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Start/ Weiterbildung/ Kategorie: Medien & Design/ Videoschnitt - Avid Media Composer

Weiterbildung: Videoschnitt - Avid Media Composer

Details

Dauer: 4 Wochen

Starttermin: 10.02.2020 | 15.06.2020 | 05.10.2020

Der Avid Media Composer ist eine Schnitt-Software zur professionellen Endfertigung von Filmprojekten. Das Programm zeichnet sich durch eine hohe Betriebssicherheit beim Umgang mit großen Datenmengen aus und ist deswegen zum Standard bei der Bearbeitung professioneller, umfangreicher Projekte geworden. Aufgrund der vermehrten Verwendung in Fernseh- und Filmstudios wurde der Avid Media Composer ein bevorzugtes Tool für Cutter und Videojournalisten.

  • Besonderheiten von Avid-Systemen
  • Konfiguration von Tastaturbelegung und Paletten, Einrichtung der Programmoberfläche
  • Import von Audio, Video und Grafik
  • Capturing von Videobändern
  • Sichten und Organisation von Material
  • Schnitt und Trimming
  • Synchronität von Bild und Ton
  • Schneiden im Multikamera-Modus
  • Effekte und Übergänge
  • Farbkorrekturen und Automatisierung grundlegender Einstellungen
  • Audiospuren
  • Anlegen und Nutzen von Benutzer-Profilen
  • Für weitere Anwendungen passende Ausgaben
  • Sicherung und Archivierung von Projekten
Ihr erlerntes Wissen werden Sie in praktischen Projekten, Übungen oder Fallstudien mit fachlicher Unterstützung anwenden.
    In diesem Kurs soll Ihr Wissen so umfassend geschult und ausgebaut werden, dass Ihnen das Programm mit seinen Möglichkeiten bekannt und gezielt einsetzbar ist. Anforderungen und Konfiguration der Hardware-Peripherie stellen für Sie nach Abschluss des Kurses kein Problem mehr dar. Sinnvolle Materialverwaltung und Organisation der Speichermedien bilden die Grundlage sicherer und überschaubarer Arbeit. Alle Techniken des Schneidens und Trimmens werden von Ihnen sicher beherrscht und verschiedene Arbeitsroutinen wie das Erfassen von Material, die Farbkorrektur oder das Anlegen von Audiospuren und Titeln werden sicher gehandhabt. Zudem können Sie Programmoberflächen, Voreinstellungen und Materialverwaltung problemlos und selbstständig konfigurieren.

    Der Kurs richtet sich an Absolventen eines Studiums oder einer Ausbildung aus den Bereichen Grafik, Design, Fotografie oder anderen künstlerischen und gestalterischen Fachrichtungen, Marketing, Journalismus, Redaktion, Webdesign, Druck, Architektur, Bauingenieurwesen oder mehrjähriger adäquater Berufstätigkeit.

    Grundkenntnisse zu Begriffen des digitalen Films sind für die Teilnahme an diesem Kurs sinnvoll.

    Fördermöglichkeiten sind mit Bildungsgutschein SGB II und SGB III sowie durch Rentenversicherungsträger (DRV), Berufsgenossenschaften (BG) und den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr möglich. Darüber hinaus können Förderungen mit der Bildungsprämie sowie den regionalen Bildungschecks erfolgen.

    Der Internationale Berufsverband der Internet Spezialisten Webmasters Europe (WE) untersucht jedes Jahr den Arbeitsmarkt für Internetspezialisten verschiedener Fachrichtungen: Dabei untersuchen sie mit Hilfe einer Meta-Jobsuchmaschinen die wichtigsten Onlinestellenbörsen nach Stellenangeboten, ermitteln die Zahl offener Stellen und analysieren die aktuellen Anforderungen für verschiedene Berufsprofile. Ein zentrales Ergebnis dieser Analysen ist, dass ein besonders hohes Plus bei der Nachfrage für Webdesigner mit +32% zu verzeichnen ist. Die Analyse deutet daraufhin, dass dies u. a. auf eine steigende Nachfrage nach Design von Mobile Apps zurückzuführen ist. Außerdem stellen viele Unternehmen ihre Websites auf »responsive Design« um. Dass dem Nutzer die optimale Darstellung von Websites auf alles Endgeräten wichtig ist, weiß auch Google und kündigt an, den sogenannten »Mobile-First-Index« auszurollen und Websites bevorzugt zu crawlen und zu indexieren, die für mobile Endgeräte optimiert sind. Fakt ist: Hier besteht bei vielen Websites derzeit Handlungsbedarf und mündet in einer erhöhten Nachfrage nach kompetenten Webdesignern.

    Um in dieser aussichtsreichen Branche erfolgreich zu sein, sollten Webdesigner neben HTML und CSS nicht nur über solide JavaScript-Kenntnisse, sondern auch über gute Kenntnisse im Bereich Usability verfügen. In beiden Bereichen wurde ein Nachfrage-Plus von je 9% verzeichnet. Webdesigner sind zudem gut beraten, sich mit verschiedenen Stylesheet-Sprachen (SASS bzw. SCSS) vertraut zu machen. Der im Vorjahr bemerkte Trend in Richtung eines vielseitigen Front-End-Entwicklers setzt sich dabei fort. Reine Interface-Designer, die nicht über Programmierkenntnisse verfügen, sind mit -38% mittlerweile kaum noch nachgefragt. 

    Viele Anforderungsprofilen legen zwar nahe, dass als Grundlage fast immer ein Studium oder eine vergleichbare Ausbildung gewünscht wird, jedoch haben auch talentierten Quereinsteiger mit soliden Fachkenntnissen und Bewerber mit fundierter Berufserfahrung nach Quereinstieg eine gute Chance auf dem Arbeitsmarkt. Voraussetzung dafür ist, dass sie aktuelles Wissen, fundierte Kenntnisse und eine große Lernbereitschaft mitbringen, sich in diesem schnell entwickelnden Berufsfeld weiterzubilden. Aktuell sind vor allem Skills im Bereich Usability gefragt, das heißt, Webdesigner, die mehr aus dem künstlerischen, ästhetisch orientierten Bereich kommen, sollten sich hier z. B. über Weiterbildungen unbedingt Kenntnisse in den Bereich User-Experience-Design (UX-Design) und User-Interface-Gestaltung aneignen.