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Start/ Weiterbildung/ Kategorie: Geoinformationssysteme/ GIS – QGIS Aufbaukurs mit PostgreSQL/PostGIS, Webservices und Webmaps

Weiterbildung: GIS – QGIS Aufbaukurs mit PostgreSQL/PostGIS, Webservices und Webmaps

Details

Dauer: 4 Wochen

Starttermin: 13.09.2021 | 17.01.2022 | 11.05.2022

Unterrichtszeiten: Mo–Fr 08:30–16:15 Uhr​

Werden Sie QGIS Profi und erweitern Sie Ihre Kenntnisse in der Verwaltung von Geodaten mit PostgreSQL/PostGIS. Sie erlernen die Grundlagen von SQL sowie spezielle SQL Geo-Funktionen von PostGIS.
Nutzen Sie Daten aus unterschiedlichen Onlinequellen oder Webservices wie Geocoding oder Routingdienste, um die Ergebnisse in QGIS einzubinden. Mit der Software GeoServer erstellen Sie eigene Geodienste für die Nutzung in QGIS.
Lernen Sie die Grundlagen des Webmappings kennen mit Einführungen in HTML, CSS und JavaScript. Kartografische Webanwendungen sind einer der sich am schnellsten entwickelnden Bereiche der Geodatenbranche. Indem Sie die den Umgang mit Webmaps erlernen, sind Sie bestens für diese Entwicklung vorbereitet.


  • Einführung in das objektrelationale Datenbanksystem PostgreSQL/PostGIS
  • QGIS und PostgreSQL/PostGIS
  • Einführung in SQL
  • SQL-Geofunktionen
  • Nutzung von pgAdmin
  • QGIS und Webservices
  • Geokodieren von Adressen
  • Routing, Netzwerkanalysen, Isochronen
  • Nutzung von Onlinedaten und APIs in QGIS
  • Bereitstellen von Geodiensten mit GeoServer
  • Grundlagen von Webmaps
  • Einführung HTML-, CSS- und JavaScript-Basics
  • Einfache HTML-Seiten erstellen
  • Webmaps mit Leaflet / Google Maps API
  • Erstellung von Webmaps mit QGIS
  • Projekt: Daten recherchieren, aufbereiten, analysieren und im Web präsentieren

Ihr erlerntes Wissen werden Sie mit praktischen Projekten und fachlicher Unterstützung anwenden.

Sie vertiefen in diesem Kurs Ihre Kenntnisse im Umgang mit QGIS und Onlinedatenquellen. Sie nutzen PostgreSQL/PostGIS für die Datenverwaltung in Verbindung mit QGIS. Ihnen werden Webservices vorgestellt, die Ihnen mehr Möglichkeiten in der Arbeit mit QGIS eröffnen, wie zum Beispiel das Geokodieren von Adressen oder komplexe Netzwerkanalysen.
Sie lernen die Grundlagen für die Erstellung von Webmaps kennen (HTML, CSS, JavaScript) und erstellen einfache Webmaps mit Leaflet zur Einbindung in eine HTML-Webseite.

Der Kurs richtet sich an Absolventen eines Studiums oder einer Ausbildung aus den Bereichen Geografie, Umwelt- und Naturwissenschaften, Vermessungswesen, Stadt- und Raumplanung, Architektur, Biologie, Archäologie, Landschaftsplanung oder mit mehrjähriger beruflicher Erfahrung im Umgang mit Geodaten.

Kenntnisse in QGIS sind erforderlich, wir empfehlen unseren Grundkurs GIS – QGIS als Vorbereitung für diesen Kurs. Grundlegende Englischkenntnisse sind von Vorteil.

Fördermöglichkeiten sind mit Bildungsgutschein SGB II und SGB III sowie durch Rentenversicherungsträger (DRV), Berufsgenossenschaften (BG) und den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr möglich. Darüber hinaus können Förderungen mit der Bildungsprämie sowie den regionalen Bildungschecks erfolgen.

Die Geografie-Branche ist vielfältig und bietet einen vielversprechenden Arbeitsmarkt, da sie auch für andere Berufsrichtungen interessant ist und große Berührungspunkte erlaubt. Immobilienentwickler, Stadt- und Verkehrsplaner, Umweltreferenten, Biologen, Klimaforscher – Sie alle sind die GIS-Experten von heute. Aus diesem nicht ganz eindeutig abgrenzbaren Berufsbild ergeben sich verschiedenste Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Die Einführung der Geoinformationssysteme hat neuen Schwung mitgebracht, denn GIS wird in Bereichen wie Landwirtschaft, Geologie, Industrie, Umweltwissenschaft, Handel, Kartografie und Ingenieurs- und Planungswesen oder auch in der Telekommunikation und der Ver- und Entsorgung angewandt. Die Zahl der Arbeitslosen ist in der Branche der Geoinformationssysteme seit einigen Jahren rückläufig. Um hier nachhaltig Fuß fassen zu können, sind außerhalb der grundlegenden Berufsqualifikation noch weitere Punkte relevant. In den letzten Jahren wurde es immer wichtiger, entsprechende Arbeitserfahrung zu besitzen und im Team arbeiten zu können. Englischkenntnisse und Kommunikationsstärke sind von Arbeitgebern gern gesehen. Da die Berufsmöglichkeiten sehr breit gefächert sind, hilft es zudem, flexibel und aufgeschlossen gegenüber Neuem zu sein und sich stets weiterzuentwickeln. Häufig sind die GIS-Spezialisten auch Schnittstelle zwischen den einzelnen Abteilungen, da diese Informationen zusammenbringen und präsentieren. Zusätzliche Weiterbildungen bei cimdata wie beispielsweise ArcGIS, QGIS oder GIS-Web-Mapping führen tief in die digitale Materie ein und helfen, sich von der Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt abzuheben. Dabei steht das Anwenden von kommerzieller und freier Software im Vordergrund.