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Interview: Mein Weg in den Medienjob

Anne G. hat im März 2017 den Kurs Motion Design mit Adobe After Effects im Rahmen einer beruflichen Weiterbildung bei cimdata im Institut Berlin Charlottenburg belegt. Noch dazu hat sie das Abschlussprojekt mit voller Punktzahl bestanden. Nun startet sie in ihren neuen Job als Grafikdesignerin am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam. Aber der Weg dahin war natürlich nicht so einfach, wie es klingt. Im Interview hat sie uns von ihrer Weiterbildung bei cimdata, aber auch von den Schwierigkeiten bei Suche nach einem Job und bei der Bewältigung von Jobinterviews erzählt, und wie sie diese überwunden hat.

Los geht’s mit dem Interview

Welche Weiterbildung haben Sie hier bei cimdata gemacht?
„Ich habe den Kurs Motion Design mit Adobe After Effects bei dem Dozenten Harald Donner belegt.

Was genau verbirgt sich hinter dem Titel?
„Das Erstellen von animierten Grafiken! Ich kann jetzt zum Beispiel ein Logo entwerfen, das sich dreht, eine Infografik animieren oder so kleine Erklärvideos machen.“

Wie helfen Motion Design mit Adobe After Effects Kenntnisse auf dem Arbeitsmarkt konkret weiter?
„Es ist auf jeden Fall gerne gesehen. Oft steht es in den Stellenausschreibungen mit drin. Ich habe es bei meinem Vorstellungsgespräch beim Hasso-Plattner-Institut auch gesagt, aber ob das jetzt der ausschlaggebende Punkt war, weiß ich nicht.“

Wie hat Ihnen an der Weiterbildung  gefallen?
„Der Dozent Harald Donner war super! Ruhig, mit viel Geduld und sehr viel Wissen und Erfahrung hat er den Stoff vermittelt und auch bei spontanen Nachfragen konnte er immer problemlos weiterhelfen. Wir waren insgesamt 12 Leute im Kurs und mit mir waren noch zwei im Raum, die auch den Kurs belegt haben. Wir saßen gemeinsam an einem Gruppentisch jeder vor seinem PC. Mit denen konnte man sich gut austauschen, mit den anderen, die an einem der anderen Standorte saßen, war das natürlich schwieriger. Dabei geht über die Kopfhörer einiges an Kommunikation verloren. Man könnte also mehr aus so einem Kurs rausziehen, wenn mehr Austausch in der Klasse gäbe.“

Und danach ging die Jobsuche los? Wie sind Sie dabei vorgegangen?
„Ich habe eigentlich kontinuierlich nach einem Job gesucht. Zum Zeitpunkt des Startes der Weiterbildung bei cimdata standen noch zwei meiner Bewerbungen aus, deswegen war ich mir anfänglich gar nicht sicher, ob ich die Weiterbildung beenden würde. Trotzdem habe ich ohne zu wissen, ob das mit einem der Jobs klappt, angefangen. Leider habe ich dann für beide Jobs eine Absage bekommen und war natürlich schon enttäuscht. Das war dann auch der Zeitpunkt, an dem ich mich dazu entschieden habe, bei Frau Meißner im Karriereservice an die Tür zu klopfen. Gemeinsam sind wir dann Schritt für Schritt meine Bewerbungsunterlagen durchgegangen und das Anschreiben bekam einen letzten Feinschliff. Als die Einladung zum Vorstellungsgespräch kam, haben wir dieses simuliert und sind im Stressinterview schwierige und provokante Fragen mit für mich adäquaten Antworten durchgegangen. Im tatsächlichen Interview ist es darauf aber gar nicht angekommen. Da waren nur die Arbeit und die fachlichen Kompetenzen Thema. Der Chef ist, glaube ich, sehr straight forward. Mein erster Gedanke nach dem Gespräch war, dass ich es vermasselt habe. Das Gespräch ging über eine dreiviertel Stunde und wurde im Stehen gehalten, an einem dieser Stehtische. Am Anfang standen alle da noch schön gerade dran, aber gegen Ende war der Stehtisch dann doch größeren Belastungen durch den einen oder anderen Ellenbogen ausgesetzt.
Als dann kurz darauf die Nachricht kam, dass ich den Job bekommen habe, habe ich mich sehr gefreut. Die gute Vorbereitung hat also was geholfen und ich bin auf jeden Fall sicherer ins Gespräch gegangen.
Ich war insgesamt drei Mal bei Frau Meißner in der Beratung und von jedem der Termine habe ich profitieren können. Tatsächlich war es dann so, dass ich während der Zeit der Weiterbildung eine Bewerbung geschrieben habe, die dann gleich zum Erfolg führte. Ich kann den Karriereservice und Frau Meißner wirklich jedem weiterempfehlen, weil dort viel Erfahrung vorhanden ist.“

Und sind Sie jetzt glücklich mit ihrem neuen Job?
„Ja der Job ist echt super. Ich habe aber auch echt Glück gehabt, dass das Hasso-Plattner-Institut gerade gesucht hat. Da hat einfach alles gepasst. Es ist nämlich gar nicht so leicht einen Job für 20 Stunden die Woche zu finden, der gleichzeitig spannend ist.“

 

Wir wünschen einen erfolgreichen Start in den Job und bedanken uns für das Gespräch!

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Ein Gedanke zu „Interview: Mein Weg in den Medienjob

  1. Schöner Beitrag!
    Natürlich sind solche zusätzliche Fähigkeiten immer bei der Jobsuche hilfreich. Arbeitsgeber finden es positiv, und manchmal obligatorisch, verschiedene Fähigkeiten zu haben. Dazu gehören natürlich neue Technologien. Deswegen ist es gut, dass sie solche Kurse durchführen. Also, gut gemacht!
    Viel Inspiration!
    Sabrina Bergmann

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