Geoinformationssysteme (GIS)

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Dauer: 16 Wochen

Starttermin: 03.12.2018 | 11.02.2019 | 08.04.2019

Geoinformationssysteme, kurz GIS, erfassen, organisieren und analysieren geografische Daten. In den Bereichen Geografie, Umweltforschung, Archäologie, aber auch in der Stadtplanung, Kriminologie oder dem Marketing gehören GIS zum zentralen Handwerkszeug. Mithilfe von GIS-Daten können beispielsweise Evakuierungspläne erstellt, Navigationssysteme strukturiert oder im Falle des Marketings Informationen gesammelt werden, um diesbezüglich die Kundengenerierung zu veranschaulichen. Der Einsatz von GIS-Anwendungen gewinnt in der modernen Welt zunehmend an Bedeutung. Überall, wo Informationen in Beziehung zu Raumstrukturen gesetzt werden, ergeben sich automatisch neue Einsatzfelder für Geoinformationssysteme. Ob Standortplanung, Ver- und Entsorgung, Logistik, Netzplanung oder in klassischen Anwendungen wie Raum- und Umweltplanung – neue Einsatzbereiche für GIS-Systeme lassen sich finden.


Ihnen wird ein profunder Einblick in die Arbeitsweise mit GIS-Systemen geboten. Sie erlernen die Verknüpfung, Weiterverarbeitung und Visualisierung komplexer Geodaten mit der Software ESRI ArcGIS. Sie verknüpfen Basisfunktionen, wie die Georeferenzierung oder räumliche Abfragen mit konkreten Fragestellungen aus naturschutzfachlichen/stadtplanerischen oder anderen Bereichen. Die Bearbeitung von Geodaten führt Sie bis zur Erstellung eines druckfertigen Kartenlayouts.
Neben ArcGIS lernen Sie die Freeware QGIS anzuwenden. Zudem erwerben Sie sicheren Umgang mit Web-Mapping und WebGIS. Ihr Wissen wird durch Awendungen aus dem Cloud Computing (CartoDB, ArcGIS Online) ergänzt sowie durch den Umgang mit der Open Source JavaScript-Bibliothek Leaflet. Sie sind mit der Datenverwaltung (PostGIS) vertraut und damit die entsprechenden Daten für einen Geoserver aufzubereiten oder in einer Webanwendung zu visualisieren.

Das Weiterbildungspaket richtet sich an Absolventen eines Studiums oder einer Ausbildung aus den Bereichen Geografie, Umwelt- und Naturwissenschaften, Vermessungswesen, Stadt- und Raumplanung, Architektur, Landschaftsplanung, Bauingenieurwesen oder mit mehrjähriger adäquater Berufstätigkeit.

Kenntnisse des Windows-Betriebssystems, Anwendungserfahrung mit den gängigen Office-Programmen und der Datenverwaltung sind von Vorteil.

Fördermöglichkeiten sind mit Bildungsgutschein SGB II und SGB III sowie durch Rentenversicherungsträger (DRV), Berufsgenossenschaften (BG) und den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr möglich. Weitere Fördermöglichkeiten sind Bildungsurlaub, Bildungsprämie oder Bildungscheck.