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Weiterbildung: Websiteaufbau (HTML, JavaScript, WordPress, Sketch)

Details

Dauer: 16 Wochen

Starttermin: 30.11.2020 | 08.02.2021 | 12.04.2021

Unterrichtszeiten: Mo–Fr 08:30–16:15 Uhr​

Eine mit HTML und JavaScript entwickelte Webseite ist relativ statisch. CMS (Content Management System) ist eine Webseiten-Software, die dynamische Inhalte erlaubt. CMS kann eingesetzt werden, um Inhalte einer Webseite auf einfache Weise zu verwalten. Auch nicht IT-Erfahrene sind in der Lage, Inhalte zu ändern, Bilder auszutauschen oder Preise zu korrigieren. Mit WordPress bietet Ihnen diese Weiterbildung einen Einstieg in die meistverbreiteten CMS-Systeme weltweit. Mit Sketch erstellen Sie im Handumdrehen Designs für Webseiten und Apps, die Sie per Code exportieren können.

Inhalte dieser Weiterbildung
Die Reihenfolge der nachfolgend aufgeführten Kurse ist variabel. Die Weiterbildung kann individuell durch weitere Lerninhalte aus unserem Kursangebot erweitert werden.

Mit den vermittelten HTML5-Kenntnissen werden Sie mit der Arbeit eines Webdesigners vertraut sein. Sie kennen Begriffe wie Server, Client und Host, wichtige Internetprotokolle (TCP/IP, HTTP, FTP) und die Zusammenhänge zwischen HTML und Webseiten/Browsern. Die Auszeichnungssprache HTML5 erlernen Sie in allen Bereichen, von der Textauszeichnung bis zum Umgang mit einzelnen Bausteinen (Tabellen, Image Maps). Sie erlernen einen professionellen Umgang mit dem Content Management System (CMS) WordPress. Sie gestalten und konfektionieren das System, installieren Plugins und Skripte bedarfsgerecht und passen diese an Ihr Design an. Sie lernen alles zu Themes, Templates, mobile solutions, Seitenhierarchien und semantischen Strukturen. Als Blog oder als dynamische Webseite nutzen Sie WordPress, um selbstständig zielgruppenorientierte Medienprojekte umzusetzen.

Das Weiterbildungspaket richtet sich an Absolventen eines Studiums oder einer Ausbildung aus den Bereichen Grafikdesign, Fotografie, Kommunikationswissenschaften, Journalismus, Redaktion, Geisteswissenschaften, BWL, Architektur, Webdesign, Webentwicklung, Marketing, Webdesign, Multimedia Development oder mehrjähriger adäquater Berufstätigkeit.

Grundlegende Computerkenntnisse (PC oder Mac) sind erforderlich.

Fördermöglichkeiten sind mit Bildungsgutschein SGB II und SGB III sowie durch Rentenversicherungsträger (DRV), Berufsgenossenschaften (BG) und den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr möglich. Darüber hinaus können Förderungen mit der Bildungsprämie sowie den regionalen Bildungschecks erfolgen.

Der Internationale Berufsverband der Internet Spezialisten Webmasters Europe (WE) untersucht jedes Jahr den Arbeitsmarkt für Internetspezialisten verschiedener Fachrichtungen: Dabei untersuchen sie mit Hilfe einer Meta-Jobsuchmaschinen die wichtigsten Onlinestellenbörsen nach Stellenangeboten, ermitteln die Zahl offener Stellen und analysieren die aktuellen Anforderungen für verschiedene Berufsprofile. Ein zentrales Ergebnis dieser Analysen ist, dass ein besonders hohes Plus bei der Nachfrage für Webdesigner mit +32% zu verzeichnen ist. Die Analyse deutet daraufhin, dass dies u. a. auf eine steigende Nachfrage nach Design von Mobile Apps zurückzuführen ist. Außerdem stellen viele Unternehmen ihre Websites auf »responsive Design« um. Dass dem Nutzer die optimale Darstellung von Websites auf alles Endgeräten wichtig ist, weiß auch Google und kündigt an, den sogenannten »Mobile-First-Index« auszurollen und Websites bevorzugt zu crawlen und zu indexieren, die für mobile Endgeräte optimiert sind. Fakt ist: Hier besteht bei vielen Websites derzeit Handlungsbedarf und mündet in einer erhöhten Nachfrage nach kompetenten Webdesignern.

Um in dieser aussichtsreichen Branche erfolgreich zu sein, sollten Webdesigner neben HTML und CSS nicht nur über solide JavaScript-Kenntnisse, sondern auch über gute Kenntnisse im Bereich Usability verfügen. In beiden Bereichen wurde ein Nachfrage-Plus von je 9% verzeichnet. Webdesigner sind zudem gut beraten, sich mit verschiedenen Stylesheet-Sprachen (SASS bzw. SCSS) vertraut zu machen. Der im Vorjahr bemerkte Trend in Richtung eines vielseitigen Front-End-Entwicklers setzt sich dabei fort. Reine Interface-Designer, die nicht über Programmierkenntnisse verfügen, sind mit -38% mittlerweile kaum noch nachgefragt. 

Viele Anforderungsprofilen legen zwar nahe, dass als Grundlage fast immer ein Studium oder eine vergleichbare Ausbildung gewünscht wird, jedoch haben auch talentierten Quereinsteiger mit soliden Fachkenntnissen und Bewerber mit fundierter Berufserfahrung nach Quereinstieg eine gute Chance auf dem Arbeitsmarkt. Voraussetzung dafür ist, dass sie aktuelles Wissen, fundierte Kenntnisse und eine große Lernbereitschaft mitbringen, sich in diesem schnell entwickelnden Berufsfeld weiterzubilden. Aktuell sind vor allem Skills im Bereich Usability gefragt, das heißt, Webdesigner, die mehr aus dem künstlerischen, ästhetisch orientierten Bereich kommen, sollten sich hier z. B. über Weiterbildungen unbedingt Kenntnisse in den Bereich User-Experience-Design (UX-Design) und User-Interface-Gestaltung aneignen.