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Weiterbildung: Screendesigner

Details

Dauer: 16 Wochen

Starttermin: 02.11.2020 | 09.03.2021 | 12.07.2021

Laut Statista hat sich die Zahl der Installationen von Business-Apps im ersten Quartal 2020 verdoppelt im Vergleich zum Vorjahresquartal. Auch die Installationen von E-Commerce-Apps sind stark gestiegen. Die Entwicklung von Apps steigt immer weiter und somit auch der Bedarf an Know-how im Screendesign. Screendesign stellt die Schnittstelle zwischen einer App oder Webseite und dem User dar. Sie ist essenziell für den Erfolg der Anwendung. Daher werden nicht nur Screendesigner an sich gesucht. Auch in Bereichen wie zum Beispiel Mediengestaltung, Grafikdesign, Kommunikationsdesign, Webentwicklung, Frontend Development und natürlich dem UX/UI-Design werden Screendesign-Kenntnisse immer häufiger vorausgesetzt. Diese Weiterbildung vermittelt alle Kenntnisse, die ein Screendesigner auf dem aktuellen Arbeitsmarkt benötigt.

Inhalte dieser Weiterbildung
Die Reihenfolge der nachfolgend aufgeführten Kurse ist variabel. Die Weiterbildung kann individuell durch weitere Lerninhalte aus unserem Kursangebot erweitert werden.

Diese Weiterbildung vermittelt umfangreiches Wissen zu den Themen Usability und User Experience. Sie lernen entscheidende Richtlinien und Normen für grafische Benutzeroberflächen kennen. Sie analysieren Usergruppen, erstellen Szenarien und Personas. Sie erlernen ein breites Spektrum im Umgang mit Sketch und Adobe XD und Prototyping-Tools wie InVision und Figma. Ein besonderes Augenmerk liegt sowohl auf der Konzeption, als auch auf dem Designen von Apps und den komplexen, responsiven Screendesigns für die gängigen Ausgabemedien Desktop, Tablet, Smartphone und Smartwatch. Ein weiterer Inhalt ist das detaillierte Layouten der Screens und das optimale Exportieren und Vorbereiten der Layoutteile. Sie erstellen Click-Dummys für professionelle Anwendungen. Design Thinking ist eine Kreativ- und Problemlösungsmethode, die Sie in dieser Weiterbildung ebenfalls kennenlernen.

Der Kurs richtet sich an Absolventen eines Studiums oder einer Ausbildung aus den Bereichen Grafik, Design, Fotografie, Geisteswissenschaften, BWL, Marketing, Webdesign, Webentwicklung, Multimedia Development, Interface Design oder an Interessenten mit mehrjähriger adäquater Berufstätigkeit.

Wir empfehlen die Kombination dieser Weiterbildung mit dem Kurs Webentwicklung – HTML5/CSS3 Grundkurs. Die Kombination dieser Kenntnisse bereitet Sie optimal auf den Arbeitsmarkt vor.

Fördermöglichkeiten sind mit Bildungsgutschein SGB II und SGB III sowie durch Rentenversicherungsträger (DRV), Berufsgenossenschaften (BG) und den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr möglich. Darüber hinaus können Förderungen mit der Bildungsprämie sowie den regionalen Bildungschecks erfolgen.

Der Internationale Berufsverband der Internet Spezialisten Webmasters Europe (WE) untersucht jedes Jahr den Arbeitsmarkt für Internetspezialisten verschiedener Fachrichtungen: Dabei untersuchen sie mit Hilfe einer Meta-Jobsuchmaschinen die wichtigsten Onlinestellenbörsen nach Stellenangeboten, ermitteln die Zahl offener Stellen und analysieren die aktuellen Anforderungen für verschiedene Berufsprofile. Ein zentrales Ergebnis dieser Analysen ist, dass ein besonders hohes Plus bei der Nachfrage für Webdesigner mit +32% zu verzeichnen ist. Die Analyse deutet daraufhin, dass dies u. a. auf eine steigende Nachfrage nach Design von Mobile Apps zurückzuführen ist. Außerdem stellen viele Unternehmen ihre Websites auf »responsive Design« um. Dass dem Nutzer die optimale Darstellung von Websites auf alles Endgeräten wichtig ist, weiß auch Google und kündigt an, den sogenannten »Mobile-First-Index« auszurollen und Websites bevorzugt zu crawlen und zu indexieren, die für mobile Endgeräte optimiert sind. Fakt ist: Hier besteht bei vielen Websites derzeit Handlungsbedarf und mündet in einer erhöhten Nachfrage nach kompetenten Webdesignern. 

Um in dieser aussichtsreichen Branche erfolgreich zu sein, sollten Webdesigner neben HTML und CSS nicht nur über solide JavaScript-Kenntnisse, sondern auch über gute Kenntnisse im Bereich Usability verfügen. In beiden Bereichen wurde ein Nachfrage-Plus von je 9% verzeichnet. Webdesigner sind zudem gut beraten, sich mit verschiedenen Stylesheet-Sprachen (SASS bzw. SCSS) vertraut zu machen. Der im Vorjahr bemerkte Trend in Richtung eines vielseitigen Front-End-Entwicklers setzt sich dabei fort. Reine Interface-Designer, die nicht über Programmierkenntnisse verfügen, sind mit -38% mittlerweile kaum noch nachgefragt. 

Viele Anforderungsprofilen legen zwar nahe, dass als Grundlage fast immer ein Studium oder eine vergleichbare Ausbildung gewünscht wird, jedoch haben auch talentierten Quereinsteiger mit soliden Fachkenntnissen und Bewerber mit fundierter Berufserfahrung nach Quereinstieg eine gute Chance auf dem Arbeitsmarkt. Voraussetzung dafür ist, dass sie aktuelles Wissen, fundierte Kenntnisse und eine große Lernbereitschaft mitbringen, sich in diesem schnell entwickelnden Berufsfeld weiterzubilden. Aktuell sind vor allem Skills im Bereich Usability gefragt, das heißt, Webdesigner, die mehr aus dem künstlerischen, ästhetisch orientierten Bereich kommen, sollten sich hier z. B. über Weiterbildungen unbedingt Kenntnisse in den Bereich User-Experience-Design (UX-Design) und User-Interface-Gestaltung aneignen.