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Weiterbildung: UX/UI-Design & App-Entwicklung mit Flutter

Details

Dauer: 16 Wochen

Starttermin: 05.10.2020 | 02.11.2020 | 30.11.2020

Entwickler von Webseiten und Apps müssen heute viele Bedingungen erfüllen. Einerseits steht der Besucher oder Nutzer im Vordergrund, er soll sich auf der Oberfläche der Webseite oder der App gut zurechtfinden und mit einer
ausgeklügelten Usability und User Experience überzeugt werden. Auf der anderen Seite stehen technische und betriebswirtschaftliche Aspekte. Die Programmierung von Apps und Webseiten soll mit möglichst wenig Aufwand aber hoher Qualität durchgeführt werden. Entwickler, die diese Fähigkeiten mitbringen sind gefragt. Diese Weiterbildung bietet neuestes Wissen im Bereich Usability und User Experience und verbindet dies mit effektiver und funktionaler App-Programmierung unter Nutzung neuer Tools wie Flutter. Ebenso ist Sketch ein neues Tool, das die Gestaltung von Webseiten- und App-Oberflächen vereinfacht und den direkten Export als Code ermöglicht.

Inhalte dieser Weiterbildung
Die Reihenfolge der nachfolgend aufgeführten Kurse ist variabel. Die Weiterbildung kann individuell durch weitere Lerninhalte aus unserem Kursangebot erweitert werden.

In diesem Weiterbildungspaket erlangen Sie umfangreiches Wissen in Flutter, in der Konzeption überzeugender Apps und deren Übertragung auf die Betriebssysteme iOS und Android auf derselben Code-Basis. Sie erlernen den Umgang mit JavaScript und dessen Syntax und erarbeiten Möglichkeiten, JavaScript in verschiedenen Bereichen der Webentwicklung einzusetzen. Usability Engineering und Experience Research werden für Sie inhaltlich transparent und durch das Erlernen konkreter Tools praktisch anwendbar. Mit den Basics von Adobe XD erstellen Sie erste Wireframes und Prototypen. Außerdem erlernen Sie verschiedenste Usability-Tests kennen, um Prototypen zu verfeinern und zu optimieren. Mit Sketch entwerfen und exportieren Sie Designs für Webseiten und Apps.

Der Kurs richtet sich an Absolventen eines Studiums oder einer Ausbildung aus den Bereichen Grafik, Design, Fachinformatik, Informatik, Programmierung, Technik, Wirtschaftsinformatik, Informationstechnik, Ingenieurswesen, Webdesign, Webentwicklung oder mit mehrjähriger adäquater Berufstätigkeit.

Kenntnisse in HTML/CSS3 sind erforderlich, Erfahrungen mit Programmiersprachen wünschenswert.

Fördermöglichkeiten sind mit Bildungsgutschein SGB II und SGB III sowie durch Rentenversicherungsträger (DRV), Berufsgenossenschaften (BG) und den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr möglich. Darüber hinaus können Förderungen mit der Bildungsprämie sowie den regionalen Bildungschecks erfolgen.

Der Internationale Berufsverband der Internet Spezialisten Webmasters Europe (WE) untersucht jedes Jahr den Arbeitsmarkt für Internetspezialisten verschiedener Fachrichtungen: Dabei untersuchen sie mit Hilfe einer Meta-Jobsuchmaschinen die wichtigsten Onlinestellenbörsen nach Stellenangeboten, ermitteln die Zahl offener Stellen und analysieren die aktuellen Anforderungen für verschiedene Berufsprofile. Ein zentrales Ergebnis dieser Analysen ist, dass ein besonders hohes Plus bei der Nachfrage für Webdesigner mit +32% zu verzeichnen ist. Die Analyse deutet daraufhin, dass dies u. a. auf eine steigende Nachfrage nach Design von Mobile Apps zurückzuführen ist. Außerdem stellen viele Unternehmen ihre Websites auf »responsive Design« um. Dass dem Nutzer die optimale Darstellung von Websites auf alles Endgeräten wichtig ist, weiß auch Google und kündigt an, den sogenannten »Mobile-First-Index« auszurollen und Websites bevorzugt zu crawlen und zu indexieren, die für mobile Endgeräte optimiert sind. Fakt ist: Hier besteht bei vielen Websites derzeit Handlungsbedarf und mündet in einer erhöhten Nachfrage nach kompetenten Webdesignern.

Um in dieser aussichtsreichen Branche erfolgreich zu sein, sollten Webdesigner neben HTML und CSS nicht nur über solide JavaScript-Kenntnisse, sondern auch über gute Kenntnisse im Bereich Usability verfügen. In beiden Bereichen wurde ein Nachfrage-Plus von je 9% verzeichnet. Webdesigner sind zudem gut beraten, sich mit verschiedenen Stylesheet-Sprachen (SASS bzw. SCSS) vertraut zu machen. Der im Vorjahr bemerkte Trend in Richtung eines vielseitigen Front-End-Entwicklers setzt sich dabei fort. Reine Interface-Designer, die nicht über Programmierkenntnisse verfügen, sind mit -38% mittlerweile kaum noch nachgefragt. 

Viele Anforderungsprofilen legen zwar nahe, dass als Grundlage fast immer ein Studium oder eine vergleichbare Ausbildung gewünscht wird, jedoch haben auch talentierten Quereinsteiger mit soliden Fachkenntnissen und Bewerber mit fundierter Berufserfahrung nach Quereinstieg eine gute Chance auf dem Arbeitsmarkt. Voraussetzung dafür ist, dass sie aktuelles Wissen, fundierte Kenntnisse und eine große Lernbereitschaft mitbringen, sich in diesem schnell entwickelnden Berufsfeld weiterzubilden. Aktuell sind vor allem Skills im Bereich Usability gefragt, das heißt, Webdesigner, die mehr aus dem künstlerischen, ästhetisch orientierten Bereich kommen, sollten sich hier z. B. über Weiterbildungen unbedingt Kenntnisse in den Bereich User-Experience-Design (UX-Design) und User-Interface-Gestaltung aneignen.