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Start/ Weiterbildung/ Kategorie: Geoinformationssysteme/ GIS – PostgreSQL/PostGIS, Webservices und Webmaps

Weiterbildung: GIS – PostgreSQL/PostGIS, Webservices und Webmaps

Details

Dauer: 4 Wochen

Starttermin: 17.01.2022 | 11.05.2022 | 12.09.2022

Unterrichtszeiten: Mo–Fr 08:30–16:15 Uhr​

Werden Sie Geodaten-Profi und erweitern Sie Ihre Kenntnisse in der Verwaltung und Analyse von Geodaten mit PostgreSQL/PostGIS. Veröffentlichen Sie eigene Daten als Geodienste (Webservices) nach INSPIRE-Standards mit GeoServer und QGIS Server. Lernen Sie die Grundlagen des Webmappings kennen mit Einführungen in HTML, CSS und JavaScript. Statt gedruckter Karten müssen Geodaten häufig als dynamische Webanwendung präsentiert werden. Indem Sie den Umgang mit Webmaps erlernen, sind Sie bestens für diese Entwicklung vorbereitet.


Arbeiten mit PostgreSQL/PostGIS

  • Einführung in das objektrelationale Datenbanksystem PostgreSQL/PostGIS
  • SQL-Grundlagen
  • Administration mit pgAdmin 4 und DB Verwaltung (QGIS)
  • Erstellen einer Geodatenbank mit PostgreSQL/PostGIS und QGIS
  • PostGIS SQL-Geofunktionen

Geodienste nutzen und bereitstellen

  • Grundlagen von Geodiensten (WMS, WMTS, WFS, WCS, GetCapabilities, GDI, OGC-Standards, INSPIRE)
  • Geodienste suchen und in QGIS einsetzen
  • Bereitstellen von Geodiensten mit GeoServer und QGIS Server

Webmapping mit Leaflet

  • Einführung HTML-, CSS- und Programmieren mit JavaScript
  • Einfache HTML-Seiten erstellen
  • Präsentieren von Geodaten mit Leaflet (Punkte, Linien, Polygone, GeoJSON, WMS, Basemaps, OSM-Daten)
  • Nutzung von Leaflet-Plugins, u.a. Adresssuche, MarkerClusterer, Heatmap, Zoominfo
  • Leaflet-Layoutelemente u.a. Layerkontrolle, Legende, Maßstab, Beschriftung, Copyrighthinweise, individuelle Buttons

Ihr erlerntes Wissen werden Sie mit praktischen Projekten und fachlicher Unterstützung anwenden.

Sie vertiefen in diesem Kurs Ihre Kenntnisse in der Verwaltung und Analyse von Geodaten mit PostgreSQL/PostGIS. Sie nutzen PostgreSQL/PostGIS für die Datenverwaltung in Verbindung mit QGIS. Ihnen werden Webservices vorgestellt, wie zum Beispiel das Geokodieren von Adressen oder komplexe Netzwerkanalysen. Sie lernen die Grundlagen für die Erstellung von Webmaps kennen (HTML, CSS, JavaScript) und erstellen einfache Webmaps mit Leaflet zur Einbindung in eine HTML-Webseite. 

Der Kurs richtet sich an Absolventen eines Studiums oder einer Ausbildung aus den Bereichen Geografie, Umwelt- und Naturwissenschaften, Vermessungswesen, Stadt- und Raumplanung, Architektur, Biologie, Archäologie, Landschaftsplanung oder mit mehrjähriger beruflicher Erfahrung im Umgang mit Geodaten. Zum Abschluss werden Sie ihr erlerntes Wissen in einem einwöchigem Projekt unter fachlicher Anleitung in der Praxis anwenden.

Kenntnisse in QGIS sind erforderlich, wir empfehlen unseren Grundkurs GIS – QGIS als Vorbereitung für diesen Kurs. Grundlegende Englischkenntnisse sind erforderlich.

Fördermöglichkeiten sind mit Bildungsgutschein SGB II und SGB III sowie durch Rentenversicherungsträger (DRV), Berufsgenossenschaften (BG) und den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr möglich. Darüber hinaus können Förderungen mit der Bildungsprämie sowie den regionalen Bildungschecks erfolgen.

Die Geografie-Branche ist vielfältig und bietet einen vielversprechenden Arbeitsmarkt, da sie auch für andere Berufsrichtungen interessant ist und große Berührungspunkte erlaubt. Immobilienentwickler, Stadt- und Verkehrsplaner, Umweltreferenten, Biologen, Klimaforscher – Sie alle sind die GIS-Experten von heute. Aus diesem nicht ganz eindeutig abgrenzbaren Berufsbild ergeben sich verschiedenste Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Die Einführung der Geoinformationssysteme hat neuen Schwung mitgebracht, denn GIS wird in Bereichen wie Landwirtschaft, Geologie, Industrie, Umweltwissenschaft, Handel, Kartografie und Ingenieurs- und Planungswesen oder auch in der Telekommunikation und der Ver- und Entsorgung angewandt. Die Zahl der Arbeitslosen ist in der Branche der Geoinformationssysteme seit einigen Jahren rückläufig. Um hier nachhaltig Fuß fassen zu können, sind außerhalb der grundlegenden Berufsqualifikation noch weitere Punkte relevant. In den letzten Jahren wurde es immer wichtiger, entsprechende Arbeitserfahrung zu besitzen und im Team arbeiten zu können. Englischkenntnisse und Kommunikationsstärke sind von Arbeitgebern gern gesehen. Da die Berufsmöglichkeiten sehr breit gefächert sind, hilft es zudem, flexibel und aufgeschlossen gegenüber Neuem zu sein und sich stets weiterzuentwickeln. Häufig sind die GIS-Spezialisten auch Schnittstelle zwischen den einzelnen Abteilungen, da diese Informationen zusammenbringen und präsentieren. Zusätzliche Weiterbildungen bei cimdata wie beispielsweise ArcGIS, QGIS oder GIS-Web-Mapping führen tief in die digitale Materie ein und helfen, sich von der Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt abzuheben. Dabei steht das Anwenden von kommerzieller und freier Software im Vordergrund.