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Start/ Weiterbildung/ Kategorie: UX/UI/ UX & Design Thinking - Konzeption digitaler Produkte & Services

Weiterbildung: UX & Design Thinking - Konzeption digitaler Produkte & Services

Details

Dauer: 4 Wochen

Starttermin: 14.03.2022 | 11.05.2022 | 11.07.2022

Unterrichtszeiten: Mo–Fr 08:30–16:15 Uhr​

User Experience stellt den User und seine Bedürfnisse, Ziele und Absichten konsequent in den Mittelpunkt von Produkt- und Servicedesign. Andererseits ist Individualisierung einer der globalen Megatrends überhaupt.
Design Thinking trifft den Zeitgeist agilen und vernetzten Arbeitens. Wie lässt sich das mit der allumfassenden Digitalisierung sinnvoll vereinen? Welche Kompetenzen und welches Mindset benötigen erfolgreiche Produkt-, UX- und Service Designer, Agenturen, Start-ups, Unternehmen, Markenstrategen, Konzepter, Informationsarchitekten, das Marketing, das Development? So kann Design Thinking Unternehmen transformieren, digitale Geschäftsmodelle generieren und einzigartige Produkte und Dienstleistungen für Kunden schaffen.


Design Thinking
  • Einführung und Anwendungsbereiche
  • Mindset
  • Mikrozyklus des Design Thinking
  • Phasen Empathize, Define, Ideate, Prototype, Test
  • Methoden und Tools
  • Digitale Produkte und Services
  • Lean Canvas
  • Design Kriterien der Digitalisierung
  • Effiziente, interdisziplinäre Teamarbeit
  • Teamerfahrung und Zusammenarbeit
  • Design Thinking Übungen und Anwendungsbeispiele 
Ihr erlerntes Wissen werden Sie in praktischen Projekten, Übungen oder Fallstudien mit fachlicher Unterstützung anwenden.

Sie lernen anhand konkreter Cases und Übungen, wie man diese komplexe und multidisziplinäre Aufgabe meistert. Im Kurs werden globale Megatrends und Markenarchitekturen beleuchtet. Außerdem wird die Entwicklung flexibler Designsysteme, Design Patterns, Pattern Libraries und agiles Designmanagement thematisiert. Mit umfangreichem Wissen, den Methoden und dem Mindset aus dem Design Thinking bauen Sie Ihre Lösungskompetenz profitabel aus. Design Thinking ist eine Kreativ- und Problemlösungsmethode, die iterativ und nach dem Human Centered Design arbeitet. Sie ist für die digitale Produkt- und Serviceentwicklung bestens geeignet und wird von Brands wie Apple, Google, Samsung and GE konsequent dafür eingesetzt. Auf dem Arbeitsmarkt ist Design Thinking heiß begehrt und Voraussetzung vieler Stellenanforderungen.

Der Kurs richtet sich an Absolventen eines Studiums oder einer Ausbildung aus den Bereichen Grafik, Design, Fotografie, Geisteswissenschaften, BWL, Marketing, Webdesign, Webentwicklung, Multimedia Development, Interface Design oder an Interessenten mit mehrjähriger adäquater Berufstätigkeit.

Gute Computerkenntnisse sind erforderlich. Für diesen Kurs sind Grundlagen in User Experience erforderlich, wie sie z.B. in unserem Kurs Usability & User Experience vermittelt werden. Außerdem sind Grundkenntnisse in Englisch erforderlich.

Fördermöglichkeiten sind mit Bildungsgutschein SGB II und SGB III sowie durch Rentenversicherungsträger (DRV), Berufsgenossenschaften (BG) und den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr möglich. Darüber hinaus können Förderungen mit der Bildungsprämie sowie den regionalen Bildungschecks erfolgen.

Der Internationale Berufsverband der Internet Spezialisten Webmasters Europe (WE) untersucht jedes Jahr den Arbeitsmarkt für Internetspezialisten verschiedener Fachrichtungen: Dabei untersuchen sie mit Hilfe einer Meta-Jobsuchmaschinen die wichtigsten Onlinestellenbörsen nach Stellenangeboten, ermitteln die Zahl offener Stellen und analysieren die aktuellen Anforderungen für verschiedene Berufsprofile. Ein zentrales Ergebnis dieser Analysen ist, dass ein besonders hohes Plus bei der Nachfrage für Webdesigner mit +32% zu verzeichnen ist. Die Analyse deutet daraufhin, dass dies u. a. auf eine steigende Nachfrage nach Design von Mobile Apps zurückzuführen ist. Außerdem stellen viele Unternehmen ihre Websites auf »responsive Design« um. Dass dem Nutzer die optimale Darstellung von Websites auf alles Endgeräten wichtig ist, weiß auch Google und kündigt an, den sogenannten »Mobile-First-Index« auszurollen und Websites bevorzugt zu crawlen und zu indexieren, die für mobile Endgeräte optimiert sind. Fakt ist: Hier besteht bei vielen Websites derzeit Handlungsbedarf und mündet in einer erhöhten Nachfrage nach kompetenten Webdesignern.

Um in dieser aussichtsreichen Branche erfolgreich zu sein, sollten Webdesigner neben HTML und CSS nicht nur über solide JavaScript-Kenntnisse, sondern auch über gute Kenntnisse im Bereich Usability verfügen. In beiden Bereichen wurde ein Nachfrage-Plus von je 9% verzeichnet. Webdesigner sind zudem gut beraten, sich mit verschiedenen Stylesheet-Sprachen (SASS bzw. SCSS) vertraut zu machen. Der im Vorjahr bemerkte Trend in Richtung eines vielseitigen Front-End-Entwicklers setzt sich dabei fort. Reine Interface-Designer, die nicht über Programmierkenntnisse verfügen, sind mit -38% mittlerweile kaum noch nachgefragt. 

Viele Anforderungsprofilen legen zwar nahe, dass als Grundlage fast immer ein Studium oder eine vergleichbare Ausbildung gewünscht wird, jedoch haben auch talentierten Quereinsteiger mit soliden Fachkenntnissen und Bewerber mit fundierter Berufserfahrung nach Quereinstieg eine gute Chance auf dem Arbeitsmarkt. Voraussetzung dafür ist, dass sie aktuelles Wissen, fundierte Kenntnisse und eine große Lernbereitschaft mitbringen, sich in diesem schnell entwickelnden Berufsfeld weiterzubilden. Aktuell sind vor allem Skills im Bereich Usability gefragt, das heißt, Webdesigner, die mehr aus dem künstlerischen, ästhetisch orientierten Bereich kommen, sollten sich hier z. B. über Weiterbildungen unbedingt Kenntnisse in den Bereich User-Experience-Design (UX-Design) und User-Interface-Gestaltung aneignen.