0800 4433551
Telefonische Beratung
von 9:00–18:00 Uhr

Weiterbildung: GIS, HTML & Web-Mapping

Details

Dauer: 16 Wochen

Starttermin: 10.08.2020 | 05.10.2020 | 30.11.2020

Geoinformationssysteme erfassen, organisieren und analysieren geografische Daten. Dabei werden einerseits Geodaten aufbereitet, um z.B. Kartenlayouts zu erstellen und zu präsentieren. Andererseits werden auch räumliche Abfragen durchgeführt, um Zusammenhänge zu verstehen und auszuwerten. Web-Mapping Anwendungen und interaktive Karten werden online immer mehr gebraucht. Geodaten werden über Viewer dargestellt und auf diese Weise von den unterschiedlichsten Zielgruppen genutzt. Um die Verwendungsmöglichkeiten für Online-Dienste voll auszuschöpfen, sind Kenntnisse in HTML und CSS3 sehr sinnvoll. Damit ist eine schnelle, variable Einbindung und die Ansprache einer breiten Nutzergruppe möglich.

Inhalte dieser Weiterbildung
Die Reihenfolge der nachfolgend aufgeführten Kurse ist variabel. Die Weiterbildung kann individuell durch weitere Lerninhalte aus unserem Kursangebot erweitert werden.

Sie erlernen die Features von GIS-Systemen und die Verknüpfung, Weiterverarbeitung und Visualisierung komplexer Geodaten mit der Software ESRI ArcGIS. Sie sind in der Lage, räumliche Abfragen für Fragestellungen durchzuführen und geografische Daten bis hin zur druckfertigen Karte aufzubereiten. Sie erlangen umfangreiche und anwendungsorientierte Kenntnisse im Umgang mit Web-Mapping Anwendungen und Cloud Computing. Unterstützend dafür werden Ihnen die Grundlagen von HTML5/CSS3 vermittelt, um Ihre Kenntnisse über multimediale Anwendungen und Webseiten zu stärken und zu erweitern. Dabei wird auch die Darstellung auf verschiedenen Geräten berücksichtigt im Rahmen des Responsive Designs.

Das Weiterbildungspaket richtet sich an Absolventen eines Studiums oder einer Ausbildung aus den Bereichen Geografie, Umwelt- und Naturwissenschaften, Vermessungswesen, Stadt- und Raumplanung, Architektur, Landschaftsplanung, Bauingenieurwesen oder mit mehrjähriger adäquater Berufstätigkeit.

Grundlegende Computerkenntnisse (PC oder Mac) sowie Anwendungserfahrung mit den gängigen Office-Programmen sind erwünscht. Erweiterte Grundkenntnisse in Englisch sind von Vorteil.

Fördermöglichkeiten sind mit Bildungsgutschein SGB II und SGB III sowie durch Rentenversicherungsträger (DRV), Berufsgenossenschaften (BG) und den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr möglich. Darüber hinaus können Förderungen mit der Bildungsprämie sowie den regionalen Bildungschecks erfolgen.

Die Geografie-Branche ist vielfältig und bietet einen vielversprechenden Arbeitsmarkt, da sie auch für andere Berufsrichtungen interessant ist und große Berührungspunkte erlaubt. Immobilienentwickler, Stadt- und Verkehrsplaner, Umweltreferenten, Biologen, Klimaforscher – Sie alle sind die GIS-Experten von heute. Aus diesem nicht ganz eindeutig abgrenzbaren Berufsbild ergeben sich verschiedenste Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Die Einführung der Geoinformationssysteme hat neuen Schwung mitgebracht, denn GIS wird in Bereichen wie Landwirtschaft, Geologie, Industrie, Umweltwissenschaft, Handel, Kartografie und Ingenieurs- und Planungswesen oder auch in der Telekommunikation und der Ver- und Entsorgung angewandt. 
Die Zahl der Arbeitslosen ist in der Branche der Geoinformationssysteme seit einigen Jahren rückläufig. Um hier nachhaltig Fuß fassen zu können, sind außerhalb der grundlegenden Berufsqualifikation noch weitere Punkte relevant. In den letzten Jahren wurde es immer wichtiger, entsprechende Arbeitserfahrung zu besitzen und im Team arbeiten zu können. Englischkenntnisse und Kommunikationsstärke sind von Arbeitgebern gern gesehen. Da die Berufsmöglichkeiten sehr breit gefächert sind, hilft es zudem, flexibel und aufgeschlossen gegenüber Neuem zu sein und sich stets weiterzuentwickeln. Häufig sind die GIS-Spezialisten auch Schnittstelle zwischen den einzelnen Abteilungen, da diese Informationen zusammenbringen und präsentieren.
Zusätzliche Weiterbildungen bei cimdata wie beispielsweise ArcGIS, QGIS oder GIS-Web-Mapping führen tief in die digitale Materie ein und helfen, sich von der Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt abzuheben. Dabei steht das Anwenden von kommerzieller und freier Software im Vordergrund.