Weiterbildung

Weiterbildung – Finanzierungsmöglichkeiten und Tipps

Eine Weiterbildung wäre genau das Richtige? Nur wie lässt sich dies finanzieren? Gibt es bestimmte Voraussetzungen? Wie und wo können Anträge gestellt werdfen? Dieser Artikel informiert grundlegend. 

Bildungsprämie

Einen  vom Bundesministerium für Bildung und Forschung vergebenen Prämiengutschein können Erwerbstätige für einzelne Weiterbildungsmaßnahmen beantragen und so bis zu 50 Prozent bzw. maximal 500 Euro sparen. Voraussetzung ist, dass sie mindestens 15 Stunden pro Woche einer beruflichen Tätigkeit nachgehen und ihr Jahreseinkommen die Grenze von 20.000 Euro nicht übersteigt. Weiterhin ist der Besuch einer der Beratungsstellen Pflicht, in der über die beruflichen Ziele gesprochen und die hierfür geeignete Weiterbildungsmaßnahme gefunden werden soll. Eine Übersicht der zugelassenen Beratungsstellen in Ihrer Region sowie weiterführende Informationen finden Interessierte unter http://www.bildungspraemie.info.

 

Bildungsurlaub

Diejenigen, die sich berufsbegleitend weiterbilden möchten, erhalten in Form eines bezahlten Bildungsurlaubs immerhin eine indirekte Unterstützung. So sichert das Berliner Bildungsurlaubsgesetz Auszubildenden und Arbeitnehmern, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, zusätzlich 10 freie Arbeitstage pro Kalenderjahr zu, an denen sie Maßnahmen zu ihrer beruflichen Qualifizierung besuchen können. Bei älteren Arbeitnehmern verteilen sich diese 10 Urlaubstage auf zwei aufeinander folgende Kalenderjahre. Wichtig ist, darauf zu achten, die Freistellung für den Bildungsurlaub spätestens sechs Wochen vor Beginn der weiterbildenden Maßnahme beim Arbeitgeber zu beantragen. Hierzu müssen auch die Anmeldung sowie der Bescheid über die Anerkennung der Bildungsveranstaltung eingereicht werden.

 

http://www.berlin.de/sen/arbeit/bildungsurlaub/index.html

 

Bildungsgutschein

Mit dem von der Agentur für Arbeit ausgestellten Bildungsgutschein erhalten Arbeitslosengeld-II-Empfänger sowie von Arbeitslosigkeit bedrohte Angestellte Zugang zu weiterbildenden Maßnahmen. In einem persönlichen Gespräch wird zunächst geklärt, welche Qualifikationen angesichts des individuellen Bildungsstandes für die eigene berufliche Zukunft hilfreich sein und welche Kompetenzen erweitert bzw. vertieft werden könnten.

 

Auf dieser Grundlage wird ein konkretes Bildungsziel vereinbart, zu dessen Erreichen binnen dreier Monate eine förderfähige Weiterbildungsangebot frei ausgewählt und besucht werden kann. Der zu diesem Zweck ausgestellte Bildungsgutschein garantiert hierbei die Übernahme aller Kosten.

 

Alles weitere  hier:

http://www.arbeitsagentur.de/nn_26396/zentraler-Content/A05-Berufl-Qualifizierung/A052-Arbeitnehmer/Allgemein/Bildungsgutschein.html

 

Begabtenförderung – Das Weiterbildungsstipendium

Ein weiterer Anreiz dafür, sich während einer Ausbildung ordentlich ins Zeug zu legen, bildet die Begabtenförderung. Dieses Weiterbildungsstipendium vergibt das Bundesministerium für Bildung und Forschung seit nunmehr 20 Jahren an Absolventinnen und Absolventen einer dualen Berufsausbildung, die das 25. Lebensjahr noch nicht erreicht haben und die Abschlussprüfung ihrer beruflichen Ausbildung besonders gut gemeistert haben, sprich, eine Durchschnittsnote von mindestens 1,9 bzw. mindestens 87 Punkte erreicht haben. Chancen auf das Weiterbildungsstipendium haben weiterhin diejenigen, die in einem überregionalen Wettbewerb ihrer Berufsbranche einen der ersten drei Plätze belegt haben oder die aus guten Gründen von ihrem Arbeitgeber bzw. ihrer Berufsschule für die Begabtenförderung empfohlen werden.

 

Wer die Zusage für die Begabtenförderung in der Tasche hat, darf sich drei Jahre lang auf bis zu 2.000 Euro jährlich freuen, die ihm für berufsbegleitende Weiterbildungsmaßnahmen zur Verfügung stehen. Als förderfähig gelten hierbei Workshops, Seminare und Kurse, die der fachlichen Qualifizierung dienen, aber auch solche, welche die allgemeinen beruflichen Kompetenzen stärken und erweitern. Zu letzteren zählen der Erwerb und die Vertiefung von Fremdsprachenkenntnissen im In- und Ausland ebenso wie die Verbesserung der eigenen sozialen Kompetenzen.

 

Interessierte können den Antrag auf Begabtenförderung bei der Industrie- und Handelskammer bzw. bei der Handwerkskammer stellen, bei der ihr Ausbildungsverhältnis gemeldet war. Der Antrag muss bis zum 30. November eingereicht werden. Das anschließende Auswahlverfahren entscheidet dann, wer ab dem 1. Januar des Folgejahres das dreijährige Weiterbildungsstipendium erhält.

 

Wer weitere Informationen oder einen Ansprechpartner sucht, wird auf folgenden Seiten fündig:

http://www.bmbf.de/de/13839.php

http://www.sbb-stipendien.de/weiterbildungsstipendium.html

http://www.ihk-berlin.de/aus_und_weiterbildung/Ausbildung/Infos_fuer_Azubis/813280/Begabtenfoerderung_berufliche_Bildung.html

http://www.hwk-berlin.de/weiterbildung/foerdermoeglichkeiten/stipendium.html

 

Für weiterführende Informationen folgen Sie den Links im Artikel oder lassen Sie sich von uns individuell beraten. Das Weiterbildungsangebot von cimdata finden Sie hier. Eine Beratung erfolgt kostenlos und unverbindlich! Hier können SIe direkt einen Termin vereinbaren: 030.327991-31

Quelle: http://www.gutscheinpony.de/magazin/berlin/bildung.


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