0800 4433551
Telefonische Beratung
von 9:00–18:00 Uhr

Start/ Weiterbildung/ Kategorie: Webdesign & Webproducing/ Cloud Computing & Cloud Systems

Weiterbildung: Cloud Computing & Cloud Systems

Details

Dauer: 4 Wochen

Starttermin: 05.10.2020 | 08.02.2021 | 14.06.2021

Cloud Computing zählt heute zu den wichtigsten Themen der IT-Branche. Maßgeschneiderte Cloud-Lösungen bieten Unternehmen ein enormes Entwicklungspotential für mehr Verfügbarkeit, Flexibilität und damit Effizienz. Und so nutzen immer mehr Unternehmen die Möglichkeit, auf die eigenen unternehmerischen Anforderungen exakt abgestimmte IT-Ressourcen und Anwendungen über das Internet abzurufen. Daraus resultiert eine große Nachfrage nach Cloud Computing-Experten, die Cloud-Systeme einrichten und betreuen können.

Dieser Kurs macht Sie mit den Möglichkeiten von Cloud-Technologien und den Vorteilen von Cloud Computing für Unternehmen vertraut und bereitet Sie insbesondere auf die praktische Arbeit mit der Amazon-Plattform AWS (Amazon Web Services) vor. Anhand von AWS lernen Sie exemplarisch die gängigen Cloud Server Produkte und Cloud Services kennen, wie z.B. redundante Systeme, Speicherplatz (Cloud Storage), AWS-Datenbanken, dezentrale Datenverarbeitung und Datenanalyse-Tools.

Indem Sie die grundlegenden Konzepte des AWS-Cloud Computing kennenlernen, sind Sie nach Abschluss unseres Kurses in der Lage, fundierte Entscheidungen zu IT-Lösungen auf der Basis der individuellen geschäftlichen Anforderungen in Ihrem Unternehmen zu treffen. Sie lernen in diesem Kurs die Cloud Services von AWS kennen, Ihre Kenntnisse sind anschließend auch auf andere Cloud Anbieter übertragbar.


  • Einführung in Cloud Computing
  • Aufgabenfeld von Cloud-Spezialisten und Cloud-Experten: Cloud Administrator, Cloud Developer Cloud Architect
  • Vorstellung verschiedener Cloud Hosting-Anbieter: Microsoft, AWS, Google, E-Mail-Provider, …
  • Infrastructure as a Service (IaaS) / Platform as a Service (PaaS) / Software as a Service (SaaS)
  • Kostenkalkulation 
  • Kosteneinschätzung, Buchhaltungssystem und Auswertung für die Buchhaltung
  • Einführung in Linux
  • Webserver einrichten, SSH Zugänge
  • Zugriffe auf den Server und Services einrichten
  • Design und Implementierung von Private Cloud, Hybrid- und Public-Cloud-Infrastrukturen
  • AWS-Infrastruktur mit Beispielen (exemplarisch für Banken, Schulen, Onlineshops)
  • Einrichtung eines Webservers mit AWS
  • Account anlegen, Infrastruktur, Menü, Admin-Account
  • Benutzergruppen definieren, Pflege von Schnittstellen, Backups 
  • Einrichtung verschiedener Servicedienstleistungen und Pflege
  • Cloud-Strukturen, Datenbanken, Server-Infrastruktur
  • Webserver einrichten
  • Bilderkennung
  • Nutzen von Daten- und Tabellenanalysen

                                  Ihr erlerntes Wissen werden Sie in praktischen Projekten, Übungen oder Fallstudien mit fachlicher Unterstützung anwenden.

                                    Nach Abschluss des Kurses sind Sie mit den Grundlagen des Cloud Computing vertraut und verfügen über ein fundiertes Wissen über den Aufbau von Infrastrukturen in Cloud Systemen sowie über die sichere Nutzung von Cloud Diensten. Sie erfahren, mit welchen Cloud Diensten Unternehmen und Teams bei der Verwaltung komplexer und großer Umgebungen unterstützt werden. Sie wissen, welche AWS-Services Sie auswählen, um sich wiederholende Aufgaben und Prozesse wie Bereitstellungen, Entwicklungs- und Test-Workflows, Container-Verwaltung und Konfigurationsverwaltung zu automatisieren.

