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Start/ Weiterbildung/ Kategorie: UX/UI/ Screendesign & User Interface Design mit Sketch

Weiterbildung: Screendesign & User Interface Design mit Sketch

Details

Dauer: 4 Wochen

Starttermin: 02.11.2020 | 11.01.2021 | 09.03.2021

Unterrichtszeiten: Mo–Fr 08:30–16:15 Uhr​

Erfahrene UI-/UX-Designer sind begehrte Fachkräfte, wenn es um die Planung komplexer und anspruchsvoller Apps und Webanwendungen geht. Die Studierenden werden in diesem Kurs Stück für Stück an Schwerpunktthemen wie Usability, User Interface und User Experience insbesondere im App-Design herangeführt.
Sketch ist eine vektorbasierte Design-App, die sich in den letzten Jahren als das Tool für viele Interface Designer durchgesetzt und Screendesign auf ein neues Level gehoben hat. Sketch hat unter den Screendesignern Photoshop mittlerweile den Marktvorrang abgerungen. Mit Sketch werden Designs erstellt, die in allen Details auf der CSS-Syntax basieren und anschließend 1:1 von Entwicklern umgesetzt werden können. Die Stärke von Sketch liegt im Design von User Interfaces, Buttonsystemen, Navigationsstrukturen und komplexen Apps und Webanwendungen.

Grundlagen der Software Sketch
  • Grundlegende Programmfunktionen
  • Resizing und Viewportanpassung
  • Designsysteme anlegen und verwalten
  • Preview und Export
  • Plugins für Designer und Entwickler
  • Bibliotheken
  • Schwerpunkt App-Design mit Sketch 
  • Einblick in Webdesign mit Sketch
  • Rapid Prototyping
Grundlagen Screen- und Interfacedesign
  • Konzeption und Design
  • Layout und Komposition
  • Typografie (Typeramps)
  • Navigation und Interaktion
  • Farbsysteme
  • Vektorgrafik vs. Pixelbilder
  • Material Design vs. Human Interface Guidelines
  • Grundlagen InVision
Grundlagen UX/UI
  • Vom Brainstorming zum Low-Fi Mockup
  • Navigation und Interaktion
  • User-Centered Design, Design Thinking
  • Agile Projektarbeit
  • Idee entwickeln, in Sketch umsetzen und präsentieren
  • Atomic Design
  • Konzeption von Prototypen
  • Usability
  • Stilentwicklung einer App
  • Grafiken
  • Projektphase
Ihr erlerntes Wissen werden Sie in praktischen Projekten, Übungen oder Fallstudien mit fachlicher Unterstützung anwenden.
    Die Weiterbildung Screendesign & User Interface Design zeichnet sich durch ihre anwendungsbasierten und praxisorientierten Inhalte aus. Sie erlernen ein breites Spektrum im Umgang mit Sketch und Prototyping-Tools. Durch den gezielten Einsatz von Übungsphasen haben Sie die Möglichkeit, das zuvor erlernte Wissen schwerpunktmäßig im User Interface Design für Apps eigenständig anzuwenden und zu vertiefen. Ein besonderes Augenmerk liegt sowohl auf der Konzeption, als auch auf dem Designen von Apps und den komplexen, responsiven Screendesigns für die gängigen Ausgabemedien Desktop, Tablet, Smartphone und Smartwatch. Außerdem erlernen Sie den Umgang mit Prototypingtools wie InVision, sowie das Erstellen von Wireframes, Moodboards und Style Tile. Ein weiterer Inhalt ist das detaillierte Layouten der Screens und das optimale Exportieren und Vorbereiten der Layoutteile. Mit dem Abschluss dieses Weiterbildungskurses sind Sie in der Lage, die Funktionalität und die Userfreundlichkeit Ihres Designs zu optimieren und schaffen eine ideale Codinggrundlage für die anschließende Webentwicklung. Sie erlangen die Fähigkeit, selbstständig, zielgruppenadäquate Apps zu erstellen und mittels Prototyping die Usability zu testen.

