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Weiterbildung: App-Entwicklung mit Flutter & Dart für Android & iOS

Details

Dauer: 4 Wochen

Starttermin: 11.05.2020 | 13.07.2020 | 07.09.2020

Die Anforderungen an Apps und Webseiten steigen und je mehr Features oder Specials hinzugefügt werden sollen, desto umfangreicher und teurer wird die Programmierung. Auch die Bereitstellung von App-Versionen für die Betriebssysteme iOS und Android benötigt zusätzlich finanzielle und zeitliche Ressourcen. Hier setzt Flutter mit einer Lösung an. App-Entwickler müssen sich zukünftig nicht mehr für ein bestimmtes Betriebssystem entscheiden oder dieselbe App für mehrere Betriebssysteme erstellen. Das SDK von Google ermöglicht nicht nur die einfache und schnelle Entwicklung nativer Apps. Die Code-Basis wird dank Flutter zeitgleich auch für iOS und Android erzeugt und spart somit Entwicklerstunden. Flutter spricht dabei sowohl Programmierer der nativen App-Entwicklung als auch der Webentwicklung an, da die Programmiersprache Dart als Erweiterung von JavaScript verwendet wird, wodurch ein simpler Einstieg garantiert ist. Mit Flutter sind Sie anderen Entwicklern einen großen Schritt voraus!


  • Überblick Flutter, Installation und Editor 
  • Programmier-Konzepte, Variablen und Datentypen 
  • Wiederholungen und Entscheidungen mit Dart 
  • Kennenlernen und Ausarbeitung von Funktionen 
  • Klassen und Objekte 
  • Anatomie Flutter 
  • Widgets, Life-Cycles und States 
  • Layouts, Styling und Routing
  • State Management 
  • Asynchrone Kommunikation und Scrolling 
  • Firebase und Firestore 
  • Projekt App-Entwicklung auf Flutter Basis

Ihr erlerntes Wissen werden Sie in praktischen Projekten, Übungen oder Fallstudien mit fachlicher Unterstützung anwenden.

    In dieser Weiterbildung erlernen Sie grundlegende Programmierkenntnisse, um produktiv, einfach und schnell mit Flutter native Apps entwickeln zu können. Der Kurs vermittelt Ihnen, wie Sie mit einer Code-Basis benutzerfreundliche und native Apps für Android und iOS generieren.
    Nach einer Einführung in die Programmiersprache Dart erfolgt eine Wiederholung und Vertiefung bestimmter Funktionen sowie dem objektorientierten Arbeiten. Projekte in der Erstellung von Web-Applikationen, Layouterstellung mit Flutter und die professionelle Anwendung von Flutter-Widgets stehen ebenso auf dem Programm wie die Einbindung von Firebase und Firestore.

    Das Weiterbildungspaket richtet sich an Absolventen eines Studiums oder einer Ausbildung aus den Bereichen Fachinformatik, Informatik, Informationstechnik, Programmierung, Ingenieurswesen, Webdesign, Webentwicklung, Elektrotechnik oder mit mehrjähriger adäquater Berufstätigkeit.

    Kenntnisse aus dem Webbereich (HTML, JavaScript, PHP) oder der nativen
    App-Programmierung (z.B mit Java, Kotlin oder Swift) sind Voraussetzungen.

    Fördermöglichkeiten sind mit Bildungsgutschein SGB II und SGB III sowie durch Rentenversicherungsträger (DRV), Berufsgenossenschaften (BG) und den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr möglich. Darüber hinaus können Förderungen mit der Bildungsprämie sowie den regionalen Bildungschecks erfolgen.

    Der Internationale Berufsverband der Internet Spezialisten Webmasters Europe (WE) untersucht jedes Jahr den Arbeitsmarkt für Internetspezialisten verschiedener Fachrichtungen: Dabei untersuchen sie mit Hilfe einer Meta-Jobsuchmaschinen die wichtigsten Onlinestellenbörsen nach Stellenangeboten, ermitteln die Zahl offener Stellen und analysieren die aktuellen Anforderungen für verschiedene Berufsprofile. Ein zentrales Ergebnis dieser Analysen ist, dass ein besonders hohes Plus bei der Nachfrage für Webdesigner mit +32% zu verzeichnen ist. Die Analyse deutet daraufhin, dass dies u. a. auf eine steigende Nachfrage nach Design von Mobile Apps zurückzuführen ist. Außerdem stellen viele Unternehmen ihre Websites auf »responsive Design« um. Dass dem Nutzer die optimale Darstellung von Websites auf alles Endgeräten wichtig ist, weiß auch Google und kündigt an, den sogenannten »Mobile-First-Index« auszurollen und Websites bevorzugt zu crawlen und zu indexieren, die für mobile Endgeräte optimiert sind. Fakt ist: Hier besteht bei vielen Websites derzeit Handlungsbedarf und mündet in einer erhöhten Nachfrage nach kompetenten Webdesignern.

    Um in dieser aussichtsreichen Branche erfolgreich zu sein, sollten Webdesigner neben HTML und CSS nicht nur über solide JavaScript-Kenntnisse, sondern auch über gute Kenntnisse im Bereich Usability verfügen. In beiden Bereichen wurde ein Nachfrage-Plus von je 9% verzeichnet. Webdesigner sind zudem gut beraten, sich mit verschiedenen Stylesheet-Sprachen (SASS bzw. SCSS) vertraut zu machen. Der im Vorjahr bemerkte Trend in Richtung eines vielseitigen Front-End-Entwicklers setzt sich dabei fort. Reine Interface-Designer, die nicht über Programmierkenntnisse verfügen, sind mit -38% mittlerweile kaum noch nachgefragt. 

    Viele Anforderungsprofilen legen zwar nahe, dass als Grundlage fast immer ein Studium oder eine vergleichbare Ausbildung gewünscht wird, jedoch haben auch talentierten Quereinsteiger mit soliden Fachkenntnissen und Bewerber mit fundierter Berufserfahrung nach Quereinstieg eine gute Chance auf dem Arbeitsmarkt. Voraussetzung dafür ist, dass sie aktuelles Wissen, fundierte Kenntnisse und eine große Lernbereitschaft mitbringen, sich in diesem schnell entwickelnden Berufsfeld weiterzubilden. Aktuell sind vor allem Skills im Bereich Usability gefragt, das heißt, Webdesigner, die mehr aus dem künstlerischen, ästhetisch orientierten Bereich kommen, sollten sich hier z. B. über Weiterbildungen unbedingt Kenntnisse in den Bereich User-Experience-Design (UX-Design) und User-Interface-Gestaltung aneignen.