                                    Sie richten Webservices wie Webseiten und Datenbanken ein und nutzen neben der grafischen Oberfläche auch die Konsole, um Anpassungen vorzunehmen. Ihr Wissen festigen Sie mit der Planung und Umsetzung eines eigenen Projektes.

                                    Diese Weiterbildung richtet sich an Absolventen eines Studiums oder einer Ausbildung aus den Bereichen Webentwicklung, iOS-, Java- und Android-Entwicklung und Informatik oder mit mehrjähriger adäquater Berufstätigkeit.

                                    Kenntnisse und Erfahrung mit gängigen IT-Infrastrukturen und Shell-Programmierung sind von Vorteil.

                                    Fördermöglichkeiten sind mit Bildungsgutschein SGB II und SGB III sowie durch Rentenversicherungsträger (DRV), Berufsgenossenschaften (BG) und den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr möglich. Darüber hinaus können Förderungen mit der Bildungsprämie sowie den regionalen Bildungschecks erfolgen.

                                    Der Internationale Berufsverband der Internet Spezialisten Webmasters Europe (WE) untersucht jedes Jahr den Arbeitsmarkt für Internetspezialisten verschiedener Fachrichtungen: Dabei untersuchen sie mit Hilfe einer Meta-Jobsuchmaschinen die wichtigsten Onlinestellenbörsen nach Stellenangeboten, ermitteln die Zahl offener Stellen und analysieren die aktuellen Anforderungen für verschiedene Berufsprofile. Ein zentrales Ergebnis dieser Analysen ist, dass ein besonders hohes Plus bei der Nachfrage für Webdesigner mit +32% zu verzeichnen ist. Die Analyse deutet daraufhin, dass dies u. a. auf eine steigende Nachfrage nach Design von Mobile Apps zurückzuführen ist. Außerdem stellen viele Unternehmen ihre Websites auf »responsive Design« um. Dass dem Nutzer die optimale Darstellung von Websites auf alles Endgeräten wichtig ist, weiß auch Google und kündigt an, den sogenannten »Mobile-First-Index« auszurollen und Websites bevorzugt zu crawlen und zu indexieren, die für mobile Endgeräte optimiert sind. Fakt ist: Hier besteht bei vielen Websites derzeit Handlungsbedarf und mündet in einer erhöhten Nachfrage nach kompetenten Webdesignern.

                                    Um in dieser aussichtsreichen Branche erfolgreich zu sein, sollten Webdesigner neben HTML und CSS nicht nur über solide JavaScript-Kenntnisse, sondern auch über gute Kenntnisse im Bereich Usability verfügen. In beiden Bereichen wurde ein Nachfrage-Plus von je 9% verzeichnet. Webdesigner sind zudem gut beraten, sich mit verschiedenen Stylesheet-Sprachen (SASS bzw. SCSS) vertraut zu machen. Der im Vorjahr bemerkte Trend in Richtung eines vielseitigen Front-End-Entwicklers setzt sich dabei fort. Reine Interface-Designer, die nicht über Programmierkenntnisse verfügen, sind mit -38% mittlerweile kaum noch nachgefragt. 

                                    Viele Anforderungsprofilen legen zwar nahe, dass als Grundlage fast immer ein Studium oder eine vergleichbare Ausbildung gewünscht wird, jedoch haben auch talentierten Quereinsteiger mit soliden Fachkenntnissen und Bewerber mit fundierter Berufserfahrung nach Quereinstieg eine gute Chance auf dem Arbeitsmarkt. Voraussetzung dafür ist, dass sie aktuelles Wissen, fundierte Kenntnisse und eine große Lernbereitschaft mitbringen, sich in diesem schnell entwickelnden Berufsfeld weiterzubilden. Aktuell sind vor allem Skills im Bereich Usability gefragt, das heißt, Webdesigner, die mehr aus dem künstlerischen, ästhetisch orientierten Bereich kommen, sollten sich hier z. B. über Weiterbildungen unbedingt Kenntnisse in den Bereich User-Experience-Design (UX-Design) und User-Interface-Gestaltung aneignen.