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Weiterbildung: Digital Design

Details

Dauer: 16 Wochen

Starttermin: 10.08.2020 | 07.09.2020 | 05.10.2020

Digital Design umfasst nicht nur das Webdesign von Internetseiten und -portalen, sondern ist auch im realen Raum in Form von digitalisierten Werbewänden, Informationsfilmen in öffentlichen Verkehrsmitteln oder Auskunftsbildschirmen in Flughäfen und Bahnhöfen allgegenwärtig. Mit Fokus auf die technische Umsetzung erlernen Sie in der Weiterbildung Digital Design alle gängigen Programmiersprachen und Designprogramme zur Realisierung unterschiedlichster Aufgabenstellungen. Mit Sketch erstellen Sie im Handumdrehen Designs für Webseiten und Apps, die Sie per Code exportieren können.

Fundierte Kenntnisse im Umgang mit digitalen Produktionswerkzeugen sind im Digital Design die Grundvoraussetzung für beruflichen Erfolg. Aufgrund des hohen Bedarfs an qualifizierten Multimedia-Kräften existiert für dieses Berufsfeld, insbesondere im Hinblick auf crossmediale Experten, eine sehr starke Nachfrage.

Inhalte dieser Weiterbildung
Die Reihenfolge der nachfolgend aufgeführten Kurse ist variabel. Die Weiterbildung kann individuell durch weitere Lerninhalte aus unserem Kursangebot erweitert werden.

Das generelle Ziel der Weiterbildung ist die gestalterische Entwicklung und Umsetzung multimedialer Anwendungen, um mediale Darstellungsformen wie Text, Bild und Ton zu einem interaktiven Gesamtprodukt zusammenzuführen. Die Grundlagen werden durch die Vermittlung von Anwendungskenntnissen aus den Bereichen Print- und Webdesign gelegt. Nach einer Einführung in die Grafikerstellung und die Bildbearbeitung mit Adobe Illustrator und Adobe Photoshop erlernen Sie die wichtigsten Internetprotokolle, um mit HTML5 und CSS responsive und moderne Webseiten zu erstellen. Sketch gibt Ihnen die Mittel an die Hand, schnell und einfach Webseiten-
und Ap-Designs zu erstellen und sie als Code exportieren zu können.

Das Weiterbildungspaket richtet sich an Absolventen eines Studiums oder einer Ausbildung aus den Bereichen Grafik, Design, Architektur, Fotografie, Marketing, Geisteswissenschaften, Journalismus, Redaktion oder anderen künstlerischen und gestalterischen Fachbereichen oder mit mehrjähriger adäquater Berufstätigkeit.

Grundlegende Computerkenntnisse (PC oder Mac) sind erforderlich.

Fördermöglichkeiten sind mit Bildungsgutschein SGB II und SGB III sowie durch Rentenversicherungsträger (DRV), Berufsgenossenschaften (BG) und den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr möglich. Darüber hinaus können Förderungen mit der Bildungsprämie sowie den regionalen Bildungschecks erfolgen.

Der Internationale Berufsverband der Internet Spezialisten Webmasters Europe (WE) untersucht jedes Jahr den Arbeitsmarkt für Internetspezialisten verschiedener Fachrichtungen: Dabei untersuchen sie mit Hilfe einer Meta-Jobsuchmaschinen die wichtigsten Onlinestellenbörsen nach Stellenangeboten, ermitteln die Zahl offener Stellen und analysieren die aktuellen Anforderungen für verschiedene Berufsprofile. Ein zentrales Ergebnis dieser Analysen ist, dass ein besonders hohes Plus bei der Nachfrage für Webdesigner mit +32% zu verzeichnen ist. Die Analyse deutet daraufhin, dass dies u. a. auf eine steigende Nachfrage nach Design von Mobile Apps zurückzuführen ist. Außerdem stellen viele Unternehmen ihre Websites auf »responsive Design« um. Dass dem Nutzer die optimale Darstellung von Websites auf alles Endgeräten wichtig ist, weiß auch Google und kündigt an, den sogenannten »Mobile-First-Index« auszurollen und Websites bevorzugt zu crawlen und zu indexieren, die für mobile Endgeräte optimiert sind. Fakt ist: Hier besteht bei vielen Websites derzeit Handlungsbedarf und mündet in einer erhöhten Nachfrage nach kompetenten Webdesignern.

Um in dieser aussichtsreichen Branche erfolgreich zu sein, sollten Webdesigner neben HTML und CSS nicht nur über solide JavaScript-Kenntnisse, sondern auch über gute Kenntnisse im Bereich Usability verfügen. In beiden Bereichen wurde ein Nachfrage-Plus von je 9% verzeichnet. Webdesigner sind zudem gut beraten, sich mit verschiedenen Stylesheet-Sprachen (SASS bzw. SCSS) vertraut zu machen. Der im Vorjahr bemerkte Trend in Richtung eines vielseitigen Front-End-Entwicklers setzt sich dabei fort. Reine Interface-Designer, die nicht über Programmierkenntnisse verfügen, sind mit -38% mittlerweile kaum noch nachgefragt. 

Viele Anforderungsprofilen legen zwar nahe, dass als Grundlage fast immer ein Studium oder eine vergleichbare Ausbildung gewünscht wird, jedoch haben auch talentierten Quereinsteiger mit soliden Fachkenntnissen und Bewerber mit fundierter Berufserfahrung nach Quereinstieg eine gute Chance auf dem Arbeitsmarkt. Voraussetzung dafür ist, dass sie aktuelles Wissen, fundierte Kenntnisse und eine große Lernbereitschaft mitbringen, sich in diesem schnell entwickelnden Berufsfeld weiterzubilden. Aktuell sind vor allem Skills im Bereich Usability gefragt, das heißt, Webdesigner, die mehr aus dem künstlerischen, ästhetisch orientierten Bereich kommen, sollten sich hier z. B. über Weiterbildungen unbedingt Kenntnisse in den Bereich User-Experience-Design (UX-Design) und User-Interface-Gestaltung aneignen.