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Weiterbildung: GIS - ArcGIS Grundkurs

Details

Dauer: 4 Wochen

Starttermin: 11.10.2021 | 14.02.2022 | 13.06.2022

Unterrichtszeiten: Mo–Fr 08:30–16:15 Uhr​

Ein geografisches Informationssystem verknüpft digitale Karten mit Datenbanken und ermöglicht dadurch raumbezogene Abfragen und Analysen. Dabei stehen topografische Karten, Satelliten- und Luftbilder, Fotografien, Videoclips, technische Pläne oder auch Messwerte und statistische Daten in digitaler Form zur Verfügung und können miteinander kombiniert werden.

Durch diese komplexen Darstellungen können Informationen gespeichert und abgefragt werden, die in herkömmlichen Karten oder einfachen alphanumerischen Datenbanken nicht darstellbar sind. Durch den Einsatz von GIS können so raumbezogene Analysen durchgeführt werden, die durch die anschauliche Illustration der Überlagerung unterschiedlicher Informationen eine hohe Aussagekraft beinhalten.


  • Allgemeine Einführung in die Geographischen Informationssysteme (GIS)
  • Software ESRI ArcGIS Pro
  • Kennenlernen der Benutzeroberfläche, grundlegender Funktionen und Toolboxen
  • Grundlagen der Koordinatensysteme und Projektionen
  • Umgang mit Projektionen, Koordinaten, Erstellen eigener Layer
  • Arbeiten mit den Datenformaten: Vektor und Raster
  • Geovisualisierung 
  • Erstellen von thematischen Karten (Layout)
  • Digitalisierung
  • Einbinden von WMS-Servern
  • Georeferenzierung
  • Raumbezogene Abfragen
  • Einführung in den Modelbuilder
  • Geodatenverarbeitung
  • Arbeiten mit Tabellen und Attributen, SQL-Abfragen, Feldrechner
  • Einführung in die Fernerkundung und das Arbeiten mit Satellitendaten
  • Klassifizierung von Rasterdaten
Ihr erlerntes Wissen werden Sie in praktischen Projekten, Übungen oder Fallstudien mit fachlicher Unterstützung anwenden.

Sie erlangen in diesem Kurs die Fähigkeit, mit der Software ESRI ArcGIS komplexe Geodaten zu verknüpfen, weiterzuverarbeiten und zu visualisieren. Hierbei werden grundlegende Basisfunktionen wie z.B. die Georeferenzierung oder räumliche Abfragen mit konkreten Fragestellungen aus naturschutzfachlichen/stadtplanerischen oder wissenschaftlichen Bereichen verknüpft. Die Bandbreite dieses Kurses zeigt sich in der anwendungsorientierten Bearbeitung von Geodatenformaten von der Erstellung und Verarbeitung bis hin zum druckfertigen Kartenlayout.

Der Kurs richtet sich an Absolventen eines Studiums oder einer Ausbildung aus den Bereichen Geografie, Umwelt- und Naturwissenschaften, Vermessungswesen, Stadt- und Raumplanung, Architektur, Landschaftsplanung, Bauingenieurwesen oder mit mehrjähriger adäquater Berufstätigkeit.
Gute Computerkenntnisse (PC) sowie Anwendungserfahrung mit den gängigen Office-Programmen sind erforderlich. Sie benötigen ein Smartphone für diesen Kurs.

Fördermöglichkeiten sind mit Bildungsgutschein SGB II und SGB III sowie durch Rentenversicherungsträger (DRV), Berufsgenossenschaften (BG) und den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr möglich. Darüber hinaus können Förderungen mit der Bildungsprämie sowie den regionalen Bildungschecks erfolgen.

Die Geografie-Branche ist vielfältig und bietet einen vielversprechenden Arbeitsmarkt, da sie auch für andere Berufsrichtungen interessant ist und große Berührungspunkte erlaubt. Immobilienentwickler, Stadt- und Verkehrsplaner, Umweltreferenten, Biologen, Klimaforscher – Sie alle sind die GIS-Experten von heute. Aus diesem nicht ganz eindeutig abgrenzbaren Berufsbild ergeben sich verschiedenste Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Die Einführung der Geoinformationssysteme hat neuen Schwung mitgebracht, denn GIS wird in Bereichen wie Landwirtschaft, Geologie, Industrie, Umweltwissenschaft, Handel, Kartografie und Ingenieurs- und Planungswesen oder auch in der Telekommunikation und der Ver- und Entsorgung angewandt. Die Zahl der Arbeitslosen ist in der Branche der Geoinformationssysteme seit einigen Jahren rückläufig. Um hier nachhaltig Fuß fassen zu können, sind außerhalb der grundlegenden Berufsqualifikation noch weitere Punkte relevant. In den letzten Jahren wurde es immer wichtiger, entsprechende Arbeitserfahrung zu besitzen und im Team arbeiten zu können. Englischkenntnisse und Kommunikationsstärke sind von Arbeitgebern gern gesehen. Da die Berufsmöglichkeiten sehr breit gefächert sind, hilft es zudem, flexibel und aufgeschlossen gegenüber Neuem zu sein und sich stets weiterzuentwickeln. Häufig sind die GIS-Spezialisten auch Schnittstelle zwischen den einzelnen Abteilungen, da diese Informationen zusammenbringen und präsentieren. Zusätzliche Weiterbildungen bei cimdata wie beispielsweise ArcGIS, QGIS oder GIS-Web-Mapping führen tief in die digitale Materie ein und helfen, sich von der Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt abzuheben. Dabei steht das Anwenden von kommerzieller und freier Software im Vordergrund.