Zivilcourage

Zivilcourage! engagierte Projektarbeit der BT 9.2

Projektarbeit Zivilcourage. Mai 2010

Mediengestalter berichten über Ihre Erfahrungen mit diesem spannenden Projekt:Wir sind mit gemischten Gefühlen an die Sache ran gegangen. Da wir uns nicht wirklich vorstellen konnten wie das Thema Zivilcourage gut und verständlich  dargestellt werden könnte. Als wir uns jedoch das erste Mal mit den Verantwortlichen des Projekts getroffen hatten, konnten wir uns schon mehr in die Materie hinein versetzen. Trotzdem blieben wir bis zum Drehtag skeptisch wie die Umsetzung wirklich laufen würde.

Als wir jedoch an besagtem Tag unser Werk begannen, stellte sich heraus, dass wir es mit sehr authentischen Schauspielern zu tun hatten, welche die geforderte Situation sowie Story gut umsetzen konnten. Daher lief dann doch alles viel besser als gedacht. Und wir konnten den Drehtag erfolgreich beenden und mussten nicht wie befürchtet noch einen weiteren Tag drehen.

 

Die Nachbearbeitung, also den Schnitt, haben wir an mehreren aufeinander folgenden Freitagen fertiggestellt.

Abschließend ist zu sagen, dass sich die Arbeit auf jeden Fall gelohnt hat, da man erste gute Einblicke in die Arbeitswelt (des Mediengestalter BT) erlangen konnte und es war natürlich vor allem eine sehr gute Übung, welche nicht zu letzt auch einige Zeit in Anspruch genommen hat. Die Zusammenarbeit mit den Studierenden der KHSB stellte sich als sehr angenehm heraus. “

 

Projektbeteiligte:

Cimdata / BT 9.2

Christian Andres

Jan-Carlo Degner

Tim Warnecke

Matthias Hirsch

in Zusammenarbeit mit der

KHSB

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Resumee Katholische Hochschule Sozialarbeit

Erkenntnisse der k. Hochschule Sozialarbeit
Wie reagieren die Passanten, ab wann wird eingegriffen? Wird überhaupt eingegriffen? Zusätzlich stellte sich uns dann noch die Frage wie eingegriffen wird.
Jede Szene verlief anders, selbst wenn sich inhaltlich gleich war. Mal wurde rasch und forsch eingegriffen. Jedoch ein anderes mal waren sich die Passanten sehr unsicher und hielten sich mit ersten eingriffen zurück.
Auffallend war, dass in den Szenen wo es um einen „Pärchen-Streit“ mit schwangerer Frau und ihrem Freund ging, die Eingriffe durch die Passanten sehr lange auf sich warten ließen! Meist erst wenn es zu konkreten Handgreiflichkeiten kam (Sturz der schwangeren Frau) griffen Passanten ein.
Anschließend befragte Passanten erklärten uns das damit, dass sie Angst davor hatten selbst verletzt zu werden, oder sie sich in „private Angelegenheiten“ nicht einmischen wollten.
Auffallend war, dass die meisten Passanten nicht richtig eingriffen und sich immer wieder auf eine Diskusion mit dem Täter einließen anstatt das Opfer richtig aus der Situation zu nehmen und damit die Situation den Agressionsfaktor zu nehmen.

Als Ergebnis waren die Aufnahmen sehr hilfreich. An diesen konnten wir unsere wissenschaftlichen Arbeit gut vertiefen und als konkretes, objektives Beispiel anführen. Wir konnten den Bystander-Effekt gut beobachten.

Zusätzlich wurden wir in diesem Projekt mit der Ausländerfeindlichkeit konfrontiert. Darauf waren wir zwar nicht richtig vorbereitet, aber die Aussagen einiger Passanten waren erschreckend.
Aussagen: „Die Ausländer schlagen sich doch immer, die wollen das doch auch so!“

Einer Meinung waren sich dennoch alle Passanten, ob sie eingriffen oder nicht. Wenn ihnen so etwas passieren würde, wollten sie auf jedenfall, dass eingegriffen wird!

Technik:
JVC  /  00:10:22 / DVCAM / Final Cut; After Effects


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