeitgemäß klären, traditionelle Rollen und Geschäftsmodelle überdenken. Dieser Kurs beleuchtet Lösungen für diese komplexe und multidisziplinäre Aufgaben.
Digitale Touchpoints sind wichtige Bestandteile aktueller Markenkommunikation. Für interaktive Nutzererlebnisse benötigen wir eine enge Verzahnung von Konzeption, Gestaltung und technischer Umsetzung. Agile Workflows beinhalten außerdem konsequentes Prototyping und Testing.


Branded UX
  • Projektphasen von Branded UX
  • Globale Megatrends
  • Markenarchitekturen, Markenpersönlichkeit, Markenarchetypen
  • Personas
  • Discover: Mental Models, Zielgruppen, Persona Moodboards, Use Cases, Benchmark-, Produkt- und Stakeholder-Analyse
  • Define: Markenfilter, Moodboards, KPI für BIXD, Product Backlogs
  • Design: Agiles Arbeiten, Design-Sprints, Grundlagen für BIXD, screenbasierte Anwendungen, Augmented & Virtual Reality, Internet of Things
  • Deliver & Distribute: Pattern Libraries, Designsysteme, Brand-Management-Ökosysteme, BIXD bereitstellen, implementieren und weiterentwickeln, agile Markenentwicklung
  • Vertiefung Prototyping mit Adobe XD

Business Ökosysteme

  • Denken in Ökosystemen
  • Ökosystem Strategie
  • Ökosystem Design
Ihr erlerntes Wissen werden Sie in praktischen Projekten, Übungen oder Fallstudien mit fachlicher Unterstützung anwenden.

Wo bewegen wir uns gesellschaftlich, wirtschaftlich und technologisch hin? In welche Arten des Zusammenlebens und Zusammenarbeitens investieren wir? Sie erlernen in diesem Kurs, nutzerzentrierte Markenerlebnisse zu schaffen und sie für verschiedene Touchpoints zur Verfügung zu stellen. Dabei stehen nicht nur Nutzer- sondern auch Marken- und Businessziele im Fokus. Sie konzipieren, gestalten und testen Ihre Entwürfe. Dafür nutzen Sie Design Thinking Tools und Methoden. 

Der Kurs richtet sich an Absolventen eines Studiums oder einer Ausbildung aus den Bereichen Grafik, Design, Fotografie, Geisteswissenschaften, BWL, Marketing, Webdesign, Webentwicklung, Multimedia Development, Interface Design oder an Interessenten mit mehrjähriger adäquater Berufstätigkeit.

Gute Computerkenntnisse sind erforderlich. Für diesen Kurs sind Grundlagen in User Experience erforderlich, wie sie z.B. in unserem Kurs Usability & User Experience vermittelt werden. Außerdem sind Grundkenntnisse in Englisch erforderlich.

Fördermöglichkeiten sind mit Bildungsgutschein SGB II und SGB III sowie durch Rentenversicherungsträger (DRV), Berufsgenossenschaften (BG) und den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr möglich. Darüber hinaus können Förderungen mit der Bildungsprämie sowie den regionalen Bildungschecks erfolgen.

Der Internationale Berufsverband der Internet Spezialisten Webmasters Europe (WE) untersucht jedes Jahr den Arbeitsmarkt für Internetspezialisten verschiedener Fachrichtungen: Dabei untersuchen sie mit Hilfe einer Meta-Jobsuchmaschinen die wichtigsten Onlinestellenbörsen nach Stellenangeboten, ermitteln die Zahl offener Stellen und analysieren die aktuellen Anforderungen für verschiedene Berufsprofile. Ein zentrales Ergebnis dieser Analysen ist, dass ein besonders hohes Plus bei der Nachfrage für Webdesigner mit +32% zu verzeichnen ist. Die Analyse deutet daraufhin, dass dies u. a. auf eine steigende Nachfrage nach Design von Mobile Apps zurückzuführen ist. Außerdem stellen viele Unternehmen ihre Websites auf »responsive Design« um. Dass dem Nutzer die optimale Darstellung von Websites auf alles Endgeräten wichtig ist, weiß auch Google und kündigt an, den sogenannten »Mobile-First-Index« auszurollen und Websites bevorzugt zu crawlen und zu indexieren, die für mobile Endgeräte optimiert sind. Fakt ist: Hier besteht bei vielen Websites derzeit Handlungsbedarf und mündet in einer erhöhten Nachfrage nach kompetenten Webdesignern.

Um in dieser aussichtsreichen Branche erfolgreich zu sein, sollten Webdesigner neben HTML und CSS nicht nur über solide JavaScript-Kenntnisse, sondern auch über gute Kenntnisse im Bereich Usability verfügen. In beiden Bereichen wurde ein Nachfrage-Plus von je 9% verzeichnet. Webdesigner sind zudem gut beraten, sich mit verschiedenen Stylesheet-Sprachen (SASS bzw. SCSS) vertraut zu machen. Der im Vorjahr bemerkte Trend in Richtung eines vielseitigen Front-End-Entwicklers setzt sich dabei fort. Reine Interface-Designer, die nicht über Programmierkenntnisse verfügen, sind mit -38% mittlerweile kaum noch nachgefragt. 

Viele Anforderungsprofilen legen zwar nahe, dass als Grundlage fast immer ein Studium oder eine vergleichbare Ausbildung gewünscht wird, jedoch haben auch talentierten Quereinsteiger mit soliden Fachkenntnissen und Bewerber mit fundierter Berufserfahrung nach Quereinstieg eine gute Chance auf dem Arbeitsmarkt. Voraussetzung dafür ist, dass sie aktuelles Wissen, fundierte Kenntnisse und eine große Lernbereitschaft mitbringen, sich in diesem schnell entwickelnden Berufsfeld weiterzubilden. Aktuell sind vor allem Skills im Bereich Usability gefragt, das heißt, Webdesigner, die mehr aus dem künstlerischen, ästhetisch orientierten Bereich kommen, sollten sich hier z. B. über Weiterbildungen unbedingt Kenntnisse in den Bereich User-Experience-Design (UX-Design) und User-Interface-Gestaltung aneignen.