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Weiterbildung: GIS - QGIS

Details

Dauer: 4 Wochen

Starttermin: 30.11.2020 | 12.04.2021 | 16.08.2021

Quantum GIS (QGIS) ist ein benutzerfreundliches, geografisches Open Source Informationssystem, welches über alle gängigen GIS-Funktionen und Features verfügt. Durch die Verwendung und Nutzung verschiedener Plugins und Kernfunktionen können Karten so bearbeitet und visualisiert werden, dass eine druckfertige Ausgabe möglich ist. So ist es zudem möglich, Daten zu sammeln, zu bearbeiten und zu verwalten, um diese in späteren Analyseschritten sinnvoll einsetzen zu können. 
Eine ständige Weiterentwicklung von QGIS erfolgt durch eine aktive Gruppe von freiwilligen Entwicklern, die regelmäßig durch Aktualisierungen und Fehlerbehebungen die Funktion dieses Geoinformationssystems verbessern. Der Einsatz dieses Systems erfolgt im internationalen, akademischen und beruflichen Kontext.

  • Vermittlung von theoretischem Hintergrundwissen
  • Verschiedene Geodatenformate
  • Kartenerstellung
  • Koordinatensysteme
  • Europäische Richtlinie INSPIRE
  • Vektorverarbeitung mit QGIS
  • Vektorgeometrien und Attributtabellen
  • Verarbeitung und Visualisierung von Geodaten
  • Bearbeitung von Rasterdaten
  • Georeferenzierung
  • Höhendaten
  • Reklassifizierung
  • Satellitendaten
  • Räumliche Verknüpfung und Abfrage von Vektordaten
  • Einführung in das objektrelationale Datenbanksystem PostGIS
Ihr erlerntes Wissen werden Sie in praktischen Projekten, Übungen oder Fallstudien mit fachlicher Unterstützung anwenden.

    Sie erlangen in diesem Kurs die Fähigkeit, mit der Software QGIS komplexe Geodaten zu verknüpfen, weiterzuverarbeiten und zu visualisieren. Hierbei können Sie sicher mit den grundlegenden Basisfunktionen wie z.B. die Georeferenzierung oder räumlichen Abfragen von Daten umgehen. Ein zielorientiertes Arbeiten mit konkreten Fragestellungen aus naturschutzfachlichen/stadtplanerischen oder wissenschaftlichen Bereichen ist für Sie nach Abschluss dieses Kurses selbstverständlich. Zudem können Sie neben der Erstellung und Verarbeitung von Geodatenformaten diese auch als druckfertiges Kartenlayout präsentieren.

    Der Kurs richtet sich an Absolventen eines Studiums oder einer Ausbildung aus den Bereichen Geografie, Umwelt- und Naturwissenschaften, Vermessungswesen, Stadt- und Raumplanung, Architektur, Landschaftsplanung, Bauingenieurwesen oder mit mehrjähriger adäquater Berufstätigkeit.

    Grundlegende Computerkenntnisse (PC oder Mac) sowie Anwendungserfahrung mit den gängigen Office-Programmen sind erforderlich.

    Fördermöglichkeiten sind mit Bildungsgutschein SGB II und SGB III sowie durch Rentenversicherungsträger (DRV), Berufsgenossenschaften (BG) und den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr möglich. Darüber hinaus können Förderungen mit der Bildungsprämie sowie den regionalen Bildungschecks erfolgen.

    Die Geografie-Branche ist vielfältig und bietet einen vielversprechenden Arbeitsmarkt, da sie auch für andere Berufsrichtungen interessant ist und große Berührungspunkte erlaubt. Immobilienentwickler, Stadt- und Verkehrsplaner, Umweltreferenten, Biologen, Klimaforscher – Sie alle sind die GIS-Experten von heute. Aus diesem nicht ganz eindeutig abgrenzbaren Berufsbild ergeben sich verschiedenste Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Die Einführung der Geoinformationssysteme hat neuen Schwung mitgebracht, denn GIS wird in Bereichen wie Landwirtschaft, Geologie, Industrie, Umweltwissenschaft, Handel, Kartografie und Ingenieurs- und Planungswesen oder auch in der Telekommunikation und der Ver- und Entsorgung angewandt. Die Zahl der Arbeitslosen ist in der Branche der Geoinformationssysteme seit einigen Jahren rückläufig. Um hier nachhaltig Fuß fassen zu können, sind außerhalb der grundlegenden Berufsqualifikation noch weitere Punkte relevant. In den letzten Jahren wurde es immer wichtiger, entsprechende Arbeitserfahrung zu besitzen und im Team arbeiten zu können. Englischkenntnisse und Kommunikationsstärke sind von Arbeitgebern gern gesehen. Da die Berufsmöglichkeiten sehr breit gefächert sind, hilft es zudem, flexibel und aufgeschlossen gegenüber Neuem zu sein und sich stets weiterzuentwickeln. Häufig sind die GIS-Spezialisten auch Schnittstelle zwischen den einzelnen Abteilungen, da diese Informationen zusammenbringen und präsentieren. Zusätzliche Weiterbildungen bei cimdata wie beispielsweise ArcGIS, QGIS oder GIS-Web-Mapping führen tief in die digitale Materie ein und helfen, sich von der Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt abzuheben. Dabei steht das Anwenden von kommerzieller und freier Software im Vordergrund.