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Weiterbildung: WordPress

Details

Dauer: 4 Wochen

Starttermin: 06.04.2020 | 15.06.2020 | 10.08.2020

Sowohl im privaten als auch im kommerziellen Bereich hat sich die Verwendung von WordPress zur Publikation von Inhalten im Web durchgesetzt. Die einfache Installation und die unkomplizierte Administration des Content-Management-Systems (CMS) WordPress sind klare Vorteile gegenüber anderen Systemen. Dieser Kurs vermittelt Ihnen die Möglichkeit, WordPress als Blog und/oder als Content-Management-System zu nutzen.

  • Installation von WordPress
  • Lokal mit XAMPP/MAMP und auf einem Live-Server
  • Einrichtung WordPress
  • Anlegen und Verwalten des Benutzers
  • Erstellung von Seiten und Beiträgen
  • Erstellung von Menüs – Auswahl von Widgets
  • Installation von Themes
  • Plugins finden, nutzen, anpassen
  • Kurzeinführung oder Auffrischung von HTML5 und CSS3
  • Einführung in Usability (Screendesign)
  • Anpassung der Stylesheets der Themes mittels Editor (Dreamweaver/Smultron/Notepad++)
  • Entwicklung eigener Themes/Templates mit PHP
Ihr erlerntes Wissen werden Sie in praktischen Projekten, Übungen oder Fallstudien mit fachlicher Unterstützung anwenden.
    Die Inhalte dieses Kurses werden durch anwendungsorientiertes Lernen vermittelt. Praxisorientierte Übungen vermitteln einen lebhaften Eindruck der CMS-Erstellung. Darüber hinaus werden alle Übungen in verschiedenen Zusammenhängen wiederholt und das Wissen und die Kenntnisse somit vertieft. Abschließend sind Sie in der Lage, einen Blog oder eine komplexe Webseite mit WordPress zu erstellen und zu pflegen. Sie kennen sich mit allen relevanten Faktoren rund um die Veröffentlichung eines Beitrages aus und können auch zukünftig Ihr erlerntes Wissen nutzen.

    Der Kurs richtet sich an Absolventen eines Studiums oder einer Ausbildung aus den Bereichen Grafik, Design, Architektur, Fotografie, Webdesign oder anderen künstlerischen und gestalterischen Fachbereichen, Druck, Marketing, Geisteswissenschaften, Kommunikationswissenschaften, Journalismus, Redaktion, Architektur, Bauingenieurwesen, Ingenieurswesen, Fachinformatik, Informatik, Informationstechnik, Programmierung, Webentwicklung, Multimedia Development, BWL oder mit mehrjähriger adäquater Berufstätigkeit.

    Gute Computerkenntnisse (PC oder Mac) sowie Grundkenntnisse in HTML/CSS sind von Vorteil.

    Fördermöglichkeiten sind mit Bildungsgutschein SGB II und SGB III sowie durch Rentenversicherungsträger (DRV), Berufsgenossenschaften (BG) und den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr möglich. Darüber hinaus können Förderungen mit der Bildungsprämie sowie den regionalen Bildungschecks erfolgen.

    Der Internationale Berufsverband der Internet Spezialisten Webmasters Europe (WE) untersucht jedes Jahr den Arbeitsmarkt für Internetspezialisten verschiedener Fachrichtungen: Dabei untersuchen sie mit Hilfe einer Meta-Jobsuchmaschinen die wichtigsten Onlinestellenbörsen nach Stellenangeboten, ermitteln die Zahl offener Stellen und analysieren die aktuellen Anforderungen für verschiedene Berufsprofile. Ein zentrales Ergebnis dieser Analysen ist, dass ein besonders hohes Plus bei der Nachfrage für Webdesigner mit +32% zu verzeichnen ist. Die Analyse deutet daraufhin, dass dies u. a. auf eine steigende Nachfrage nach Design von Mobile Apps zurückzuführen ist. Außerdem stellen viele Unternehmen ihre Websites auf »responsive Design« um. Dass dem Nutzer die optimale Darstellung von Websites auf alles Endgeräten wichtig ist, weiß auch Google und kündigt an, den sogenannten »Mobile-First-Index« auszurollen und Websites bevorzugt zu crawlen und zu indexieren, die für mobile Endgeräte optimiert sind. Fakt ist: Hier besteht bei vielen Websites derzeit Handlungsbedarf und mündet in einer erhöhten Nachfrage nach kompetenten Webdesignern.

    Um in dieser aussichtsreichen Branche erfolgreich zu sein, sollten Webdesigner neben HTML und CSS nicht nur über solide JavaScript-Kenntnisse, sondern auch über gute Kenntnisse im Bereich Usability verfügen. In beiden Bereichen wurde ein Nachfrage-Plus von je 9% verzeichnet. Webdesigner sind zudem gut beraten, sich mit verschiedenen Stylesheet-Sprachen (SASS bzw. SCSS) vertraut zu machen. Der im Vorjahr bemerkte Trend in Richtung eines vielseitigen Front-End-Entwicklers setzt sich dabei fort. Reine Interface-Designer, die nicht über Programmierkenntnisse verfügen, sind mit -38% mittlerweile kaum noch nachgefragt. 

    Viele Anforderungsprofilen legen zwar nahe, dass als Grundlage fast immer ein Studium oder eine vergleichbare Ausbildung gewünscht wird, jedoch haben auch talentierten Quereinsteiger mit soliden Fachkenntnissen und Bewerber mit fundierter Berufserfahrung nach Quereinstieg eine gute Chance auf dem Arbeitsmarkt. Voraussetzung dafür ist, dass sie aktuelles Wissen, fundierte Kenntnisse und eine große Lernbereitschaft mitbringen, sich in diesem schnell entwickelnden Berufsfeld weiterzubilden. Aktuell sind vor allem Skills im Bereich Usability gefragt, das heißt, Webdesigner, die mehr aus dem künstlerischen, ästhetisch orientierten Bereich kommen, sollten sich hier z. B. über Weiterbildungen unbedingt Kenntnisse in den Bereich User-Experience-Design (UX-Design) und User-Interface-Gestaltung aneignen.