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Start/ Weiterbildung/ Kategorie: UX/UI/ Screendesign mit Adobe XD und Figma

Weiterbildung: Screendesign mit Adobe XD und Figma

Details

Dauer: 4 Wochen

Starttermin: 30.11.2020 | 08.02.2021 | 12.04.2021

Unterrichtszeiten: Mo–Fr 08:30–16:15 Uhr​

Der Screendesigner setzt Marken auf Bildschirmen um. Hierbei geht es nicht nur um Logo, Farbe und Design. Screendesign spiegelt das Unternehmen nach außen wider und sollte auf die Nutzerbedürfnisse abgestimmt sein. Der Screendesigner hat die Aufgabe, die Oberfläche von beispielsweise Apps funktional zu gestalten und die User möglichst zu Interaktionen zu bewegen. Dabei werden im Screendesign alle Schritte von der Konzeption über das Prototyping bis hin zum Testing durchgeführt. Typisch ist die Zusammenarbeit mit Designern und Programmierern, sodass technisches und gestalterisches Verständnis nötig ist. 

 
Zu den branchentypischen Programmen im Screendesign gehören Adobe XD und Figma. Sie alle unterstützen das Co-Editing, also das gleichzeitige Bearbeiten eines Designs und Versionierung. Dies erleichtert das Arbeiten im Team, wie es beispielsweise in Agenturen vorkommt. Außerdem zeichnen sich die Programme durch eine intuitive Bedienbarkeit aus. Sie sind darauf ausgelegt, durch gut angeordnete Werkzeuge, vorgefertigte Kits und eine hohe Leistung schnelles und effizientes Design umzusetzen. Diese Weiterbildung setzt den Fokus auf App-Design.

  • Einsatzgebiete und Anwendungsbeispiele von Screendesign 
  • Best Practices 
  • Wireframes 
  • Vorstellung der Software 
  • Konzeption eines eigenen App-Dummys unter Nutzung von z. B. Typografie, Scribbles und Moodboards 
  • Aspekte der Ästhetik und Usability 
  • Standards und UI Kits 
  • Einführung Adobe XD und Figma 
  • Plugins 
  • Pixel- und Vektorgrafiken 
  • Versionierung 
  • Libraries und Symbolbibliotheken 
  • Prozesse im Screendesign wie z. B. Change Request Management und Testing im Rahmen des Service Designs 
  • Präsentation der Klickdummys
Ihr erlerntes Wissen werden Sie in praktischen Projekten, Übungen oder Fallstudien mit fachlicher Unterstützung anwenden.

    Der Schwerpunkt dieser Weiterbildung liegt in der Praxis. Sie erlernen das App-Design mit den Programmen Adobe XD und Figma. Sie erstellen Click-Dummys für professionelle Anwendungen. Sie erlernen das Screendesign von der Konzeption und dem Wireframing hin zur auftragsgerechten Erstellung von Projektideen und Präsentationen, die dann in die Entwicklung gehen können. 

    Der Kurs richtet sich an Absolventen eines Studiums oder einer Ausbildung aus den Bereichen Grafik, Design, Fotografie,  Marketing, Webdesign, Multimedia Development, Interface Design oder an Interessenten mit gestalterischem Sinn und mehrjähriger adäquater Berufstätigkeit.

    Erste Erfahrungen in der pixel- bzw. vektorbasierten Bildbearbeitung und grundlegendes Wissen in HTML/CSS sind von Vorteil, aber nicht erforderlich.

    Fördermöglichkeiten sind mit Bildungsgutschein SGB II und SGB III sowie durch Rentenversicherungsträger (DRV), Berufsgenossenschaften (BG) und den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr möglich. Darüber hinaus können Förderungen mit der Bildungsprämie sowie den regionalen Bildungschecks erfolgen.

    Der Internationale Berufsverband der Internet Spezialisten Webmasters Europe (WE) untersucht jedes Jahr den Arbeitsmarkt für Internetspezialisten verschiedener Fachrichtungen: Dabei untersuchen sie mit Hilfe einer Meta-Jobsuchmaschinen die wichtigsten Onlinestellenbörsen nach Stellenangeboten, ermitteln die Zahl offener Stellen und analysieren die aktuellen Anforderungen für verschiedene Berufsprofile. Ein zentrales Ergebnis dieser Analysen ist, dass ein besonders hohes Plus bei der Nachfrage für Webdesigner mit +32% zu verzeichnen ist. Die Analyse deutet daraufhin, dass dies u. a. auf eine steigende Nachfrage nach Design von Mobile Apps zurückzuführen ist. Außerdem stellen viele Unternehmen ihre Websites auf »responsive Design« um. Dass dem Nutzer die optimale Darstellung von Websites auf alles Endgeräten wichtig ist, weiß auch Google und kündigt an, den sogenannten »Mobile-First-Index« auszurollen und Websites bevorzugt zu crawlen und zu indexieren, die für mobile Endgeräte optimiert sind. Fakt ist: Hier besteht bei vielen Websites derzeit Handlungsbedarf und mündet in einer erhöhten Nachfrage nach kompetenten Webdesignern.

    Um in dieser aussichtsreichen Branche erfolgreich zu sein, sollten Webdesigner neben HTML und CSS nicht nur über solide JavaScript-Kenntnisse, sondern auch über gute Kenntnisse im Bereich Usability verfügen. In beiden Bereichen wurde ein Nachfrage-Plus von je 9% verzeichnet. Webdesigner sind zudem gut beraten, sich mit verschiedenen Stylesheet-Sprachen (SASS bzw. SCSS) vertraut zu machen. Der im Vorjahr bemerkte Trend in Richtung eines vielseitigen Front-End-Entwicklers setzt sich dabei fort. Reine Interface-Designer, die nicht über Programmierkenntnisse verfügen, sind mit -38% mittlerweile kaum noch nachgefragt. 

    Viele Anforderungsprofilen legen zwar nahe, dass als Grundlage fast immer ein Studium oder eine vergleichbare Ausbildung gewünscht wird, jedoch haben auch talentierten Quereinsteiger mit soliden Fachkenntnissen und Bewerber mit fundierter Berufserfahrung nach Quereinstieg eine gute Chance auf dem Arbeitsmarkt. Voraussetzung dafür ist, dass sie aktuelles Wissen, fundierte Kenntnisse und eine große Lernbereitschaft mitbringen, sich in diesem schnell entwickelnden Berufsfeld weiterzubilden. Aktuell sind vor allem Skills im Bereich Usability gefragt, das heißt, Webdesigner, die mehr aus dem künstlerischen, ästhetisch orientierten Bereich kommen, sollten sich hier z. B. über Weiterbildungen unbedingt Kenntnisse in den Bereich User-Experience-Design (UX-Design) und User-Interface-Gestaltung aneignen.