0800 4433551
Telefonische Beratung
von 9:00–18:00 Uhr

Weiterbildung: Websiteaufbau (HTML, SEO)

Details

Dauer: 8 Wochen

Starttermin: 07.09.2020 | 05.10.2020 | 02.11.2020

Die textbasierte Auszeichnungssprache HTML (Hypertext Markup Language) dient der Strukturierung digitaler Dokumente wie Texte mit Hyperlinks, Bildern und anderen Inhalten und ist die Basis beinahe jeder Webseite. Durch das Erlernen von HTML haben Sie die Möglichkeit, sich selbst eine eigene Webseite zu gestalten und diese zu verwalten, ohne auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. Es bieten sich Ihnen wichtige Einblicke in Planung und Konzeption einer Webseite bis hin zur Suchmaschinenoptimierung (SEO). In Verbindung mit dem SEO-Modul lernen Sie, Ihre Webseite im Internet so zu platzieren, dass sie von Ihren Kunden gefunden wird und legen somit den Grundbaustein einer guten Internetpräsenz. 

Inhalte dieser Weiterbildung
Die Reihenfolge der nachfolgend aufgeführten Kurse ist variabel. Die Weiterbildung kann individuell durch weitere Lerninhalte aus unserem Kursangebot erweitert werden.

Mit einem Überblick über die Internettechnologie lernen Sie Begriffe wie Server, Client und Host kennen. Kenntnisse der wichtigsten Internetprotokolle (TCP/IP, HTTP, FTP) werden ebenso vermittelt wie die Zusammenhänge zwischen HTML und Webseiten bzw. Browsern. Mit der Einbindung und Erstellung von Cascading Stylesheets (CSS) lernen Sie, barrierefreies Layout für moderne Webseiten zu nutzen. Um Ihre Seiten im Netz auffindbar zu gestalten, lernen Sie um die Bedeutung von Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenadvertising (SEA). Sie werden wissen, wie Suchmaschinen funktionieren und welche Tools und Maßnahmen bei der Optimierung zum Einsatz kommen (Onsite- und Offsite-Optimierung), um primäre Marketingziele zu erreichen.

Das Weiterbildungspaket richtet sich an Absolventen eines Studiums oder einer Ausbildung aus den Bereichen Grafikdesign, Fotografie, Kommunikationswissenschaften, Journalismus, Redaktion, Geisteswissenschaften, BWL, Architektur, Webdesign, Webentwicklung, Marketing, Webdesign, Multimedia Development oder mehrjähriger adäquater Berufstätigkeit.

Grundlegende Computerkenntnisse (PC oder Mac) sind erforderlich.

Fördermöglichkeiten sind mit Bildungsgutschein SGB II und SGB III sowie durch Rentenversicherungsträger (DRV), Berufsgenossenschaften (BG) und den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr möglich. Darüber hinaus können Förderungen mit der Bildungsprämie sowie den regionalen Bildungschecks erfolgen.

Der Internationale Berufsverband der Internet Spezialisten Webmasters Europe (WE) untersucht jedes Jahr den Arbeitsmarkt für Internetspezialisten verschiedener Fachrichtungen: Dabei untersuchen sie mit Hilfe einer Meta-Jobsuchmaschinen die wichtigsten Onlinestellenbörsen nach Stellenangeboten, ermitteln die Zahl offener Stellen und analysieren die aktuellen Anforderungen für verschiedene Berufsprofile. Ein zentrales Ergebnis dieser Analysen ist, dass ein besonders hohes Plus bei der Nachfrage für Webdesigner mit +32% zu verzeichnen ist. Die Analyse deutet daraufhin, dass dies u. a. auf eine steigende Nachfrage nach Design von Mobile Apps zurückzuführen ist. Außerdem stellen viele Unternehmen ihre Websites auf »responsive Design« um. Dass dem Nutzer die optimale Darstellung von Websites auf alles Endgeräten wichtig ist, weiß auch Google und kündigt an, den sogenannten »Mobile-First-Index« auszurollen und Websites bevorzugt zu crawlen und zu indexieren, die für mobile Endgeräte optimiert sind. Fakt ist: Hier besteht bei vielen Websites derzeit Handlungsbedarf und mündet in einer erhöhten Nachfrage nach kompetenten Webdesignern.

Um in dieser aussichtsreichen Branche erfolgreich zu sein, sollten Webdesigner neben HTML und CSS nicht nur über solide JavaScript-Kenntnisse, sondern auch über gute Kenntnisse im Bereich Usability verfügen. In beiden Bereichen wurde ein Nachfrage-Plus von je 9% verzeichnet. Webdesigner sind zudem gut beraten, sich mit verschiedenen Stylesheet-Sprachen (SASS bzw. SCSS) vertraut zu machen. Der im Vorjahr bemerkte Trend in Richtung eines vielseitigen Front-End-Entwicklers setzt sich dabei fort. Reine Interface-Designer, die nicht über Programmierkenntnisse verfügen, sind mit -38% mittlerweile kaum noch nachgefragt. 

Viele Anforderungsprofilen legen zwar nahe, dass als Grundlage fast immer ein Studium oder eine vergleichbare Ausbildung gewünscht wird, jedoch haben auch talentierten Quereinsteiger mit soliden Fachkenntnissen und Bewerber mit fundierter Berufserfahrung nach Quereinstieg eine gute Chance auf dem Arbeitsmarkt. Voraussetzung dafür ist, dass sie aktuelles Wissen, fundierte Kenntnisse und eine große Lernbereitschaft mitbringen, sich in diesem schnell entwickelnden Berufsfeld weiterzubilden. Aktuell sind vor allem Skills im Bereich Usability gefragt, das heißt, Webdesigner, die mehr aus dem künstlerischen, ästhetisch orientierten Bereich kommen, sollten sich hier z. B. über Weiterbildungen unbedingt Kenntnisse in den Bereich User-Experience-Design (UX-Design) und User-Interface-Gestaltung aneignen.