    Dieser Kurs richtet sich an Absolventen eines Studiums oder einer Ausbildung aus den Bereichen Grafik, Design, Marketing, Webdesign, Film, Architektur, Fotografie oder anderen gestalterischen Fachrichtungen, beziehungsweise mit einer mehrjährigen Berufstätigkeit.

    Wir empfehlen die Kombination dieses Kurses mit dem Kurs Webentwicklung – HTML5/CSS3 Grundkurs. Die Kombination dieser Kenntnisse bereitet Sie optimal auf den Arbeitsmarkt vor.

    Fördermöglichkeiten sind mit Bildungsgutschein SGB II und SGB III sowie durch Rentenversicherungsträger (DRV), Berufsgenossenschaften (BG) und den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr möglich. Darüber hinaus können Förderungen mit der Bildungsprämie sowie den regionalen Bildungschecks erfolgen.

    Der Internationale Berufsverband der Internet Spezialisten Webmasters Europe (WE) untersucht jedes Jahr den Arbeitsmarkt für Internetspezialisten verschiedener Fachrichtungen: Dabei untersuchen sie mit Hilfe einer Meta-Jobsuchmaschinen die wichtigsten Onlinestellenbörsen nach Stellenangeboten, ermitteln die Zahl offener Stellen und analysieren die aktuellen Anforderungen für verschiedene Berufsprofile. Ein zentrales Ergebnis dieser Analysen ist, dass ein besonders hohes Plus bei der Nachfrage für Webdesigner mit +32% zu verzeichnen ist. Die Analyse deutet daraufhin, dass dies u. a. auf eine steigende Nachfrage nach Design von Mobile Apps zurückzuführen ist. Außerdem stellen viele Unternehmen ihre Websites auf »responsive Design« um. Dass dem Nutzer die optimale Darstellung von Websites auf alles Endgeräten wichtig ist, weiß auch Google und kündigt an, den sogenannten »Mobile-First-Index« auszurollen und Websites bevorzugt zu crawlen und zu indexieren, die für mobile Endgeräte optimiert sind. Fakt ist: Hier besteht bei vielen Websites derzeit Handlungsbedarf und mündet in einer erhöhten Nachfrage nach kompetenten Webdesignern.

    Um in dieser aussichtsreichen Branche erfolgreich zu sein, sollten Webdesigner neben HTML und CSS nicht nur über solide JavaScript-Kenntnisse, sondern auch über gute Kenntnisse im Bereich Usability verfügen. In beiden Bereichen wurde ein Nachfrage-Plus von je 9% verzeichnet. Webdesigner sind zudem gut beraten, sich mit verschiedenen Stylesheet-Sprachen (SASS bzw. SCSS) vertraut zu machen. Der im Vorjahr bemerkte Trend in Richtung eines vielseitigen Front-End-Entwicklers setzt sich dabei fort. Reine Interface-Designer, die nicht über Programmierkenntnisse verfügen, sind mit -38% mittlerweile kaum noch nachgefragt. 

    Viele Anforderungsprofilen legen zwar nahe, dass als Grundlage fast immer ein Studium oder eine vergleichbare Ausbildung gewünscht wird, jedoch haben auch talentierten Quereinsteiger mit soliden Fachkenntnissen und Bewerber mit fundierter Berufserfahrung nach Quereinstieg eine gute Chance auf dem Arbeitsmarkt. Voraussetzung dafür ist, dass sie aktuelles Wissen, fundierte Kenntnisse und eine große Lernbereitschaft mitbringen, sich in diesem schnell entwickelnden Berufsfeld weiterzubilden. Aktuell sind vor allem Skills im Bereich Usability gefragt, das heißt, Webdesigner, die mehr aus dem künstlerischen, ästhetisch orientierten Bereich kommen, sollten sich hier z. B. über Weiterbildungen unbedingt Kenntnisse in den Bereich User-Experience-Design (UX-Design) und User-Interface-Gestaltung aneignen.