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Weiterbildung: Website Layout & App-Design

Details

Dauer: 16 Wochen

Starttermin: 07.09.2020 | 05.10.2020 | 02.11.2020

Eine gute Benutzeroberfläche ist das A und O moderner Webseiten oder Apps. Für ein nutzerfreundliches Design ist es wichtig, ein möglichst gutes Zusammenspiel zwischen Inhalt, Technik und der äußeren Erscheinung zu finden. In diesem Weiterbildungspaket werden Sie gründlich an die Arbeit eines Webdesigners herangeführt und erlernen Inhalte auf intuitive und nützliche Weise zu präsentieren.

Inhalte dieser Weiterbildung
Die Reihenfolge der nachfolgend aufgeführten Kurse ist variabel. Die Weiterbildung kann individuell durch weitere Lerninhalte aus unserem Kursangebot erweitert werden.

In diesem Weiterbildungsangebot erlangen Sie umfassende Kenntnisse in Web- und App-Design. Sie erlernen die Grundlagen der Webentwicklung mit der Auszeichnungssprache HTML5 und der Stylesheet-Sprache CSS3. Mit CSS können Sie Ihre Webdesigns responsive umsetzen und Inhalte und Layouts an die verschiedenen Endgeräte anpassen, sodass eine Webseite auf einem iPad oder iPhone anders ausgegeben wird als auf dem Desktop. Adobe Illustrator ist ein beliebtes Tool für Webdesigner, um Vektorgrafiken zu erstellen und in SVG-Dateien zu exportieren. Das Grafikdesign-Programm bietet eine pixelgenaue Designumgebung mit skalierbaren Komponenten und CSS-Generierung und ist vielseitig in Ihrem Webdesign-Workflow einsetzbar. Damit die Interaktion auf natürliche und intuitive Weise geschehen kann, lernen Sie das beliebteste Webdesign-Tool Sketch kennen. Die vektorbasierte Anwendung erleichtert vielen Designern die Optimierung der Usability sowie der User Experience. Sie erlangen die Fähigkeit, selbstständig Webprojekte und Apps zu erstellen, die barrierefrei und mobile friendly funktionieren und sie in ihrem Design und ihrer Userfreundlichkeit zu testen und zu optimieren. Im Kurs Usability & User Experience mit Adobe XD erfahren Sie alles, um Ihre Website- oder App-Konzeption den wichtigsten Normen, Prinzipien und Richtlinien entsprechend zu gestalten und zu programmieren, ohne dabei eine spannende User Experience, Stories und eine bestmögliche Kundenbeziehung aus den Augen zu verlieren.

Die Weiterbildung richtet sich an Absolventen eines Studiums oder einer Ausbildung aus den Bereichen Grafik, Design, Architektur, Fotografie, Webdesign oder anderen künstlerischen und gestalterischen Fachbereichen, Druck, Marketing, Kommunikationswissenschaften, Journalismus, Redaktion, oder mit mehrjähriger adäquater Berufstätigkeit.

Grundlegende Computerkenntnisse (PC oder Mac) sind erforderlich.

Fördermöglichkeiten sind mit Bildungsgutschein SGB II und SGB III sowie durch Rentenversicherungsträger (DRV), Berufsgenossenschaften (BG) und den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr möglich. Darüber hinaus können Förderungen mit der Bildungsprämie sowie den regionalen Bildungschecks erfolgen.

Der Internationale Berufsverband der Internet Spezialisten Webmasters Europe (WE) untersucht jedes Jahr den Arbeitsmarkt für Internetspezialisten verschiedener Fachrichtungen: Dabei untersuchen sie mit Hilfe einer Meta-Jobsuchmaschinen die wichtigsten Onlinestellenbörsen nach Stellenangeboten, ermitteln die Zahl offener Stellen und analysieren die aktuellen Anforderungen für verschiedene Berufsprofile. Ein zentrales Ergebnis dieser Analysen ist, dass ein besonders hohes Plus bei der Nachfrage für Webdesigner mit +32% zu verzeichnen ist. Die Analyse deutet daraufhin, dass dies u. a. auf eine steigende Nachfrage nach Design von Mobile Apps zurückzuführen ist. Außerdem stellen viele Unternehmen ihre Websites auf »responsive Design« um. Dass dem Nutzer die optimale Darstellung von Websites auf alles Endgeräten wichtig ist, weiß auch Google und kündigt an, den sogenannten »Mobile-First-Index« auszurollen und Websites bevorzugt zu crawlen und zu indexieren, die für mobile Endgeräte optimiert sind. Fakt ist: Hier besteht bei vielen Websites derzeit Handlungsbedarf und mündet in einer erhöhten Nachfrage nach kompetenten Webdesignern.

Um in dieser aussichtsreichen Branche erfolgreich zu sein, sollten Webdesigner neben HTML und CSS nicht nur über solide JavaScript-Kenntnisse, sondern auch über gute Kenntnisse im Bereich Usability verfügen. In beiden Bereichen wurde ein Nachfrage-Plus von je 9% verzeichnet. Webdesigner sind zudem gut beraten, sich mit verschiedenen Stylesheet-Sprachen (SASS bzw. SCSS) vertraut zu machen. Der im Vorjahr bemerkte Trend in Richtung eines vielseitigen Front-End-Entwicklers setzt sich dabei fort. Reine Interface-Designer, die nicht über Programmierkenntnisse verfügen, sind mit -38% mittlerweile kaum noch nachgefragt. 

Viele Anforderungsprofilen legen zwar nahe, dass als Grundlage fast immer ein Studium oder eine vergleichbare Ausbildung gewünscht wird, jedoch haben auch talentierten Quereinsteiger mit soliden Fachkenntnissen und Bewerber mit fundierter Berufserfahrung nach Quereinstieg eine gute Chance auf dem Arbeitsmarkt. Voraussetzung dafür ist, dass sie aktuelles Wissen, fundierte Kenntnisse und eine große Lernbereitschaft mitbringen, sich in diesem schnell entwickelnden Berufsfeld weiterzubilden. Aktuell sind vor allem Skills im Bereich Usability gefragt, das heißt, Webdesigner, die mehr aus dem künstlerischen, ästhetisch orientierten Bereich kommen, sollten sich hier z. B. über Weiterbildungen unbedingt Kenntnisse in den Bereich User-Experience-Design (UX-Design) und User-Interface-Gestaltung aneignen.