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Weiterbildung: Geoinformationssysteme (GIS)

Details

Dauer: 16 Wochen

Starttermin: 10.08.2020 | 05.10.2020 | 30.11.2020

Geoinformationssysteme, kurz GIS, erfassen, organisieren und analysieren geografische Daten. In den Bereichen Geografie, Umweltforschung, Archäologie, aber auch in der Stadtplanung, Kriminologie oder dem Marketing gehören GIS zum zentralen Handwerkszeug. Mithilfe von GIS-Daten können beispielsweise Evakuierungspläne erstellt, Navigationssysteme strukturiert oder im Falle des Marketings Informationen gesammelt werden, um diesbezüglich die Kundengenerierung zu veranschaulichen. Der Einsatz von GIS-Anwendungen gewinnt in der modernen Welt zunehmend an Bedeutung. Überall, wo Informationen in Beziehung zu Raumstrukturen gesetzt werden, ergeben sich automatisch neue Einsatzfelder für Geoinformationssysteme. Ob Standortplanung, Ver- und Entsorgung, Logistik, Netzplanung oder in klassischen Anwendungen wie Raum- und Umweltplanung – neue Einsatzbereiche für GIS-Systeme lassen sich finden.

Inhalte dieser Weiterbildung
Die Reihenfolge der nachfolgend aufgeführten Kurse ist variabel. Die Weiterbildung kann individuell durch weitere Lerninhalte aus unserem Kursangebot erweitert werden.

Ihnen wird ein profunder Einblick in die Arbeitsweise mit GIS-Systemen geboten. Sie erlernen die Verknüpfung, Weiterverarbeitung und Visualisierung komplexer Geodaten mit der Software ESRI ArcGIS. Sie verknüpfen Basisfunktionen, wie die Georeferenzierung oder räumliche Abfragen mit konkreten Fragestellungen aus naturschutzfachlichen/stadtplanerischen oder anderen Bereichen. Die Bearbeitung von Geodaten führt Sie bis zur Erstellung eines druckfertigen Kartenlayouts.
Neben ArcGIS lernen Sie die Freeware QGIS anzuwenden. Zudem erwerben Sie sicheren Umgang mit Web-Mapping und WebGIS. Ihr Wissen wird durch Awendungen aus dem Cloud Computing (CartoDB, ArcGIS Online) ergänzt sowie durch den Umgang mit der Open Source JavaScript-Bibliothek Leaflet. Sie sind mit der Datenverwaltung (PostGIS) vertraut und damit die entsprechenden Daten für einen Geoserver aufzubereiten oder in einer Webanwendung zu visualisieren.

Das Weiterbildungspaket richtet sich an Absolventen eines Studiums oder einer Ausbildung aus den Bereichen Geografie, Umwelt- und Naturwissenschaften, Vermessungswesen, Stadt- und Raumplanung, Architektur, Landschaftsplanung, Bauingenieurwesen oder mit mehrjähriger adäquater Berufstätigkeit.

Kenntnisse des Windows-Betriebssystems, Anwendungserfahrung mit den gängigen Office-Programmen und der Datenverwaltung sind von Vorteil.

Fördermöglichkeiten sind mit Bildungsgutschein SGB II und SGB III sowie durch Rentenversicherungsträger (DRV), Berufsgenossenschaften (BG) und den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr möglich. Darüber hinaus können Förderungen mit der Bildungsprämie sowie den regionalen Bildungschecks erfolgen.

Die Geografie-Branche ist vielfältig und bietet einen vielversprechenden Arbeitsmarkt, da sie auch für andere Berufsrichtungen interessant ist und große Berührungspunkte erlaubt. Immobilienentwickler, Stadt- und Verkehrsplaner, Umweltreferenten, Biologen, Klimaforscher – Sie alle sind die GIS-Experten von heute. Aus diesem nicht ganz eindeutig abgrenzbaren Berufsbild ergeben sich verschiedenste Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Die Einführung der Geoinformationssysteme hat neuen Schwung mitgebracht, denn GIS wird in Bereichen wie Landwirtschaft, Geologie, Industrie, Umweltwissenschaft, Handel, Kartografie und Ingenieurs- und Planungswesen oder auch in der Telekommunikation und der Ver- und Entsorgung angewandt. 
Die Zahl der Arbeitslosen ist in der Branche der Geoinformationssysteme seit einigen Jahren rückläufig. Um hier nachhaltig Fuß fassen zu können, sind außerhalb der grundlegenden Berufsqualifikation noch weitere Punkte relevant. In den letzten Jahren wurde es immer wichtiger, entsprechende Arbeitserfahrung zu besitzen und im Team arbeiten zu können. Englischkenntnisse und Kommunikationsstärke sind von Arbeitgebern gern gesehen. Da die Berufsmöglichkeiten sehr breit gefächert sind, hilft es zudem, flexibel und aufgeschlossen gegenüber Neuem zu sein und sich stets weiterzuentwickeln. Häufig sind die GIS-Spezialisten auch Schnittstelle zwischen den einzelnen Abteilungen, da diese Informationen zusammenbringen und präsentieren.
Zusätzliche Weiterbildungen bei cimdata wie beispielsweise ArcGIS, QGIS oder GIS-Web-Mapping führen tief in die digitale Materie ein und helfen, sich von der Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt abzuheben. Dabei steht das Anwenden von kommerzieller und freier Software im Vordergrund.