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Start/ Weiterbildung/ Kategorie: Webdesign & Webproducing/ Programmieren mit JavaScript Framework React

Weiterbildung: Programmieren mit JavaScript Framework React

Details

Dauer: 4 Wochen

Starttermin: 08.11.2021 | 14.03.2022 | 11.07.2022

Unterrichtszeiten: Mo–Fr 08:30–16:15 Uhr​

React ist eine JavaScript-Bibliothek für Websites und Web-Apps. Frameworks wie React erlauben es, komplexe Anwendungen in Komponenten aufzuteilen. Neben der Überschaubarkeit macht auch die vielfältige Nutzung einzelner Komponenten für mehrere Projekte React so interessant. Ein wichtiger Teil von Web-Apps ist außerdem die Darstellung von Daten. Mithilfe der Frameworks können beispielsweise Suchanfragen bedient werden, indem die relevanten Daten über eine Schnittstelle aus einer Datenbank geladen werden. Ein weiterer großer Vorteil von React ist die Verfügbarkeit vieler Erweiterungen, die für schnelle und dynamische Webentwicklung einsetzbar sind. Mit dem Website-Framework Next.js kann React auch auf dem Server ausgeführt und mit einem CMS-Backend und Datenbanken verbunden werden. React und Next.js bilden damit eine vollwertige und hochmoderne Alternative zu klassischen Website-Systemen wie WordPress.

  • Modernes JavaScript mit Funktionen und Syntax auf neuestem Stand
  • JavaScript-Module
  • Werkzeuge für JavaScript-Anwendungsentwicklung (u.a. ESLint, Babel, NPM, Module Bundler)
  • React für Browser (Aktuelle Version, mit modernen Hooks statt Klassen)
  • HTML und JavaScript leicht in der React-Templatesprache JSX verbinden
  • React-Entwicklertools
  • User Interfaces und Formulare in React
  • CSS und Sass mit React nutzen
  • REST-APIs mit React nutzen
  • Single Page Applications mit React Router
  • Schnelle und moderne Websites mit React-Framework Next.js erstellen
  • Statische und dynamische Inhalte flexibel in Next.js nutzen, oder rein statische und hochperformante Websites exportieren
  • GraphQL-Schnittstellen
  • CMS-Backend via GraphQL mit React und Next.js verbinden
  • Versionsverwaltung mit GIT und GitHub
  • Moderner Push to Deploy-Workflow mit GIT

Ihr erlerntes Wissen werden Sie in praktischen Projekten, Übungen oder Fallstudien mit fachlicher Unterstützung anwenden.

Sie sind nach der Absolvierung des Kurses sicher im Umgang mit der aktuell wichtigsten JavaScript-Bibliothek React. Sie erlernen grundlegende Themen rund um React, insbesondere die Arbeit mit modernen Datenbank-Schnittstellen und ausgesuchten React-Frameworks und Bibliotheken. Zugleich erhalten die Sie damit einen Überblick zu den wichtigsten Trends und Technologien für die Entwicklung von Anwendungen aller Art.

Der Kurs richtet sich an Absolventen eines Studiums oder einer Ausbildung aus den Bereichen Fachinformatik, Informatik, Programmierung, Technik, Wirtschaftsinformatik, Informationstechnik, Ingenieurswesen, Webdesign, Webentwicklung oder mit mehrjähriger adäquater Berufstätigkeit.

Grundkenntnisse in HTML und CSS sind ebenso erforderlich, wie gute JavaScript-Kenntnisse und eine große Programmier-Affinität. Wir empfehlen die Absolvierung unseres Kurses Webentwicklung ‒ JavaScript/ECMA Aufbaukurs als Vorbereitung.

Fördermöglichkeiten sind mit Bildungsgutschein SGB II und SGB III sowie durch Rentenversicherungsträger (DRV), Berufsgenossenschaften (BG) und den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr möglich. Darüber hinaus können Förderungen mit der Bildungsprämie sowie den regionalen Bildungschecks erfolgen.

Der Internationale Berufsverband der Internet Spezialisten Webmasters Europe (WE) untersucht jedes Jahr den Arbeitsmarkt für Internetspezialisten verschiedener Fachrichtungen: Dabei untersuchen sie mit Hilfe einer Meta-Jobsuchmaschinen die wichtigsten Onlinestellenbörsen nach Stellenangeboten, ermitteln die Zahl offener Stellen und analysieren die aktuellen Anforderungen für verschiedene Berufsprofile. Ein zentrales Ergebnis dieser Analysen ist, dass ein besonders hohes Plus bei der Nachfrage für Webdesigner mit +32% zu verzeichnen ist. Die Analyse deutet daraufhin, dass dies u. a. auf eine steigende Nachfrage nach Design von Mobile Apps zurückzuführen ist. Außerdem stellen viele Unternehmen ihre Websites auf »responsive Design« um. Dass dem Nutzer die optimale Darstellung von Websites auf alles Endgeräten wichtig ist, weiß auch Google und kündigt an, den sogenannten »Mobile-First-Index« auszurollen und Websites bevorzugt zu crawlen und zu indexieren, die für mobile Endgeräte optimiert sind. Fakt ist: Hier besteht bei vielen Websites derzeit Handlungsbedarf und mündet in einer erhöhten Nachfrage nach kompetenten Webdesignern.

Um in dieser aussichtsreichen Branche erfolgreich zu sein, sollten Webdesigner neben HTML und CSS nicht nur über solide JavaScript-Kenntnisse, sondern auch über gute Kenntnisse im Bereich Usability verfügen. In beiden Bereichen wurde ein Nachfrage-Plus von je 9% verzeichnet. Webdesigner sind zudem gut beraten, sich mit verschiedenen Stylesheet-Sprachen (SASS bzw. SCSS) vertraut zu machen. Der im Vorjahr bemerkte Trend in Richtung eines vielseitigen Front-End-Entwicklers setzt sich dabei fort. Reine Interface-Designer, die nicht über Programmierkenntnisse verfügen, sind mit -38% mittlerweile kaum noch nachgefragt. 

Viele Anforderungsprofilen legen zwar nahe, dass als Grundlage fast immer ein Studium oder eine vergleichbare Ausbildung gewünscht wird, jedoch haben auch talentierten Quereinsteiger mit soliden Fachkenntnissen und Bewerber mit fundierter Berufserfahrung nach Quereinstieg eine gute Chance auf dem Arbeitsmarkt. Voraussetzung dafür ist, dass sie aktuelles Wissen, fundierte Kenntnisse und eine große Lernbereitschaft mitbringen, sich in diesem schnell entwickelnden Berufsfeld weiterzubilden. Aktuell sind vor allem Skills im Bereich Usability gefragt, das heißt, Webdesigner, die mehr aus dem künstlerischen, ästhetisch orientierten Bereich kommen, sollten sich hier z. B. über Weiterbildungen unbedingt Kenntnisse in den Bereich User-Experience-Design (UX-Design) und User-Interface-Gestaltung aneignen.