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Weiterbildung: Cloud Computing

Details

Dauer: 24 Wochen

Starttermin: 06.04.2020 | 11.05.2020 | 15.06.2020

Gewährleistete IT-Sicherheit, geringere Kosten, Skalierbarkeit und die flexible Erweiterung von Speicherkapazitäten ‒ das sind nur einige der Gründe, die Unternehmen dazu bewegen, Cloud Computing zu nutzen. Bereits seit einigen Jahren setzen mindestens zwei Drittel der Unternehmen auf Cloud Computing, im Bereich der Großunternehmen wesentlich mehr. Entsprechend steigt die Nachfrage nach Webentwicklern, die sich mit Cloud Computing auskennen.

Cloud Computing ist für kleinere, mittlere und große Unternehmen gleichermaßen interessant und bietet viele Vorteile. Durch die Auslagerung von IT-Infrastruktur an einen Cloud Anbieter fällt lokale Technik und Wartung weg, gleichzeitig können Online Services für Webseiten, Mailserver, Media- und Datenverkehr genutzt werden. Speicher und Rechenleistung können kurzfristig an veränderte Situationen angepasst und neue, innovative Software dazu gebucht werden, wie beispielsweise Entwicklungs- und Management-Tools. Folgen Sie mit dieser Weiterbildung einer zukunftsträchtigen Entwicklung!

 
Inhalte dieser Weiterbildung
Die Reihenfolge der nachfolgend aufgeführten Kurse ist variabel. Die Weiterbildung kann individuell durch weitere Lerninhalte aus unserem Kursangebot erweitert werden.

Diese Weiterbildung befähigt Sie, das Cloud Computing für Unternehmen aufzusetzen und zu verwalten. Sie erstellen Datenbanken und Webprojekte. Dabei können Sie sowohl über die grafische Oberfläche arbeiten als auch die Konsole für Anpassungen nutzen. Um das Wissen zu vertiefen, werden Sie selbst ein kleines Cloud Computing Projekt planen, konzipieren und umsetzen. Sie erlernen die Funktionsweise und Konfigurationen des Cloud Computing in dieser Weiterbildung mit Amazon Web Services (AWS). Das Wissen lässt sich anschließend auch auf andere Cloud Anbieter übertragen. Die Kenntnisse in der Webentwicklung, die Sie für das Cloud Computing benötigen, werden ebenfalls in dieser Weiterbildung behandelt.

Die Weiterbildung richtet sich in erster Linie an Absolventen eines Studiums oder einer Ausbildung aus den Bereichen Webentwicklung, Wirtschaftsinformatik und Informatik, ist aber auch für weitere Fachrichtungen mit betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen interessant, oder mehrjähriger adäquater Berufstätigkeit.

Kenntnisse und Erfahrung mit gängigen IT-Infrastrukturen und Shell-Programmierung sind von Vorteil, das Arbeiten mit einer Konsole sollte bekannt sein.

Fördermöglichkeiten sind mit Bildungsgutschein SGB II und SGB III sowie durch Rentenversicherungsträger (DRV), Berufsgenossenschaften (BG) und den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr möglich. Darüber hinaus können Förderungen mit der Bildungsprämie sowie den regionalen Bildungschecks erfolgen.

Der Internationale Berufsverband der Internet Spezialisten Webmasters Europe (WE) untersucht jedes Jahr den Arbeitsmarkt für Internetspezialisten verschiedener Fachrichtungen: Dabei untersuchen sie mit Hilfe einer Meta-Jobsuchmaschinen die wichtigsten Onlinestellenbörsen nach Stellenangeboten, ermitteln die Zahl offener Stellen und analysieren die aktuellen Anforderungen für verschiedene Berufsprofile. Ein zentrales Ergebnis dieser Analysen ist, dass ein besonders hohes Plus bei der Nachfrage für Webdesigner mit +32% zu verzeichnen ist. Die Analyse deutet daraufhin, dass dies u. a. auf eine steigende Nachfrage nach Design von Mobile Apps zurückzuführen ist. Außerdem stellen viele Unternehmen ihre Websites auf »responsive Design« um. Dass dem Nutzer die optimale Darstellung von Websites auf alles Endgeräten wichtig ist, weiß auch Google und kündigt an, den sogenannten »Mobile-First-Index« auszurollen und Websites bevorzugt zu crawlen und zu indexieren, die für mobile Endgeräte optimiert sind. Fakt ist: Hier besteht bei vielen Websites derzeit Handlungsbedarf und mündet in einer erhöhten Nachfrage nach kompetenten Webdesignern.

Um in dieser aussichtsreichen Branche erfolgreich zu sein, sollten Webdesigner neben HTML und CSS nicht nur über solide JavaScript-Kenntnisse, sondern auch über gute Kenntnisse im Bereich Usability verfügen. In beiden Bereichen wurde ein Nachfrage-Plus von je 9% verzeichnet. Webdesigner sind zudem gut beraten, sich mit verschiedenen Stylesheet-Sprachen (SASS bzw. SCSS) vertraut zu machen. Der im Vorjahr bemerkte Trend in Richtung eines vielseitigen Front-End-Entwicklers setzt sich dabei fort. Reine Interface-Designer, die nicht über Programmierkenntnisse verfügen, sind mit -38% mittlerweile kaum noch nachgefragt. 

Viele Anforderungsprofilen legen zwar nahe, dass als Grundlage fast immer ein Studium oder eine vergleichbare Ausbildung gewünscht wird, jedoch haben auch talentierten Quereinsteiger mit soliden Fachkenntnissen und Bewerber mit fundierter Berufserfahrung nach Quereinstieg eine gute Chance auf dem Arbeitsmarkt. Voraussetzung dafür ist, dass sie aktuelles Wissen, fundierte Kenntnisse und eine große Lernbereitschaft mitbringen, sich in diesem schnell entwickelnden Berufsfeld weiterzubilden. Aktuell sind vor allem Skills im Bereich Usability gefragt, das heißt, Webdesigner, die mehr aus dem künstlerischen, ästhetisch orientierten Bereich kommen, sollten sich hier z. B. über Weiterbildungen unbedingt Kenntnisse in den Bereich User-Experience-Design (UX-Design) und User-Interface-Gestaltung aneignen.